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Spielbericht vom 23.09.2009 – Common Highlander

von Mario Haßler, 25.09.2009 - 17:00 – Spielbericht · Multiplayer

Erstes Spiel: "Endloses Uhrzeiger-Magic"

Der Abend der großen Deckstapel – heute gibt's wieder viel Spaß mit Common Highlander. Sebastian, Mario, Sven und ich fangen zu viert an im "Endlosen Uhrzeiger-Magic". Das Format ist einfach wie gemacht für die Highlander-Decks, denn nur wenn man lange spielt, bekommt man überhaupt Karten in erklecklicher Anzahl zu Gesicht. Allerdings ist es nicht sonderlich gut geeignet, wenn man danach auch noch darüber berichten will. Am Anfang habe ich mich noch bemüht...

Svens Golgari-Verrottungswurm wird von Marios Zeichen der Vertreibung vertrieben und bekommt im zweiten Auftritt Magierfeuer-Flügel angelegt. Derweil trifft Axel ein, nimmt zwischen Sven und mir Platz und packt in den drei Einstiegszügen (hintereinander ausgeführt für schnelle Spielteilnahme) einen Blendenden Magier auf den Tisch. Der ist aber nicht schnell genug, um gegen meinen Vulkanbold-Angriff etwas ausrichten zu können, für den es überraschende Unterstützung durch Sebastians Bogardanischen Wüterich gibt. Ich "danke" es, indem ich Sebastians Goliathspinne per Doppelhaken mit Frostschickerin und Orzhov-Sterbehelfer entsorge. Die Frostschickerin hilft auch gegen Axels Ornithopter (!), der durch das Siegel der Naya-Götter beachtliche 5/7 geworden ist, aber im Erdrückenden Schmerz untergeht. Mein Drachenseelen-Ritter bekommt von Sebastian ein Fleisch zerreißen ab, bevor er in Aktion treten kann, aber diese Möglichkeit beraumt ihm Sebastian gleich wieder ein, indem er ihn Von den Toten auferstehen lässt. Meine Flieger haben seine Lebenspunkte jedoch bereits stark schwinden lassen, sodass der finale Schlag durch meinen Flammenwellen-Beschwörer immer näher rückt. Zwar hat auch Mario einen solchen Goblin-Mutanten im Spiel, allerdings nicht rechtzeitig das passende Mana parat. Eine 5er-Flammenwelle brennt Sebastian nieder und beschert mir den ersten Siegpunkt.

Nun trifft Christine ein, bekommt in Ermangelung eines eigenen Decks mein Zweitdeck in die Hand gedrückt und beginnt mit ihren Startzügen zwischen Axel und mir. Mit einem Engel der Gnade und Eiganjos Freiheitsreitern puscht sie erst einmal ihre Lebenspunkte nach oben, beendet dann allerdings das Rumgehopse und macht mit einem Wandelwicht-Held die Bodentruppen stark. Mario terminiert Svens Jhessischen Infiltrator und übt mit seinen Kreaturen ordentlich Druck aus. In seinem finalen Angriff versuche ich, ihm den Siegpunkt abzuluchsen, indem ich einen der Angreifer per Unterziehen entsorge und darauf hoffe, dass sich Mario mit seinem Flammenwellen-Beschwörer noch etwas Zeit lässt, damit ich mit meinem reagieren kann. Doch er lässt sich nicht beirren und fügt erst den Direktschaden zu, wodurch Sven bei 6 Lebenspunkten ankommt. Danach folgt der Kampfschaden, und er ist hin. Der zweite Siegpunkt geht an Mario.

Mit Siegfrieds Eintreffen wächst die Runde auf sieben Spieler an, und es wird langsam unübersichtlich. Trotzdem wollen wir uns nicht auf mehrere Tische verteilen, denn es gibt einfach zu viel zu gucken und zu bestaunen. Das erfordert allerdings auch meine erhöhte Aufmerksamkeit, sodass ich für den Spielbericht kaum noch etwas aufschreiben kann. Bei Siegfried kann ich noch Remasuris notieren, darunter den Stachelbesetzten Remasuri, der mir einmal gegen Sebastian in die Parade fährt. Der wiederum nennt einen Wanderer des Hains sein eigen, gegen den mein Höhlen-Thoktar schwach aussieht. Siegfrieds Remasuris bekommen kurzzeitig das Fliegen beigebracht, doch der fröhliche Angriff endet auf dem Boden, nach der Geflügelte Remasuri spontan zerstört wurde. Mario kann hier und da blocken, muss aber auch Schaden einstecken, was mir in den Folgerunden die Gelegenheit gibt, mit einem Kichernden Bold die Lebenspunkte weiter sinken zu lassen, bis Mario besiegt ist. Mein zweiter Siegpunkt.

