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Spielbericht vom 17.11.2010 – "Stammeskämpfe"

von Mario Haßler, 21.11.2010 - 23:40 – Spielbericht · Multiplayer

Nur vier Spiele schaffen wir an diesem "Stammeskämpfe"-Abend, also kann man sich schon denken, dass diese es in sich haben. Sebastian, Stefan und ich wollen gerade mit einer Runde "Uhrzeiger-Magic" beginnen, da treffen auch Siegfried und Mario ein, und wir starten neu im "Pentagramm", das wir den ganzen Abend beibehalten, wie auch die Sitzordnung: Mario und Sebastian sind meine Gegner, Siegfried und Stefan meine Nachbarn.

Erstes Spiel

Mario steigt mit einem Muschelbewohnenden und einem Psychotropen Thallid in sein Pilzwesen-Thema ein, kann dies mit Thelon von Havenwood weiter ausbauen und bekommt noch kräftige Unterstützung von Sebastian, der seinen Surrvogel bei den Sporenmarken wuchern lässt, nachdem der Angriff gegen mich erfolgreich war. Mit einem Seelenfänger hat Sebastian gezeigt, dass er die Vögel aus seinem Deck "Federn lassen" am Start hat. Ich habe noch keine Handhabe gegen die Flieger, allerdings mit "Kriegerische Elfen" ein schnelles und explosives Elfen-Deck gewählt, das dem Gegner bald Kopfzerbrechen bereiten sollte. Und so zeigen sich ein Makelloser Magistrat wie auch ein Brombeerholz-Vorbild, und das Spiel entwickelt sich gut. Stefan führt die Verbündeten an, ebenfalls ein Stamm, der den Gegner das Fürchten lehrt, allerdings liefert ihm sein dreifarbiges Deck zunächst nur weißes Mana, was für einen Evangelist aus Kabira reicht, aber eben nicht für mehr. Siegfried hat einen Ätherium-Skulpteur im Spiel, der noch nicht verrät, welchem Kreaturentyp das Deck gewidmet ist, und eine Kapsel des Henkers entsorgt nach reiflicher Überlegung Stefans Evangelisten – noch nicht ahnend, dass in diesem Spiel von dieser Seite keine Bedrohung zu erwarten ist.

Einen Todessporen-Thalliden bei Mario betrachte ich mit einiger Sorge, und als dann auch noch die Zeit der Verdopplung dazu kommt, wird mir langsam mulmig. Zu dumm, dass ich kurz vorher mit einem Absondern des Lebens Sebastians Gravitationsänderung entsorgen musste, die allerdings auch eine direkte Bedrohung darstellte. Nun wirft der Todessporen-Thallid mit –1/–1-Marken um sich, und der Reihe nach verliere ich einen Gebieterischen Perfekten, das Brombeerholz-Vorbild und den Makellosen Magistrat. Für kurze Zeit kann immerhin der Hüter des Lebenssafts für fettes Plus auf meinem Lebenspunktekonto sorgen, dann ist auch er dahin. Immerhin hat mir die Elfen-Promenade eine nette kleine Elfen-Armee beschert, doch die allein ist leider weder mächtig genug, gegen die Pilzwesen anzukämpfen, noch in der Lage, die Vögel aufzuhalten, die mittlerweile vom Horst der Seelenfänger unterstützt werden.

Dann endlich präsentiert Siegfried mit der Beschwörer-Sphinx seinen Stamm: Sphingen. Ihr folgt Sharuum, Sphinx-Hegemon, der die Kapsel des Henkers zurückholt, und eine Rätsel-Sphinx, deren Kaskade eine Antwort auf Sebastians Seelenfänger liefert. Ob das eine weitere Kapsel des Henkers war oder etwas anderes, habe ich leider nicht notiert, dafür ist überliefert, dass der Vogel mittlerweile auf 15/15 angewachsen war und ich ihm keine Träne hinterhergeweint habe. Weniger erfreulich ist hingegen Marios zweite Zeit der Verdopplung, und nun ist klar, dass ich gegen den Beschuss mit –1/–1-Marken keine Chance mehr haben werde. Zuerst wird jedoch Stefan eliminiert, dessen Manabasis sich zwar um rot erweitert hatte, aber die Hand, die er nun vorzeigt, strotzt vor grünen Karten, die er gar nicht spielen konnte. Ein Gefallenes Ideal macht Marios Psychotropen Thalliden nicht nur zum Flieger, sondern lässt ihn bei Bedarf auch spontan wachsen. Trotzdem muss man sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Ich habe noch 42 Lebenspunkte, als ein einziger Angriff mir den Garaus macht – auf stattliche 49/30 ist Marios Angreifer angewachsen, und damit fahren Marios Pilzwesen verdientermaßen den Sieg ein.

