Fragen und Antworten 
Tipp: In der Reihe "MARIOS REGELERLÄUTERUNGEN" findest du einige Grundregeln und Spielsituationen ausführlich erläutert. Schau doch mal rein!
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Antwort von Keiichi: |
29.10.2006 |
Wenn der Eiternde Goblin in den Friedhof geht, werden zwei Fähigkeiten ausgelöst; die des Eiternden Goblins und die des Todespakts. Du beherrschst beide und darfst daher bestimmen, in welcher Reihenfolge sie auf den Stapel gelegt werden. Also kannst du die Effekte so anordnen, dass die −1/−1 zuerst verrechnet werden; als Ziel bestimmst du den 1/1-Elf des Gegners.
Allerdings haben beide Spieler noch die Möglichkeit, auf die ausgelösten Fähigkeiten zu reagieren. So kann dein Gegner den Holzwart-Elf tappen, um dem 1/1-Elf +2/+2 zu geben. Das wird dann zuerst verrechnet, als Nächstes die −1/−1 des Eiternden Goblins (der 1/1-Elf ist dann immer noch 2/2 und überlebt) und schließlich der Todespakt (nun könnte dein Gegner den 2/2-Elf opfern, um den Holzwart-Elf zu retten).
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Antwort von Keiichi: |
29.10.2006 |
Teile dieser Antwort sind veraltet, siehe ergänzende Antwort.
Das kommt darauf an, wann du ihn opferst.
Wenn du den Eiternden Goblin im Blocker-deklarieren-Segment opferst (also bevor der Kampfschaden auf den Stapel geht), dann machst du damit den Aasfresser stärker, aber im Kampfschaden-Segment ist der Eiternde Goblin nicht mehr im Spiel, kann also keinen Schaden zufügen.
Wenn der Kampfschaden aber bereits auf den Stapel gegangen ist, fügt der Eiternde Goblin auch dann noch seinen Schadenspunkt zu, wenn er für den Aasfresser geopfert wird. Der wiederum wird stärker, nachdem der Schaden auf den Stapel gegangen und damit festgelegt ist. Der Aasfresser macht also nicht mehr Schaden, kann aber einen Schaden des Blockers mehr aushalten.
Suche mal nach kampfschaden stapel opfer hier in dieser Sammlung und entdecke einige ähnliche Fragen und Beispiele. |
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Ergänzende Antwort von
Mario Haßler
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24.12.2009 |
Gemäß den seit der Edition Magic 2010 (kurz M10) gültigen Kampf-Regeln geht der Kampfschaden nicht mehr auf den Stapel, sondern wird zu Beginn des Kampfschadensegments gleich zugefügt. Der letzte Zeitpunkt, vorher noch Spontanzauber zu wirken oder Fähigkeiten zu aktivieren, ist daher das Blocker-deklarieren-Segment, siehe "Kapitel 3: Der Ablauf eines Spielzugs" im Regelbuch.
Die Antwort auf die Frage lautet also: nein.
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Silvio
aus Wien: |
07.07.2009 |
Spieler A spielt einen Knochenspreißel (Bone Splinters) und opfert einen Eiternden Goblin (Festering Goblin), um die einzige Kreatur B von Spieler B zu zerstören. Spieler B kopiert den Zauberspruch mit einer Verdoppelung (Fork) und zielt auf Kreatur A von Spieler A.
Ich gehe davon aus, dass Spieler B ebenfalls eine Kreatur opfern muss, sowie er den Zauberspruch kopiert. Er opfert also Kreatur B, die ohnehin zerstört werden würde. Es ist aber so, dass beim Eiternden Goblin ein Effekt ausgelöst wird, wenn er auf den Friedhof gelegt wird. Wann wird das Ziel dafür bestimmt? Kann es sein, dass Spieler A einer eigenen Kreatur −1/−1 geben muss, weil Spieler B seine Kreatur B bereits geopfert hat, wenn das Ziel bestimmt werden muss? |
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Antwort von Freizeitspieler aus Königslutter: |
07.07.2009 |
Nein. Der Reihe nach: Zuerst spielt Spieler A den Knochenspreißel auf Kreatur B von Spieler B und opfert dabei seinen Eiternden Goblin. Da das Opfern zu den Kosten gehört, kann darauf nicht reagiert werden. Bevor ein Spieler Priorität erhält, wird festgestellt, dass durch diese Aktion eine ausgelöste Fähigkeit (nicht: Effekt) ausgelöst wurde. Sie geht auf den Stapel, und schon jetzt muss ein Ziel bestimmt werden. Wir nehmen an, Spieler A wählt abermals die Kreatur B von Spieler B als Ziel.
Auf dem Stapel liegen nun der Knochenspreißel und darüber die ausgelöste Fähigkeit vom Eiternden Goblin. Spieler A gibt die Priorität ab, Spieler B spielt die Verdoppelung mit dem Knochenspreißel als Ziel. Bei Verrechnung wird der Spruch kopiert. Dabei werden keine Kosten bezahlt (weder Manakosten noch sonstige Kosten), also opfert Spieler B keine Kreatur; allerdings darf er Kreatur A von Spieler A als neues Ziel wählen.
