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Spielbericht vom 27.04.2004

von Mario Haßler, 28.04.2004 - 20:00 – Spielbericht · Multiplayer

Auch das folgende Protokoll stammt von Gert, hier nahezu unverändert wiedergegeben – vielen Dank dafür!

Ab ca. 18:30 Uhr traten Axel und Gert zum Duell an. Axels Deck ließ sich als "elfische Bestien auf Inseln", Gerts als "pandämonische Viashinos" beschreiben. Sie spielten die ersten vier Spiele mit diesen Decks: 1) Nachdem Axel ein Ebenhölzernes Nashorn (Ebony Rhino) durch einen Klon (Clone) vervielfältigte, konnte Gert selbst bei ausgespieltem Pandämonium (Pandemonium) mit seinen diversen Viashinos nichts mehr ausrichten. Knapper Endstand 3 : 0 für Axel. 2) Motto: Es wird aufeinander eingehauen. Schließlich standen Kriegsmammut (War Mammoth) gegen Halam-Dschinn (Halam Djinn), der versuchte, die Viashinos zu unterstützen. Jedoch übernahm Axel bei 6 : 3 mit einem Kontrollzauber (Control Magic) den Halam-Dschinn, was wieder das Aus für Gert bedeutete. 3) Gert nahm einen Wilson (für Outsider: Mulligan). Jedoch zwei früh auftauchende Viashino-Sandläufer (Viashino Sandstalker) machten bei Axel, der überwiegend Länder kontrollierte, immer wieder Schaden. Zudem konnte Gert noch mit einem Zerschmetternden Sturm (Shatterstorm) Axels Mox-Saphir (Mox Sapphire) und Jandors Satteltaschen (Jandor's Saddlebags) zerstören. Bei 1 : 17 gab Axel auf. 4) Es lief so ähnlich wie zuvor. Schlechte Entwicklung bei Axel; bei Gert bestimmten diesmal Viashino-Patrouille (Viashino Outrider) und Retroshino (Retromancer) das Spielgeschehen. Beim Endstand 0 : 13 hatte Axel lediglich fünf Länder im Spiel.

Um 19:50 Uhr kam Andreas, und um 19:53 Uhr Stefan, sodass paarweise gespielt wurde: Axel und Andreas gegen Gert und Stefan in "2 gegen 2", Variante "Teamblock". Das Spiel begann bei Axel mit Wald, bei Gert mit Goblins, bei Andreas schwarz/blau, bei Stefan weiß. Ein Kriegsmammut von Axel wurde von Gert mit Heißer Glut (Blaze) gegrillt. Andreas konnte die Kombo Höhlenharpye (Cavern Harpy) / Vertrauter Rabe (Raven Familiar) bringen und zog viele Karten. Eine Massenschlacht (Bedlam) von Gert, die seinem Team Vorteile brachte, da die Gegner weniger Kreaturen im Spiel hatten, wurde wenig später von Axel durch Seelenruhe (Tranquility) beruhigt. Ein Goblin-Assassine (Goblin Assassin) von Gert sorgte für allgemeine Heiterkeit und schlug auch gleich bei Andreas und Stefan heimtückisch zu. Da Axel immer noch keine Kreatur im Spiel hatte, gaben Andreas und Axel bei 1 : 38 auf.

