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"Verräter von Kamigawa" Prerelease-Turnier, 29.01.2005

von Mario Haßler, 30.01.2005 - 20:00 – Spielbericht · Einzel

Zwischen den Spielberichten von unseren Multiplayer-Treffen hier mal wieder ein Kurzbericht von meiner Teilnahme an einem Prerelease-Turnier. Es geht um "Verräter von Kamigawa", der zweiten Edition im Kamigawa-Block. Ich brauche fast die gesamte Deckbauzeit, um mich schließlich für die Farben Rot und Weiß zu entscheiden. Rot hat wenigstens ein paar Sprüche, die etwas weghauen, bei den anderen Farben sieht es mau aus, sodass ich mit Weiß wenigstens ein bisschen Schadensverhinderung ins Spiel bringen will. Es gibt viel Kleinvieh, das früh ins Spiel kommen kann, aber für den Endkampf mangelt es ein wenig an beeindruckenden großen Kreaturen.

Das erste Spiel in der ersten Begegnung verläuft wie befürchtet: Die frühen kleinen Kreaturen machen ihren Schaden, bis auf der Gegenseite kein Durchkommen mehr ist. Mit Kiku, Blume der Nacht und kurz darauf Kyoki, Verstandsverdunkler tischt mein Gegner Björn ganz andere Kaliber auf, und mit mir geht es geradlinig bergab bis zum Ende. Im zweiten Spiel halten sich die Kräfte länger die Waage, und bei einem Stand von 11:10 Lebenspunkten gelingt es mir, mit einem Panikanfall den Weg frei zu machen für 10 Punkte Kampfschaden – Sieg. Die Zeit ist um, macht einen Spielstand von 1:1 Spielen (1 Punkt).

Auch in der zweiten Begegnung läuft das erste Spiel klar auf eine Niederlage raus. Alexander beeindruckt mit Kiki-Jiki, Spiegelzerbrecher, der nicht nur zur Frostschickerin passt, sondern auch einem Lebenskreisel dabei hilft, eine Kreatur wie den Patron der Kitsune aus der Bibliothek ins Spiel zu tricksen. Im zweiten Spiel kommen keine solchen Tricks, und ich hämmere Runde für Runde meinen Schaden durch. Im dritten Spiel verläuft es gerade umgekehrt, und ich unterliege mit 1:2, macht insgesamt 2:3 Spiele (1 Punkt).

Nun trete ich gegen Willi an. Er hat nicht so viel Magic-Erfahrung, was er aber mit Glück beim Ziehen wieder wett macht, während ich im ersten Spiel sogar zwei Mulligans nehmen muss. Recht bald sehe ich mich einer 6/6-Kreatur und einem 5/5-Trampler ausgesetzt – keine Chance. Im zweiten Spiel kommt es wieder zu einem zähen Kräftemessen, das ich aber glücklicherweise für mich entscheiden kann. Ähnlich im dritten Spiel, hier gehen wir bis ans Zeitlimit und im allerletzten Extra-Zug kann ich mittels Schutz vor Grün ungeblockt durchkommen und mit 4 Schaden das Lebenspunktekonto meines Gegners auf Null bringen. Das ergibt haarscharf ein 2:1 in dieser Begegnung oder 4:4 Spiele (4 Punkte).

Da wir nur 16 Teilnehmer sind, ist die vierte Runde auch schon die letzte. Ich treffe auf Carsten, der mich im ersten Spiel mit Tintenauge, Diener der Oni niedermacht. Im zweiten Spiel ergibt sich wieder das bekannte Kräftemessen, das ich für mich entscheiden kann. Und im dritten Spiel hat mein Gegner einfach großes Pech und zieht nicht genügend Länder, ich gewinne mit 2:1, macht 6:5 Spiele (7 Punkte).

Insgesamt habe ich also zweimal gewonnen, einmal verloren und einmal unentschieden gespielt, lande aber trotzdem nur auf Platz 12 von 16. Macht aber nix, denn alle Spiele waren sehr spannend, und fast alle Begegnungen brauchten die volle Spielzeit. Es hat sehr viel Spaß gemacht, und da ich gegen Spieler, die in der DCI-Rangliste besser dastehen als ich, unentschieden gespielt oder sogar gewonnen habe, aber gegen niemanden mit weniger Punkten verloren habe, dürfte mir dieses Turnier auch endlich mal wieder ein paar DCI-Punkte eingebracht haben – in Kürze wohl hier nachzulesen.


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