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Spielbericht vom 21.05.2007 – "Vatertag"-Abend

von Mario Haßler, 22.05.2007 - 20:00 – Spielbericht · Multiplayer

An diesem Abend sind wieder nur blau-schwarze Decks erlaubt, d. h. Decks, die mindestens 10 blaue und 10 schwarze Karten und keine roten, weißen oder grünen Karten enthalten. Kurz vor 20 Uhr entschließen sich Matze, Axel und Gert zu einem Quicky mit 10 Lebenspunkten, da Stefan im Freien noch dem Doppelkopf frönt. Das als "Jeder gegen jeden" gedachte Spiel entwickelt sich rasch einseitig, da Matze gekonnt von Anfang an konsequent nahezu alle Kreaturen auf die Hand schickt oder aus dem Spiel entfernt und nebenbei noch an Axel und Gerts Lebenspunkten knabbert. Mit vereinten Kräften gelingt es diesen dann so gerade eben Matze niederzukämpfen. Eigentlich ist Matze der moralische Sieger...

Mit dem pünktlich dazugestoßenen Stefan und dem diesmal nur leicht verspäteten Siegfried beginnt ein "Pentagramm" mit Stefan als Startspieler und Siegfried, Matze, Gert und Axel im Uhrzeigersinn folgend. Eine frühe, offenbar zu Gierige Ratte von Gert wird von Stefan neutralisiert. So bleibt ein instabiler Schimmernder Ifrit von Stefan für lange Zeit die einzige Kreatur. Das Spiel geht nur sehr langsam seinen Gang, denn der Ifrit möchte ja, wenn er sich stabilisiert, eine Kreatur destabilisieren lassen, und die will zunächst keiner zur Verfügung stellen. Stefan nutzt dies, um ein Todesgrubenopfer zu spielen. Damit wäre der Ifrit schon ziemlich gut, wenn er denn jemals da geblieben wäre. Zu dem Zeitpunkt weiß niemand, dass Matze ein quasi kreaturenloses Deck spielt und ebenso wie Stefan darauf lauert, dass sich bei den anderen mal was zeigt. Erst als Matze den Ifrit auf Stefans Hand zurückschickt, trauen sich Siegfried und Axel endlich, ihre Kreaturen auszuspielen. Dabei setzt Siegfried auf Glashüller-Kreaturen, die beim ersten Versuch nicht das Ziel von Zaubersprüchen oder Fähigkeiten werden können. Als weiteres Thema hat er Geister, die dank dem Lang vergessenen Gohei eins größer sind als drauf steht. Gert tut sich mit den nicht zielbaren Kreaturen schwer, und Axels Kreaturen werden von Matze immer sofort nach deren Ins-Spiel-kommen wieder auf die Hand Zurückgestoßen, was Matze zudem immer wieder eine Karte ziehen lässt. Stefan kann einige weitere Ifrits beschwören, aber Matze hat inzwischen dank Urborg, Grab von Yawgmoth und zweier Kabbalisten-Schatzkammern, verbunden mit Mirari eine phänomenale Maschine am Laufen. Ein Teuflischer Lehrmeister sucht dank Mirari nicht nur eine Karte, sondern gleich zwei, davon ein weiterer Lehrmeister, und das kann er mehrfach. Schließlich legt er seine erste und einzige Kreatur Korlash, Erbe der Schwarzklinge, die ca. 12/12 stark ist und regenerieren kann. Damit greift er in der Runde danach den wehrlosen Axel an, der von Siegfried schon geschwächt war und ausscheidet. Noch im gleichen Zug spielt Matze einen Geistesverbrauch, kopiert ihn mit Mirari und erlöst mit diesem Sieg die Runde von einem sehr zähen Spiel.

Weiter geht's mit "Emperor" mit Kaiserin Christine und Siegfried und Axel als ihren Generälen sowie gegenüber Kaiser Stefan mit Gert und Matze. Auch dieses Spiel verkommt insgesamt zu einem langen und zähen Ringen, "wie nicht anders zu erwarten bei schwarz/blau," sagt Matze. Das Spiel wird recht "offen", nachdem Christine eine Vision des Sehers auslegt. Siegfried ist mit Gierigen Ratten beim offensichtlich kreaturenlosen Matze erfolgreich. Unterstützt von Christines wanderfreudigen Kreaturen ist Matze bald bei bedrohlichen 8 Lebenspunkten. Auf der anderen Seite halten sich Axel und Gert gegenseitig in Schach. Gegen einen lange vorhersehbaren Szadek, Herr der Geheimnisse kann Axel seine Autorität durchsetzen. Das Spiel wird jedoch an der anderen Flanke entschieden. Matze stabilisiert sich mit Neutralisierungszaubern aus seiner offenen Hand. Er wird kräftig unterstützt von Stefan, dessen Highlander-Deck sich nahezu ungehindert entwickeln konnte, und der nun Kreatur um Kreatur zu Matze schickt. Als Matze und Stefan schließlich zwei Nebelbänke von Siegfried entsorgen können, werden zwei Hypnotisierende Gespenster von Matze mehr als bedrohlich. Sie bringen Siegfried auf 2 Lebenspunkte und die Kaiserin-Christine-Partei zur Aufgabe.

Wie fast schon gewohnt verabschieden sich Christine und Axel. Es werden noch zwei Partien "2 gegen 2" mit gemeinsamen Lebenspunkten gespielt. Dabei drehen vor allem Matze und Gert auf: Gert kann mit dem Urzatron Mana in riesiger Menge generieren, und Matze lässt die Gegner mit einer Kombination von Schnatternde Ratten und Piraten bleibende Karten opfern, wenn sie kein Mana frei haben. Siegfried und Stefan wehren sich zunächst verbissen, aber Gert kann seinem Team mit dem Turm der Ewigkeit jede Runde 10 Leben verschaffen, und als das zum dritten Mal passiert, geben die Gegner auf, denn es ist nicht so einfach, mit Blau oder Schwarz ein Artefakt zu entsorgen.

In der Revanche nimmt Stefan ein Meervolk-Deck, und sein Partner Siegfried hat ohne Absprache ein Illusionen-Deck gewählt, wobei einige seiner Kreaturen ihren eigenen Kreaturentyp oder den Kreaturentyp einer anderen Kreatur ändern können. Matze, der das gleiche Deck wie zuvor spielt, hat das Problem, dass Meervolk nicht manahungrig ist und zudem dank dem Lord von Atlantis Inseltarnung hat. Seine Sprüche sind mächtig, und seine stärksten Kreaturen sind zwei 7/7 Chronisten der Ewigkeit, aber er verrechnet sich mehrfach beim Ermitteln der Stärke von Siegfrieds Illusionen unter Meervolkeinfluss. Und so geht diese Revanche an Siegfried und Stefan.

Damit ist der Abend zu Ende, und es bleibt festzuhalten, dass dieses blau/schwarze Format doch nicht so prickelnd ist und eher zu zähen Spielen führt. Den Spielbericht haben übrigens Gert und Stefan in gemeinsamer Anstrengung auf die Beine gestellt, vielen Dank dafür.


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