Zweites Spiel

Mit einer Knäuelnatter gibt Siegfried diesmal ganz früh seine Protagonisten preis: Es sind die Ophis, und eine Geflügelte Coatl untermauert dies. Bei Sebastian zeigen sich Zombies wie der Verrottungshirte und der Todesbaron. Ich habe die "Pfaffen", pardon, Kleriker gewählt und freue mich sowohl über einen Gratwanderer, der mir in den nächsten Runden über meine Länderknappheit hinweghilft, als auch über einen Pranger der Schlaflosen, mit dem ich Marios Nova-Verfolger kaltstelle. Das lässt auch Stefan aufatmen, der wie Mario auf Elementarwesen setzt, allerdings mit einem ganz anderen Thema. Hier zeigt ein Todesschlitterer, wo die Reise hingehen soll, und das kann sogar richtig spektakulär werden. Als nämlich Mario einen zweiten Nova-Verfolger ins Spiel bringt und den ersten vor dem Pranger beschützt, zündet Stefan eine Zerlöchernde Explosion – allerdings nicht direkt auf den Nova-Verfolger, sondern auf Sebastians Hautschmelzer, der nun unter Stefans Kontrolle wieder ins Spiel kommt. Dessen –1/–1-Marken entsorgen dann den Nova-Verfolger, der ebenfalls zu Stefan abwandert und den Todesschlitterer vorübergehend ins Exil schickt. Das wiederum sorgt dafür, dass Mario den anderen Nova-Verfolger wieder ins Spiel bringen kann, der wie beim ersten Mal einen Rauchflechter beschützt. Diesmal ist das allerdings durch Wo die Ahnen schreiten mit Schaden verbunden, der schließlich den geklauten Nova-Verfolger abschießt und so Stefans Todesschlitterer wieder ins Spiel zurück bringt.

Wir warten ein wenig, bis sich der Rauch verzogen hat, dann geht's weiter. Akromas Ergebene und Der Zweifellose haben sich zu mir gesellt, und mit einem Erstarken peppt Siegfried nicht nur seine Flussboa auf, sondern freundlicherweise auch zwei meiner Kleriker. Bevor Stefan mit dem Lebenslichtlöscher ein großer Coup gelingt, entsorgt Mario mit einem Seelenfeuer Stefans Todesschlitterer. Aber die großflächig verteilten –1/–1-Marken erfüllen auch so ihren Zweck, denn nun legt Stefan den Kulrath-Ritter nach, der die Gegner Siegfried und Mario einschränkt. Das nutze ich für wachsame Angriffe auf Sebastian und vor allem Mario. Siegfried verstärkt seine Ophis mit Seshiro dem Gesalbten und schickt mit einer Schlangengestalt Stefans Todesschlitterer dorthin zurück, wo ihn ein Improvisiertes Mannequin hergeholt hat. Am Ende habe ich die Nase vorn und kann Mario im Kampf bezwingen, und Sebastian raffen meine Gottlosen Gebete dahin. Dieses Spiel geht an mich und meine Kleriker.

Drittes Spiel

Sebastians Hydren werden wie immer durch die Tressen aus Feuer angekündigt, dann entspringt eine Speiende Hydra dem Deck "Mythologie mit Köpfchen". Stefan schart Ritter um sich, allerdings findet sein Ritter aus Wiesenkorn durch Siegfried ein Scheußliches Ende, und der Vorbildliche Ritter geht an den Ranken des Zerfalls ein. Ich habe mein Engel-Deck "Himmlische Begleiter" gewählt und bisher nicht viel mehr getan als Länder ausgespielt. Nun kurbel ich mit dem Handschuh der Kraft die Manaproduktion von Ebenen an und stärke weiße Kreaturen, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob das eine gute Idee ist: Auch mein Gegner Mario spielt ein weißes Deck, hat aber ebenfalls noch nicht gezeigt, um welchen Kreaturentyp es sich bei ihm handelt. Aber da er der gemeinsame Gegner von Stefan und mir ist, und Stefan ja auch auf Weiß baut, bin ich guter Hoffnung, dass wir die besseren Karten haben. Als eine Zwielichtshirtin ihren Auftritt bei Mario erhält, kommen mir erste Zweifel. Immerhin kann ich sie mit einem aufgeblitzten Engel der Errettung abwehren, wenn auch dank ihrer Beharrlichkeit nicht für immer. Dann gesellt sich noch ein Serra-Engel zu Marios Engeln, und deren Wachsamkeit macht mir den Gegenangriff unmöglich. Als Mario dann auch noch drei Kristallkugeln zuhilfe nimmt und sich stets das beste von den obersten Karten seiner Bibliothek aussuchen kann, sehe ich meine Chancen für einen Sieg gegen null gehen. Zumal ich dann auch noch eine Reue auf Sebastians Veränderliche Hydra wirken muss, die auf beängstigende 9/9 angewachsen ist.

