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Zombie-Magic (3 Spieler oder mehr)nach Adam Styborski, in unserer Multiplayer-Runde erprobt, konkretisiert und erweitert Die Spieler spielen ein gewöhnliches Jeder-gegen-jeden-Spiel. Wenn ein Spieler das Spiel verliert, scheidet er allerdings nicht aus, sondern verbleibt als Zombie im Spiel. Er verliert alle Giftmarken, und seine Lebenspunkte werden auf 10 gesetzt. Alles andere bleibt unverändert: Seine bleibenden Karten sind weiterhin im Spiel, er behält seine Handkarten, Friedhof, Bibliothek usw. Der laufende Zug wird ganz normal fortgesetzt. Das hat natürlich seinen Preis: Ein Zombie kann das Spiel nicht mehr gewinnen. Und: Ein Zombie ist nicht frei in seinen Entscheidungen. Vielmehr wird der Spieler, der seinen Tod verursacht hat (den letzten Schadenspunkt zugefügt, den letzten Lebenspunkt abgezogen, die zehnte Giftmarke verabreicht usw.), zum Zombie-Meister für diesen Zombie. Zombies dürfen nur nach Rücksprache mit ihrem Zombie-Meister Ziele wählen oder angreifen. Zwar darf der Zombie-Meister sich nicht die Handkarten seines Zombies anschauen, aber er darf ihn anweisen, etwas zu tun (Zerstöre diese Kreatur! Greif diesen Spieler an! Blocke nicht!), und der Zombie muss dem Folge leisten, falls er kann.* Wenn ein Spieler zum zweiten Mal das Spiel verliert, passiert das Gleiche wie beim ersten Mal (inklusive einem etwaigen Wechsel zu einem neuen Zombie-Meister), bloß dass diesmal der Lebenspunktestand nur noch auf 5 gesetzt wird. Verliert ein Spieler zum dritten Mal, scheidet er aus dem Spiel aus. Stirbt ein Spieler den Decktod, so kann er auch nicht als Zombie weiterspielen und scheidet sofort aus. Zombie-Meister und sein(e) Zombie(s) bilden ein Team. Wenn ein Zombie einen anderen Spieler bezwingt, so gewinnt er damit einen weiteren Zombie für seinen Zombie-Meister hinzu. Wenn ein Zombie-Meister bezwungen wird, wird er selbst zu einem Zombie, und alle Zombies, die zuvor ihm gehorchen mussten, hören nun auf den neuen Zombie-Meister. Der Spieler, der als einziger Nicht-Zombie übrig bleibt, gewinnt das Spiel. Falls alle Nicht-Zombie-Spieler gleichzeitig ausscheiden, endet das Spiel unentschieden. * Dabei muss der Zombie-Meister nicht unbedingt jede Aktion vorschreiben; es genügt, wenn der Zombie weiß, was das Ziel ist, und seine Mittel entsprechend einsetzt. Trotzdem sind gewisse Formen der Absprache in diesem Spiel nicht zu vermeiden. Da der Zombie-Meister die Handkarten seines Zombies nicht kennt und somit in der Regel nicht weiß, welche Möglichkeiten dieser hat, kann es sinnvoll sein, dass der Zombie fragt, ob er eine bestimmte Aktion durchführen soll oder nicht, statt einfach etwas zu tun. Nach Möglichkeit sollte dabei vage formuliert werden, ohne zu viel über die eigenen Karten auf der Hand zu verraten (Beispiel: "Ich könnte diese Kreatur zerstören, soll ich?"). |
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© Copyright Mario Haßler 2001–2012 erstellt: 20.10.11 / geändert: 20.10.11 |
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