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Spielbericht vom 25.08.2008

von Mario Haßler, 07.09.2008 - 18:48 – Spielbericht · Multiplayer

Dieser Abend fand ohne mich statt – danke an Manuel, Matze und Stefan für die folgenden Berichte!

Erstes Spiel: "Uhrzeiger-Magic" (3 Spieler)

Nach einer kleinen Einführungsrunde zwischen Matze und Manuel mit bis ins kleinste Detail ausgetüftelten Highlander-Decks (Stefan wird sie im Laufe des Abends noch "Monster" nennen) gesellt sich Gert dazu, und eine Partie "Uhrzeiger-Magic" beginnt. Matze greift – wie auch den Rest des Abends – zu einem Highlander-Haufen, diesmal sind Blau, Grün und Rot die Farben der Wahl. Gert versucht es mit dem Abendkühle-Themendeck "Lebensentzug", und Manuel greift zu blau-rotem Wahnsinn. Nachdem Gert das Thema seines Kartenstapels durch Auspielen entsprechender kleiner Kreaturen deutlich macht (Schwelender Novize, Apotheker-Novizin, Goldglanzmotte, Kneifende Gwyll), beginnen Matze und Manuel etwas zögerlicher: Der eine wegen Manaproblemen und einem durch Manuels Hitzigen Temperament gerösteten Beutejäger il-Kor, der andere mit zwei Hirnlosen Kampfmaschinen in Folge. Selbige sind dann auch dem Deckthema folgend dazu gut, um diverse Kreaturenzerstörung in Wahnsinns-Manier zu spielen und dabei die Gegner zu klopfen; ein Landschaftszerquetscher und ein Stachelweber treten auf Matzes Seite dank Riesenwildjäger und Dunklem Verdorren den Gang ins Grab an. Während dieser davon unbeeindruckt seine Hand und sein Board mit Kartenziehern füllt (Grübelschlängler, Innerer Drang etc.) könnte man bei Gert meinen, er habe einen Vertrag mit Klonen geschlossen: An einem Punkt des Spiels sieht man bei ihm alle Kreaturen doppelt.

Wieder interessant (und komfortabel für Gert) wird das Spiel dann durch seine Erstrahlende Mentorin; auf einmal werden all die von Manuel wiederholt als "kleine Würste" bezeichneten 1/1er bei Gert zu barer Münze. Beim Stand von 49 (Gert) zu 4 (Matze) und 9 (Manuel) Lebenspunkten dreht Matze auf: Irrer Einsiedler, Überwesen der Sagen, Tarmogoyf, Troll-Asket. Das Überwesen wird zwar von Manuel mit einem weiteren Dunklen Verdorren entsorgt, das dann auftauchende Überleben der Stärksten lässt Manuel und den zwischenzeitlich aufgetauchten Stefan aber gehörig schlucken. Manuel sieht sich deshalb zu schnellen Maßnahmen gezwungen und spielt ein Hitziges Temperament auf Matze, in der Hoffnung, dass Gert den einen verbleibenden Lebenspunkt mit dem Schwelenden Novizen entzieht. Doch Pech: Gert kann (oder möchte) dies nicht tun.

Die folgende Überleben-der-Stärksten-Kette stammt aus dem Lehrbuch der Magic-spielenden Zunft: Überleben auf Das WunderDer ÄrgerGieriger Baloth. Angriff mit diversen Fliegern gen Manuel, selbiger haucht seine Weltenwandererseele aus. Aufgrund seines in absurde Höhen gewachsenen Lebenspunktestands kann Gert auch weiteren Überleben-Fuchteleien (Röhrender Brammenwurm und Rücksichtsloser Wurm, Shivanischer Wurm auf Einsiedler, noch mehr Eichhörnchen) gelassen ins Auge blicken und beendet diesen Kampf mit einem sensationell stilvollen Fledermausnebel auf Matzes Angriff. Man lernt: Kleine Würste machen zwar noch keinen Sommer, aber das Spiel. Gert ist der verdiente Sieger der ersten Partie.