Stefan lässt eine Himmeljäger-Patrouille auf einen Paladin en-Vec folgen, und heizt Siegfried mit Angriffen ein. Der findet überhaupt nicht ins Spiel und ist bezwungen, bevor klar geworden ist, welchen Stamm er eigentlich befehligen wollte. Mario startet einen Aufstieg des Luminarchen, den Stefan kurzerhand mit einer Entzauberung wieder beendet, allerdings wenden sich Marios Angriffe nun vermehrt gegen ihn. Irgendwann muss die Himmeljäger-Patrouille beim Blocken ihr Leben lassen, danach kann Mario auch mit kleineren Engeln wie Emerias Lichtbewahrer punkten. Nachdem Stefan als Zweiter ausgeschieden ist, sind nur noch meine Gegner und ich im Spiel – und weder Mario noch Sebastian haben bisher auch nur einen Kratzer abbekommen. Dass sich das Spiel dann doch noch so sehr in die Länge zieht, ist kaum zu glauben. Während Mario die Karten beeinflussen kann, die er zieht, bin ich auf Glück angewiesen, und trotzdem kann ich ganz gut mithalten. So finden unter anderem ein Engelsgleicher Helfer, ein Erhalter des Reichs und ein Blendender Engel den Weg zu mir, auch wenn Letzterer nie seinen Offensiv-Vorteil geltend machen kann. Entscheidend ist auch, dass Mario seine anfängliche Kreaturenübermacht nicht nutzt, um gegen mich Druck zu machen, sondern lieber seine Armee erst anwachsen lässt. Als er dann schließlich doch einen Angriff wagt, ist der reichlich unbedacht und sorgt in erster Linie für Verluste in seinen Reihen. Das ändert freilich nichts am erwarteten Ausgang des Spiels. Den Elementen trotzend setzt Mario mir mit einem massiven Angriff massiv zu, danach kann Sebastians Wilde Hydra, die auf 13/13 angewachsen ist und durch eine Ursprüngliche Wut trampeln kann, mir den Rest geben. Marios Engel und Sebastians Hydren teilen sich den Sieg.

Viertes Spiel

Mit Sceadas geht Siegfried in diesem Spiel an den Start, genauer gesagt mit einem Uktabi-Sceada, der allerdings gleich Stefans Fanatischem Mogg zum Opfer fällt. Hier wird auf Goblins gebaut, und mit Wurz, Boggart-Tantchen, dem bereits erwähnten Fanatischen Mogg oder auch einem Teerfeuer lassen sich ganz nette Spielereien anstellen. Ich bereite mit Sonnenheim, Festung der Legion und Kondas Banner den Auftritt meiner Samurai vor, allerdings will mein Deck "Dojokun" nicht so recht in Fahrt kommen. Anders sieht das aus bei Sebastian, der mit "Hartkor" den Stamm der Kor gewählt hat, und bevor der erste Kor-Ausrüster das Spielfeld betritt, warten bereits ein Basiliskenhalsband und ein Ogerbeil auf ihn. Immerhin kann ich ihn im Angriff Züchtigen, allerdings werden solche Aktionen durch die nachfolgenden Beinschienen des Blitzes in den kommenden Runden nahezu unmöglich gemacht. Mario hat sein Vogelscheuchen-Deck gewählt, und dass das was kann, wissen wir bereits. Eine Reißzahn-Schädelpuppe macht die Vorhut, dann kommt auch schon der Diener des Malers, der allem einen schwarzen Anstrich verpasst. Das passt zum folgenden Schutzkreis gegen Schwarz, und die Schrullionette, erst in einfacher, später in zwei- und schließlich dreifacher Ausführung, begräbt alle Hoffnungen, dass die Vogelscheuchen im Friedhof endlich zur Ruhe kämen.