Da sonst nichts mehr gespielt wird, wird der Stapel verrechnet: Kreatur A wird zerstört, Kreatur B erhält −1/−1, Kreatur B wird zerstört.
Empfohlene Lektüre: "Kapitel 2: Zaubersprüche, Fähigkeiten und Effekte" im Regelbuch.
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Antwort von
Mario Haßler
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05.01.2009 |
Teile dieser Antwort sind veraltet, siehe ergänzende Antwort.
Du kannst dafür sorgen, dass kein Kampfschaden auf dich durchkommt, allerdings wirst du dann nicht alle gegnerischen Kreaturen los: Du blockst Kreatur 1 und opferst noch im Blocker-deklarieren-Segment den Eiternden Goblin, um mit der Goblin-Bombardierung 1 Schaden auf Kreatur 2 zu schießen (geht auf den Stapel). Dadurch werden die Fähigkeiten vom Todespakt und vom Eiternden Goblin ausgelöst, die du beispielsweise in dieser Reihenfolge oben auf den Stapel legst. Letztere ist gezielt, und du bestimmst Kreatur 3 als Ziel. Bei Verrechnung erhält diese Kreatur −1/−1 und geht in den Friedhof. Dann muss dein Gegner eine Kreatur opfern; am geschicktesten opfert er Kreatur 2, die ohnehin dem Tod geweiht ist. Dann wird die Fähigkeit der Goblin-Bombardierung verrechnet, findet aber ihr Ziel nicht mehr und wird neutralisiert. Nachdem das alles abgehandelt worden ist, wechselt das Spiel ins Kampfschadensegment. Es gibt nur noch einen Angreifer, aber der wurde geblockt und fügt dir keinen Schaden zu. Er erhält jedoch auch keinen Schaden, da sein Blocker nicht mehr da ist, und überlebt.
Wenn es dir wichtiger ist, alle gegnerischen Kreaturen loszuwerden, wartest du bis zum Kampfschadensegment. Hier geht zunächst sämtlicher Kampfschaden auf den Stapel, dann machst du alles wie oben beschrieben. Auch hier bleibt der eine Angreifer übrig, allerdings wartet 1 Kampfschaden von deinem Eiternden Goblin auf ihn, der ihn tötet. Du musst jedoch 2 Kampfschaden von den ungeblockten Kreaturen einstecken.
Empfohlene Lektüre: "Kapitel 3: Der Ablauf eines Spielzugs" im Regelbuch. |
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Ergänzende Antwort von
Mario Haßler
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24.12.2009 |
Gemäß den seit der Edition Magic 2010 (kurz M10) gültigen Kampf-Regeln geht der Kampfschaden nicht mehr auf den Stapel, sondern wird zu Beginn des Kampfschadensegments gleich zugefügt. Der letzte Zeitpunkt, vorher noch Spontanzauber zu wirken oder Fähigkeiten wie die der Goblin-Bombardierung zu aktivieren, ist daher das Blocker-deklarieren-Segment, siehe "Kapitel 3: Der Ablauf eines Spielzugs" im Regelbuch.
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(3627)
night
aus kassel: |
14.03.2008 |
| Ich greife mit meinem Eiternden Goblin (Festering Goblin) an, mein Gegner blockt mit einer 1/1-Kreatur, sodass Angreifer und Blocker sterben. Im Spiel verbleibt nur eine 1/1-Kreatur bei mir. Muss ich ihr nun −1/−1 geben? |
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© Copyright Mario Haßler 2001–2010
erstellt: 17.02.04 / geändert: 09.02.10
|  Eiternder Goblin (Festering Goblin) C Kreatur – Zombie Goblin When Festering Goblin is put into a graveyard from the battlefield, target creature gets -1/-1 until end of turn. 1/1 Wert: ab ca. 0,25 EUR (ohne Gewähr) |
|  Aasfresser (Carrion Feeder) C Kreatur – Zombie Carrion Feeder can't block. Sacrifice a creature: Put a +1/+1 counter on Carrion Feeder. 1/1 Wert: ca. 0,50 EUR (ohne Gewähr) |
|  Todespakt (Grave Pact) R   Verzauberung Whenever a creature you control is put into a graveyard from the battlefield, each other player sacrifices a creature. Wert: ab ca. 7,50 EUR (ohne Gewähr) |
|  Holzwart-Elf (Timberwatch Elf) C Kreatur – Elf : Target creature gets +X/+X until end of turn, where X is the number of Elves on the battlefield.
1/2 Wert: ca. 1,50 EUR (ohne Gewähr) |
|  Knochenspreißel (Bone Splinters) C Hexerei As an additional cost to cast Bone Splinters, sacrifice a creature. Destroy target creature. Wert: ca. 0,10 EUR (ohne Gewähr) |
|  Verdoppelung (Fork) R Spontanzauber Copy target instant or sorcery spell, except that the copy is red. You may choose new targets for the copy. Wert: ab ca. 10,00 EUR (ohne Gewähr) |
|  Goblin-Bombardierung (Goblin Bombardment) U Verzauberung Sacrifice a creature: Goblin Bombardment deals 1 damage to target creature or player. Wert: ca. 1,50 EUR (ohne Gewähr) |
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