Zweites Spiel: "Uhrzeiger-Magic" (4 Spieler)

Das zweite Spiel beginnt langsam mit Ressourcenaufbau auf allen Seiten. Gert spielt ein rot-grünes Aggro-Deck, Manuel ein Sonneneruption-Bausteine-Deck, Stefan hat ein schwarz-rotes Kontroll-Deck gewählt, das sich mit dem Verteilen von –1/–1-Marken beschäftigt und Synergien rund um dieses Thema gekonnt ausnutzt, und Matze spielt ein schwarz-grün-weißes Highlander-Deck. Gert beeindruckt mit einer gekonnten Kleinoffensive mit Futterfetzen-Duo, Vasall des Gewaffs und anderem rot-grünen Getier. Seine Angriffe sind auf Manuel fokussiert, dem es dadurch ganz schön an den Kragen geht. Nicht von schlechten Eltern ist auch Gerts Spielzug in Runde 8, als es ihm gelingt, mit dem Heulen des Nachtrudels nicht weniger als sieben Wölfe ins Spiel zu bringen.

Manuel versucht sich in der Zwischenzeit mit Fünfseitigem Prisma, Geätzter Weissagung, Sonnentröpfchen und Läuterwasser-Pokal etwas Luft zu verschaffen und seine Lebenspunkte zu stabilisieren. Ein Kernanzapfer in Verbindung mit den Ruinen der Akademie bescheren ihm Runde für Runde anwachsend viele Läuterwasser-Pokal-Lebenspunkte, an denen Gert immer weiter knabbert. An der anderen Front behaken sich in der Zwischenzeit Stefan und Matze. Involviert in kleinere Kämpfe sind Mörderische Blutkappe, Wetternder Magier sowie einige Zerstörungssprüche auf Stefans Seite wie zwei Zerlöchernde Explosionen und ein Lebenspunkteauslöscher, der das Spielfeld etwas übersichtlicher hinterlässt. Matze kämpft mit einem Grotesken Kreischer und einem Schwert aus Feuer und Eis und bringt später Yosei, den Stern des Morgens ins Spiel. Dieser lebt auch gleich wieder ab, nachdem er im Kampf geblockt und sich anschließend eine Zerlöchernde Explosion eingefangen hat. Yosei stirbt und tappt alle verbliebenen bleibenden Karten bei Gert und verhindert so, dass Gert Manuel tötet.

Stefans Todesschlitterer, gefolgt von einer Sich ausbreitenden Fäulnis verursacht kurzweilig Chaos auf dem Spielfeld mit immer wieder wechselnden Kreaturen auf allen Seiten. Matze hat in der Zwischenzeit einen Röhrenden Reliops ins Spiel bringen können sowie einen Modernden Verdammten, der Manuels wiederkehrende Artefaktkreaturen entfernen kann. Eine Böse Tat durch Matze bereinigt dann das Spielfeld komplett, bevor er – bei nur noch 5 Lebenspunkten angekommen – per Zähne und Krallen den Engel der Verzweiflung und Kokusho, den Abendstern ins Spiel bringt. Manuel und Stefan ist dies zu gefährlich, und sie setzen ein Triskelion (Manuel) und eine Mörderische Blutkappe (Stefan) auf Matze an. Der versucht noch, seinen eigenen Kokusho durch Verfaulen lassen gewinnbringend zu entsorgen, aber das wird durch weitere Schüsse von Triskelion und Lebenspunkte-Verlust durch einen Egelbefallenen Sumpf auf Stefans Seite vereitelt; Matze scheidet als Erster aus.

Manuel hat mittlerweile auch einen Dosierten Sprengstoff im Spiel, sodass er nach Belieben durch Markenverschieben mit Hilfe von den Ruinen der Akademie immer alles entsorgen kann. Mit der Orochi-Brutkammer kann er zudem Ophis-Spielsteine generieren, die Gert relativ zügig ausschalten; er verlässt das Spiel als Zweiter. Übrig bleiben Manuel und Stefan. Manuel dominiert das Spiel mit seiner totalen Kontrolle, im Rahmen derer er nach Belieben das Spielfeld leeren, Karten ziehen, Schaden schießen oder Lebenspunkte dazu erhalten kann, beeinflussbar nach Wunsch durch Kernanzapfer und Stromleiter. Stefan kann zwar noch einige Tricks mit dem Improvisierten Mannequin auspacken, aber gegen Manuels Dominanz kann er letzten Endes nichts mehr ausrichten. Fünfzehn Ophis-Spielsteine beenden das Spiel zu Manuels Gunsten, er gewinnt souverän auf über 50 Lebenspunkten.