Zudem war inzwischen Christine eingetroffen, die zum "Pentagramm" einstieg. Die Runde schloss sich wie folgt: Christine-Andreas-Stefan-Axel-Gert-Christine. Von Anfang an dominierte Stefan mit einem Wilden Mischling (Wild Mongrel), der sich permanent stärkte und dadurch noch Sonnenbadende Wurzeleidechsen (Basking Rootwalla) ins Spiel brachte. Andreas sammelte Mana mit dem Harschforsthain (Rushwood Grove), derweil Stefan überwiegend Christine angriff. Bei 8 Lebenspunkten spielte sie als Antwort auf einen Angriff mit einem Wilden Mischling und drei Sonnenbadenden Wurzeleidechsen ein Anfeuern (Inspirit) auf einen Eisenfaust-Schläger (Ironfist Crusher) und konnte kurzfristig bestehen. Einmal spielte auch Gert mit: Eine Detonation (Detonate) auf ein nicht wirklich wichtiges Artefakt von Andreas, bei dem inzwischen Silvos der Räuber (Silvos, Rogue Elemental) aufgetaucht war. Auch bei Axel ging es eher schleppend voran, seine Elfen und Elefanten richteten kaum Schaden an. Als Erste musste Christine dem permanenten Druck von Stefan weichen. Ein Zügel ergreifen (Grab the Reins), von Gert mit Verflechtung gespielt, blieb nur ein Intermezzo, das intensive Regeldiskussionen auslöste. Im nächsten Zug gewann Andreas durch Angriff mit jeweils vierzehn grünen 2/2-Schlangenspielsteinen auf Axel und Gert.

Im nächsten Spiel spielten Stefan und Axel blau, Gert rot, Christine mit Morph-Kreaturen und Andreas weiß. Ein wiederholter Puls der Schmelze (Pulse of the Forge) von Gert auf Stefan blieb nur ein Zwischenspiel – Stefan warf Gert als Ersten aus dem Spiel. Dank guter Ausrüstungen wie dem Loxodon-Kriegshammer (Loxodon Warhammer) konnte Andreas mit nur noch einem Lebenspunkt Axel überennen und auch das zweite Pentagramm für sich entscheiden. Zu diesem Zeitpunkt klinkten sich Stefan und Axel kurz aus, um "nur für zwei Minuten" das Web-Spiel www.ogonek.net zu eruieren – es wurden eher 20 Minuten daraus. Das führt zu Unmutsäußerungen und Toilettenbesuchen bei den anderen Mitspielern.

Zurück zum Spiel. Andreas spielte nun ein Deck, in dem "commons" wirklich sehr "rare" waren. Bei Stefan kamen weiße Wheenies ins Spiel, die nach Angriffen auf Christine von ihrer Einheimischen Seuche (Endemic Plague) hinweggerafft wurden. Bei Axel waren viele Artefakte auf dem Tisch. Bei Gert kam zu einem Llanowar-Behemoth (Llanowar Behemoth) ein Rhox (Rhox) hinzu. Christines Bilderschöpfer (Imagecrafter) konnte Stefan wacker Widerstand leisten. Stefan brachte eine Parallaktische Welle (Parallax Wave) mittels eines Erleuchteten Lehrmeisters (Enlightened Tutor) ins Spiel. Axel konnte Andreas permanent Schaden zufügen, sodass ein einzelner Angriff von Gerts einzelnem Rhox Andreas als Ersten ausscheiden ließ. Dies half jedoch letztlich nur Axel, der in seinem nächsten Zug Christine niederkämpfte und damit alleiniger Sieger wurde.

Letztes Spiel: Bei Axel Elfen, wie bei Gert. Christine brachte sehr früh einen Kabbalisten-Archon (Cabal Archon), Andreas auf Dauer weiße Flieger. Stefan glänzte mit blauen Piraten – Rishadanischer Wegelagerer (Rishadan Footpad) und Beutelschneider (Rishadan Cutpurse). Ein Gejagter Wumpus (Hunted Wumpus) von Gert brachte nur seinen Gegnern Freude, seine Nachbarn Axel und Christine schauten tatenlos zu. Wenige Runden später brachte Andreas dann Akroma, Engel des Zorns (Akroma, Angel of Wrath) ins Spiel und reduzierte Axels Lebenspunkte auf 2. Andreas spielte dann noch Jareth, den Löwentitan (Jareth, Leonine Titan) nur "um ihn mal zu zeigen". Angriff auf Axel und Gert und damit Sieg für Andreas.


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