Der Abend ist inzwischen weit vorgerückt, und für Axel wird es Zeit, die Sachen zu packen. Dadurch hat Christine eine direkte Grenze zu Sven, dessen Lebenspunktekonto stark gegen null tendiert. Genau genommen hätte Axel ihn sogar in seinem letzten Angriff bezwingen können, wenn er vorher mal genauer auf seinen grünen Verstärkungszauber geschaut hätte, der sich dann im Kampf plötzlich als Hexerei entpuppte. Christine schickt also ihre Truppen in die gleiche Richtung, um einen Siegpunkt abzustauben, was Sven mit dem Amulett der Dämmerung vereiteln will. Doch hier kann Christine ihn Überstimmen, und so kommt der tödliche Kampfschaden durch, und Christine bekommt ihren Siegpunkt. Da sie sich nun auch ausklinkt und Mario und Sven gar nicht mehr neu in das Spiel eingestiegen sind, sitze ich nun neben Siegfrieds Remasuris, die mir den Garaus machen. Der fünfte Siegpunkt geht an Siegfried, und wir beschließen, dieses Spiel zu beenden.

Zweites Spiel: "Pentagramm"

Stattdessen spielen wir noch eine Runde im "Pentagramm", und hier gibt es, so leid es mir tut, gar keine Notizen zu irgendwelchen Kreaturen. Der Spielverlauf im Schnelldurchgang: Ich scheide, von schwachem Ländernachschub und Siegfrieds Angriffen bezwungen, als Erster aus. Das bringt Mario insofern in eine gute Position, als dass sein anderer Gegner Sebastian ebenfalls schwächelt. Allerdings ist sein eigener Lebenspunktezähler auch schon bessere Zeiten gesehen. Das nutzt Siegfried aus und schaltet den Nachbarn(!) per Angriff aus, um sich den alleinigen Sieg zu sichern. Zu dumm, dass er damit für Sven ein gefundenes Fressen geworden ist, der ihn rauskicken kann. Im Endkampf kann Sven auch noch Sebastian ausschalten und sich so den Sieg sichern.

Der Abend ist damit zu Ende, und es hat wieder einmal viel Spaß gemacht. Erkenntnisse, die man heute gewinnen konnte: Kreaturen mit einer Widerstandskraft von 1 haben in diesem Format kaum eine Chance, da Schadenschießer einfach zu wahrscheinlich sind. Axel hatte dies schon beim letzten Mal gelernt und ist heute mit einem wesentlich besseren Deck angetreten. Sebastian hat hier und da noch ein paar Schwächlinge in seinem Deck, in erster Linie wegen ihrer guten Fähigkeiten. Ich vermute aber, dass er diese nach dem heutigen Abend auch nochmal auf den Prüfstand stellen wird. Remasuris sind auch im Common Highlander der Hammer, allerdings muss man dazu sagen, dass Siegfrieds Deck nicht regelkonform war, weil er nicht die Zeit gefunden hat, es auf 200 Karten zu bringen. Da gibt es also auch noch Arbeit. Der zuverlässigste Kampfschaden auf Spieler kam von Fliegern. Kreaturenzerstörung und -behinderung sind das A und O, um Bedrohungen zu entsorgen.

Kurios: Wir haben heute nicht ein einziges Fusionselementar gesehen, und auch keinen Himmelsreisenden Rochen – obwohl diese Karten doch vermutlich in jedem Deck gesteckt haben. Für mich war es ein erfolgreicher Test meiner beiden Common-Highlander-Decks, in die ich in den letzten Wochen viel Zeit gesteckt habe. Wenn ich mal einen ruhigen Abend finde, werde ich sie daher mal in der Decklisten-Sammlung veröffentlichen.



1 Kommentar

#1Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  27.09.2009 - 15:20 Uhr

Was ich vielleicht noch hätte erwähnen sollen: Der Dimir-Gildenmagier (Dimir Guildmage) hat mir während des ersten Spiels enorm gute Dienste geleistet und mich viele Runden lang mit Extra-Karten versorgt. Habe nun mal Ausschau gehalten nach Vergleichbarem, aber bei Kreaturen nur die Benalische Herolde (Benalish Heralds) gefunden. Bei anderen Karten gibt es immerhin die Rute des Wahrsagers (Diviner's Wand), Erleuchteter Foliant (Illuminated Folio), Kreis der Augen (Ocular Halo), Serumtank (Serum Tank) und den Schatzhort (Treasure Trove). Mal schauen...


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