Drittes Spiel: "2 gegen 2"

Für das dritte Spiel des Abends werden die Plätze beibehalten, als Format wird "2 gegen 2" mit der Teamblock-Option gewählt. Matze und Manuel bilden eine Mannschaft, und Gert mit Stefan wollen sich gegen diese Macht stemmen. Matze hat mit seinem blau-rot-schwarzem Highlander-Deck einen guten Start, denn ein Nezumi-Grabräuber ist bei den Gegnern nie gerne gesehen, weil er sich nach dem Wenden für 5 Mana an allen Friedhöfen bedienen kann. Stefan hält mit einer Blendenden Mauer dagegen. Gert spielt das rot-blaue Themendeck "Ausweichschritt" aus Abendkühle und beschwört als erstes einen Noggele-Bandit. Manuels Highlander-Deck verschafft seinem Team mit den Küchenhutzeln einen Lebenspunktevorsprung.

Der böse Nezumi-Grabräuber greift Stefan an, der sich hinter seiner Mauer noch sicher fühlt, aber mit 2 Schaden für den Blocker auf dem Stapel spielt Matze eine Namenlose Umkehrung, und die Blendende Mauer liegt im Friedhof – was dem Grabräuber im kommenden Zug zugleich die Chance zum Wenden bietet. Das verhindert Gert jedoch: Ein Brennender Pfad versengt dem Räuber den Rattenpelz. Bei Manuel zeigt sich eine Ewige Zeugin, die dem Gert später noch Kopfschmerzen bereiten wird, und inzwischen sind auch die Farben von Manuels Deck klar, er spielt grün-blau. Bevor Stefan dran kommt, spielt er einen Avior-Gedankenzensor mit Aufblitzen, der dem Matze gar nicht gefällt und deshalb an einem Flammenzungen-Kavu sterben muss. Gert hat inzwischen drei Kreaturen, kann aber außer mit seinem quasi unblockbaren Noggele-Bandit nicht mehr angreifen, denn bei Matze räkelt sich Crosis, der Säuberer. Stefan befürchtet, dass der ihm seine ganze weißfarbige Hand leerfegt und drückt auf den "Notausschalter" – ein Heiliges Begräbnis klärt die Situation, allerdings gehen auch Gerts Kreaturen, und Manuel ist der Meinung, dass es nun gut für sein Team aussehen würde.

Um das zu beweisen legt er in der nächsten Runde eine Kristallscherbe und beginnt mit einer weiteren Ewige Zeugin einen netten Kreislauf aufzubauen. Stefans Heiliger Tafelberg, dessen Pegasi als Futter für Matzes Zweiköpfigen Drachen dienen sollten, fängt sich Krosas Eingriff ein, der dank Sekundenbruchteil so schnell zugreift, dass es erst gar nicht zu einer Flut von fliegenden Pferden kommen kann. Gert fühlt sich von der Kristallscherbe sehr behindert, denn egal was er spielt – es wird entweder von Manuel neutralisiert oder sofort auf die Hand zurück geschickt. Stefan probiert noch einen zweiten Avior-Gedankenzensor, aber als Matze Keiga, der Stern der Gezeiten hinlegt und Manuel erst Garruk Wildsprecher und dann noch Die Entstehung ausspielt, haben sie das Spiel gewonnen. Ein eher gemächliches agierendes vorkonstruiertes Deck bei Gert und ein sehr defensives Deck bei Stefan waren absolut nicht in der Lage, gegen zwei Hightech-Highlander-Decks zu bestehen.

Nachdem Gert und Stefan sich verabschieden, klingt der Abend aus, wie er anfing: mit (hier nicht weiter dokumentierten) Highlander-Kämpfen zwischen Manuel und Matze.



1 Kommentar

#1Drakensang    kommentiert:  09.09.2008 - 14:38 Uhr

Wo sind Mario und Mario2{!}


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