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Der Gildenkrieg - Kapitel 11

von Potti, 19.01.2008 - 10:05 – Fiktion

Kapitel 11 – Der letzte Tag

„Herr?“ „Was willst du?“, sagte Rakdos mit tiefer grollender Stimme. Sein Arm war schon wieder nachgewachsen. „Wollt ihr jetzt zu Abend essen?“ „Was habt ihr denn im Angebot?“, fragte Rakdos und stand aus seinem großen Thron auf, der aus Menschenknochen gefertigt worden war. „Wir haben noch ein Paar Goblins, die haben wir in Alt-Ravnica gefunden. Außerdem haben wir einen Menschen, einen Elf und zwei Geister.“, sagte der Diener von Rakdos, ein Oger. „Gut. Bringt mir den Elfen. Die schreien immer so schön.“, sagte Rakdos und grinste. Der Oger nickte und holte einen Elfen in einer grünen Weste herein. „Hey! Was soll das!?“, sagte der Elf und riss sich von dem Oger los. „Rakdos? Seid ihr Rakdos der Schänder? Der legendäre Dämon? Der Meister des Tötens?“, fragte er schleimerisch. „Ja, der bin ich.“, sagte Rakdos stolz. Er entschied sich, ein bisschen mit dem Elfen zu spielen. „Und wer bist du?“ „Jarad, Herr. Ich komme aus dem Selesnija-Konklave und habe eine wichtige Nachricht zu verkünden, großer Meister.“, antwortete der Elf. „Selesnija!?“, brüllte der Dämon. „Ja, Herr. Szadek, der Herr der Geheimnisse plant, alle zehn Gilden zu übernehmen. Er hat bereits die Simic und die Azorius in seiner Gewalt. Die Boros und Selesnijaner wollen Krieg führen und Mat’selesnija lässt fragen, ob ihr euch mit uns verbünden wollt.“ Rakdos lachte schallend. „Mit Selesnija und Boros verbünden!? Vergesst es! Ich werde lieber Seite an Seite mit dem Meister des Untergrunds, mit dem Unauffindbaren kämpfen. Ihr seid Schwächlinge gegen Rakdos den Schänder und Szadek, den Herren der Geheimnisse!“ In dem Moment krachte es. Die Decke von Rix Maadi, dem Palast von Rakdos, stürzte ein. Der Himmel draußen verdunkelte sich und eine Gestalt in einem langen schwarzen Umhang und fledermausartigen Flügeln kam hereingeflogen. Es war Szadek. „Findet hier ein geheimes Treffen statt?“, fragte er und ließ sich auf dem Boden des Palastes nieder. „Dann muss ich es leider unterbrechen.“, fuhr er fort und ging auf Rakdos zu. „Ich habe gehört, ihr wollt euch mit mir verbünden? Wie wäre es denn, wenn ich die Rakdos-Gilde gleich ganz übernehme?“, sagte er zu dem Dämonen. Die beiden waren gleich groß. „Das werdet ihr nicht schaffen.“, sagte Rakdos etwas zögernd. „Das habe ich auch gar nicht vor. Mit euch habe ich einen guten Kämpfer an meiner Seite. Ich nehme euer Angebot an.“, sagte Szadek und streckte ihm seine Hand entgegen. Rakdos nahm sie und sagte: „Gute Entscheidung, Szadek.“ Jarad hatte genug gesehen. Er musste verschwinden. Er rannte so schnell es ging aus dem Palast, doch keiner schien ihn zu verfolgen. Er rannte zum Stadtbaum und trat in den Raum ein, in dem Mat’selesnija lag. „Die Rakdos haben sich mit Szadek verbündet.“, platzte er heraus. „Das habe ich mir gedacht.“, sagte Mat’selesnija und stand auf. Sie war wieder fast gesund. „Die Izzet schließen sich uns an genauso wie die Gruul. Die Orzhov und Golgari sind auf Szadeks Seite. Der Krieg wird bald stattfinden.“, sagte sie.

„Wissenschaftler der Izzet!“, rief Niv-Mizzet durch die große Halle. Er befand sich im größten Izzet-Labor und hatte alle Gildenmitglieder dort versammelt. „Jeder von euch wird kämpfen! Wir werden es nicht zulassen, dass Szadek ganz Ravnica regiert!“ „Jaaa“, brüllten die Wissenschaftler. Er wies seine Krieger an, den Wissenschaftlern Waffen zu verteilen. „Holt eure Bomben, nehmt alle mit, die ihr finden könnt!“, rief er. Morgen werden wir zum Stadtbaum marschieren.“, endete er. Die Krieger verteilten Schwerter, Lanzen, Speere, Pfeil und Bogen und Rüstungen.

„Dieser Krieg wird nicht anders verlaufen als der gegen Rakdos! Wir werden alles aufbringen, was wir haben!“, rief Razia durch die Kantine. Sie wandte sich an Akroma. „Falls ich sterben sollte, wirst du Parun der Boros. Ich setze mein ganzes Vertrauen in dich.“, sagte sie. „Ja, Herrin. Ich habe noch eine schreckliche Nachricht: Unsere Unteroffiziere sind tot. Sie wurden mit aufgeschlitzten Kehlen in der Kanalisation gefunden.“ „Das war mit Sicherheit Szadek.“, antwortete Razia. „Masuras?“ „Ja, Herrin?“ „Falls Akroma und mir etwas passieren sollte, dann wirst du der Gildenmeister. Verstanden?“ „Ja, Herrin.“, antwortete Masuras glücklich. Er war von einem kleinen Rekruten bis zum Nachfolger des Paruns aufgestiegen! „Wir werden morgen zum Stadtbaum marschieren! Dort werden wir kämpfen!“, rief Razia in die Halle und die Soldaten grölten und jubelten. „Dies ist unser letzter Tag! Genießt ihn!“

„Morgen gehen wir zum Stadtbaum und kämpfen!“, brüllte Borborygmos (Borborygmos) seinen Wildlingen zu. Dann setzte er sich wieder auf seinen Thron in der großen steinernen Höhle, in der sie sich befanden.



6 Kommentare

#1Durin    kommentiert:  19.01.2008 - 10:43 Uhr

Der letzte Abschnitt ist etwas kurz;-).
Ansonsten schöne Geschichte!

#2Potti   ICQ kommentiert:  19.01.2008 - 11:08 Uhr

Danke! Das ist doch lustig. Die anderen halten ewig lange Reden. Borborygmos sagt einen Satz und setzt sich wieder. :-)

#3lol    kommentiert:  19.01.2008 - 20:12 Uhr

Borborygmos ist auch einer meiner lieblingscharaktere aus Raffnika. Warum schreibst du nur 12 kapitel?

#4Potti   ICQ kommentiert:  19.01.2008 - 21:36 Uhr

Erstmal: Ravnica mit v. :-P
Weil mir (um ehrlich zu sein) im weiteren Verlauf der Geschichte nichts mehr einfällt...
Vielleicht hast du ja noch mehr Ideen, aus denen ich eine weitere Geschichte rund um Ravnica machen kann...

#5lol    kommentiert:  20.01.2008 - 12:01 Uhr

Vielleicht das irgendwie eine feindliche armee aus nem Portal von Lorwyn kommt,oder irgenwie sowas

#6Potti   ICQ kommentiert:  20.01.2008 - 13:19 Uhr

Die Idee ist nicht schlecht! Ich mache mich gleich mal an die Arbeit.
PS: Das wird dann eine Geschichte, die nach dieser hier spielt und ich veröffentliche sie deshalb nachdem ich das 12. Kapitel veröffentlicht habe.


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