Siegfried hat einen Schnappenden Sceada verpflichtet, und mit einer Gravitationsänderung stärkt er die Flieger, während er zugleich die Bodentruppen schwächt. Mir kommt das durchaus gelegen, da es mir gerade noch gelungen ist, Sebastians Lenkdrachensegler-Lehrling mit einer Festnahme zu belegen, und selber habe ich einen Araba-Mottenreiter unter Vertrag. Der wird allerdings bald von Sebastians Vergessenheitsring verbannt. Stefan stellt irre Dinge mit einem Todesbringer an, der ständig zwischen einem Barackenausplünderer und einem Fanatischen Mogg hin- und herzuwechseln scheint, allerdings muss er sich von der Unterstützung durch Tante Wurz verabschieden, da sie von Siegfried verholzt wurde. Das sind aber nur kleine Scharmützel verglichen mit dem, was die Vogelscheuchen anstellen. Hier hat der König der Schnitter das Feld betreten, und die Schrullionetten heizen seine zerstörerische Fähigkeit an, was wiederum über den Komposthaufen zu Kartennachschub für Mario führt. Dieser kann es sich erlauben, Stefans Feld Runde um Runde von Goblins zu befreien, um schließlich freie Bahn für Angriffe zu haben, denen Stefan schließlich zum Opfer fällt. Danach bin ich an der Reihe, mit gleichem Schicksal. Gewinner sind ganz klar Marios Vogelscheuchen.


Der spielerische Teil des Abend ist damit zu Ende, und es schließt sich eine kleine Diskussion an. Zwar haben alle Beteiligten das Spiel sichtlich genossen (und es sollen sogar noch ein paar dankbare Worte am nächsten Tag folgen), aber insbesondere Siegfried findet, dass an "Stammeskämpfe"-Abenden zu viele der "üblichen Verdächtigen" gespielt werden und exotische Kreaturentypen gemieden werden – und falls sich jemand, wie Siegfried, doch mal an außergewöhnliche Stämme wagt, haben diese gegen Elfen, Goblins & Co. seiner Meinung nach kaum eine Chance. Das stimmt, wie der Spielbericht zeigt, nicht so ganz, denn wir haben neben Siegfrieds Sphingen, Ophis und Sceadas auch Hydren und Vogelscheuchen gesehen, und diese haben sogar Spiele gewonnen. Allerdings versteht jeder, was gemeint ist. Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass ich das schnelle und harte Elfen-Deck im ersten Spiel gewählt hatte, als Siegfried noch nicht anwesend war – wäre er es gewesen, hätte ich ein anderes Deck genommen, weil ich um seine ausgefallenen Kreaturentypen weiß, für die die Elfen vermutlich zu stark sind. Allerdings ist mir selber in der Vorbereitung zu dem Abend aufgefallen, dass ich wirklich keine Exoten für die "Stammeskämpfe" habe: siehe hier – da sind Bestien, Geister, Goblins, Remasuris, Ritter und Zombies, und das ungewöhnlichste sind gerade mal die Zauberer (die ich an diesem Abend dabei hatte, die aber leider nicht mehr zum Einsatz gekommen sind). Ich nehme mir also die Anregung zu Herzen und mache mich auf die Suche nach einem außergewöhnlichen Kreaturentyp (Regel 204.3k im Ausführlichen Regelwerk kann bei der Auswahl helfen) für ein neues Deck beim nächsten "Stammeskämpfe"-Abend. Und ich hoffe, die anderen greifen die Idee ebenfalls auf!



8 Kommentare

#1Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  21.11.2010 - 23:53 Uhr

Gleich ein Kommentar zu dem allerletzten Teil: Wie ich neulich so überlegte, was für einen ungewöhnlichen Kreaturentyp ich denn mal nehmen könnte, fiel mir ein, dass ich schon immer mal die Vigische Hydrokultur (Vigean Hydropon) in einem Deck würdigen wollte – der man mittels Verhammelung (Ovinize), Schlangengestalt (Snakeform) oder dauerhafter (und "pflanzlicher") Verholzen (Lignify) das Angreifen und Blocken beibringen kann. Also habe ich mich auf die Suche nach Pflanzen begeben und das hier gefunden. Ob das was werden kann...? (Ich weiß es selber noch nicht...)

#2Joemaster   kommentiert:  22.11.2010 - 00:06 Uhr

Wie immer schöner Bericht! Ah, Pflanzen finde ich nich so toll, versuch doch die Mutanten! :-D

#3Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  22.11.2010 - 00:12 Uhr

Mmh, das wäre dann wohl in erster Linie ein Pfropfen-Deck, vermute ich...

Danke für das Lob.

#4Ninjutsu   kommentiert:  22.11.2010 - 13:34 Uhr

Pflanzen würde ich den Mutanten bevorzugen, weil ich finde, dass so ein Pfropfendeck etwas Eigenes ist, das nicht dem Stammeskampfformat zugeordnet werden sollte. Bei den Pflanzen gäbe es ja recht viele, starke Mauern, die am Anfang schutz bieten können oder auch Mana produzieren und später den Zendikars Rächer (Avenger of Zendikar) ins Spiel bringen, der eigentlich alle Mauern ebenfalls langsam zu "Hydrokulturen", die zwar nicht angreifen können, aber ziemlich stark werden, macht. Das würde dann das Thema wenigstens ein wenig unterstützen. Insgesamt finde ich es aber doch recht schwierig.

#5Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  22.11.2010 - 13:46 Uhr

Stimmt eigentlich – wer sagt, dass ein "Stammeskämpfe"-Deck aggressiv sein muss? Vielleicht ist es gar keine schlechte Idee, am Anfang erst mal auf Verteidigung zu gehen. Immerhin bietet die Rankenmauer (Wall of Vines) auch Schutz gegen Flieger.

Zendikars Rächer (Avenger of Zendikar) als "Herrscher" der Pflanzen ist mir auch schon aufgefallen. Ist aber leider recht t€u€r. Naja, mal sehen, ich muss ja auch noch 10 Euro loswerden...

#6Ninjutsu   kommentiert:  22.11.2010 - 15:06 Uhr

Wenn du den Rächer billiger bekommen willst, musst du wohl bis Oktober warten. Mir persönlich gefallen für ein solches Deck Rankende Reben (Vine Trellis), Blütenmauer (Wall of Blossoms), Wurzelmauer (Wall of Roots) und Dschungelmauer (Jungle Barrier) besonders gut. Sprießende Phytohydra (Sprouting Phytohydra) könnte auch nicht schlecht sein. Mit der Verteidigung müsste man ganz gut an Zendikars Rächer kommen, der dann mithilfe von Verhammelung etc. die Mauern in die Offensive schicken kann. Klingt zwar nicht sonderlich stark, ist aber sicher ganz witzig, da man gerade im Multiplayer recht gut gegnerischen Angriffen wiederstehen kann, die sich wohl lieber in eine Richtung lenken, wo keine Mauern warten. Somit müsste man eigentlich genug Zeit haben, um den Rächer oder die Hydrokultur in Stellung zu bringen. Ohne den Rächer sehe ich jedoch Probleme bei der Umsetzung.

#7Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  22.11.2010 - 15:18 Uhr

Außer man fügt noch eine (kleine) dritte Farbe hinzu, entweder {s} für Geiernder Zombie (Vulturous Zombie) (gerade im Multiplayer fein) oder {w} für die Phytohydra (Phytohydra).

Ja, Sprießende Phytohydra (Sprouting Phytohydra) war innerlich schon gesetzt, zumal ich noch zwei Exemplare übrig habe.

#8Taipan   Online-Magic kommentiert:  22.11.2010 - 17:32 Uhr

Ich bin ja sowieso ein Fan von ausergewöhnlichen Stammesdecks. Online spiele ich zur Zeit u.a. auch ein Pflanzendeck mit Zendikars Rächer (Avenger of Zendikar) als "Boss" und folgenden Pflanzen/Pflanzenproduzenten:
Khalni-Garten (Khalni Garden), Fleischfressende Pflanze (Carnivorous Plant), Mooshund (Mossdog), Schnappender Kriecher (Snapping Creeper), Sprießende Phytohydra (Sprouting Phytohydra), Rankende Reben (Vine Trellis), Kletterranken-Kudzu (Vinelasher Kudzu), Blütenmauer (Wall of Blossoms), Dornenmauer (Wall of Brambles), Rankenmauer (Wall of Vines) und Kletterranken (Whip Vine).
Ich kenne die Preise der Karten jetzt nicht und es kann gut sein das einige sehr teuer sind, aber ich denke als Anregung ist das ganze vielleicht erwähnenswert.


Dazu Fetchies und Kreaturentutoren. Ziel ist es sich anfangs mit den Verteidigern zu verteidigen :-) und danach mit Zendikars Rächer (Avenger of Zendikar) und seinen Spielsteinen zu Gewinnen. Kommt von der Spielstärke zwar nicht an Elfen heran, macht aber mMn. mehr Spaß.

Ich hoffe du kannst damit etwas Anfangen
Taipan


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