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Lorwyn-Ein ausführlicher Bericht

von Magic Marius, 30.12.2010 - 12:19 – Meinung · Karten+Editionen · Regeln · Strategie · Fiktion

Lorwyn ist die 1. Edition im gleichnamigen Block und thematisiert Kreaturentypen. Die Geschichte dahinter ist schnell erklärt: Lorwyn ist eine sonnige, wunderbare und märchenhafte Welt, bewohnt von 9 Stämmen:
-Kithkin
-Merrow (Meervolk)
-Boggart (Goblin)
-Feenwesen
-Elementarwesen
-Riese
-Elf
-Baumhirte
-Gestaltwandler

In diesem Bericht möchte ich näher auf Mechanismen, Strategien und Hintergrundgeschichten dieser Stämme eingehen. Ausserdem gehe ich der Frage nach, ob die Themendecks (falls vorhanden) ihren Stämmen gerecht wurden... (hier die Themendecks)

Fangen wir mit den Kithkins an. Die meisten dieser winzigen, menschenähnlichen Geschöpfen sind weiß, einzelne Kithkins in Lorwyn sind allerdings auch grün. Sie werden durch eine Art spirituelles Netz, das Gedankengewebe, emotional miteinander verbunden.
In der Kithkinstadt Kinsbaile findet einmal im Jahr das Fest der Sagen statt, gepaart mit einer Lichterscheinung, welche Aurora genannt wird. Anhänger vieler Stämme befinden sich auf diesem Festival.

Die meisten Kithkindecks verfolgen eine unkomplizierte Strategie: Weenie, also das schnelle Angreifen mit kleinen, günstigen Kreaturen. Dazu wird oft Removal wie der Vergessenheitsring (Oblivion Ring) gespielt. Auch Dolmentor (Dolmen Gate) ist beliebt in solchen Decks.

Erwähnenswert sind die beiden legendären Kithkin: Gaddock Teeg (Gaddock Teeg) und Brigid, Heldin von Kinsbaile (Brigid, Hero of Kinsbaile). Gaddock zum einen ist Kinsbailes Schulze (und es wird gemunkelt, dass er Elfenblut in sich trägt), und seine Fähigkeit lässt sich sehen. Brigid zum anderen ist eine heldenhafte Bogenschützin, welche Ascheline, eine Flammensippen-Pilgerin beim Überbringen einer Nachricht begleitet, dazu später mehr.

Die Kithkins hatten ein recht passables Themendeck. Nichts, was sonderlich aus dem Sattel reisst, dennoch stark genug, um das ein oder andere Spiel zu gewinnen.


Merrows sind Händler, welche oft von der sogenannten Aquaformmagie gebraucht machen, die es ihnen erlaubt, aus Wasser feste Gebilde zu formen. Sie leben in sogenannten Crannog-Dörfern, welche schwimmenden Siedlungen ähnlich erscheinen. Diese Dörfer enthalten sowohl über als auch unter Wasser Gebäude.

Was die Strategie angeht, sind Meervölker flexibel. In Lorwyn beispielsweise werden unsere blauen und weißen Merrows des öfteren zum Tappen und Enttappen verwendet. Handel der Merrow (Merrow Commerce) enttappt alle Kreaturen, die mit Karten wie Geheimnisversenker (Drowner of Secrets) getappt wurden, um sie erneut zu tappen. Darüber freut sich der Veteran der Tiefen (Veteran of the Depths), Merromerit (Fallowsage) sowie der Strömungsbeurteiler (Judge of Currents). Dieses Prinzip kann noch mit Karten aus anderen Editionen, wie Paradiesmantel (Paradise Mantle), Vom Reellen befreit (Freed from the Real) und Reinsichtiger Merrow (Puresight Merrow) zu einem Kombodeck erweitert werden. Eine andere Variante macht dem Gegner mit bspw. Wille des Aquitekten (Aquitect's Will) eine Insel, um ihn dann mit einem Schwarm Inseltarnungskreaturen zu überrumpeln.

Sygg, Flussführer (Sygg, River Guide) ist der einzige legendäre Merrow, den Lorwyn hervorbringt. Als Flussführer muss er mithilfe der Aquaform-Magie Passagiere über den Wanderweinfluss befördern. Seinen ersten Maat, Dugah, hat Sygg eigentlich nur als Lehrling genommen, um dessen Vater nicht zu enttäuschen, doch langsam kristallisiert sich das als Fehler heraus...

Die Merrows hatten mit ihrem Themendeck Glück: es war abwechslungsreich, kontrollierend und sehr stark. Ausserdem macht es, Dank der vielen Tapptricksereien, viel Spaß, es zu spielen.


Oft werden die Boggarts als lustigstes Volk Lorwyns bezeichnet. Diese besonders übel riechenden und abstoßenden Goblins mögen es, neue Gefühle zu entdecken. Sie Leben in Baracken.

Die schwarzen und roten Boggarts bringen sich häufig gegenseitig um: Karten wie Fratzenspringer (Facevaulter) machen es möglich, die eigenen Goblins zu opfern, um gleichzeitig die Fähigkeiten von Boggart-Spielchen (Boggart Shenanigans) und Goblins wie dem Schlammknopf-Fackelläufer (Mudbutton Torchrunner) auszulösen. Mit Reanimatoren, bspw. Barackenausplünderer (Warren Pilferers), holt man sich die Kreaturen zurück und das Spiel beginnt von neuem. Natürlich kann man auch eine agressive Schiene fahren, etwa mit Boggart-Mob (Boggart Mob), Grölender Boggart (Caterwauling Boggart) und Natternstab-Boggart (Adder-Staff Boggart).

Das Oberhaupt eines Stammes wird hier Tantchen genannt. Eines dieser Tantchen ist Wurz, Boggart-Tantchen (Wort, Boggart Auntie). Ihre Fähigkeit lässt sich nicht nur wunderbar mit einem Boggart-Vorbote (Boggart Harbinger)n und einer Opfermöglichkeit kombinieren (Jeder Zug 1 Goblinkarte aus der Bibliothek und neues Kanonenfutter für nur 3 Mana), sondern ist im allgemeinen sehr stark.

Desto größer war die Enttäuschung meinerseits über das Themendeck. Die beiden Rares passten ganz und gar nicht, viele Karten waren einfach zu schwach und die Deckidee wurde schlampig umgesetzt. Das Themendeck gewann kaum ein Spiel. Unterm Strich eine Schande für das Volk der Boggart.


Die Elfen haben in Lorwyn die wohl stärksten Stammeseffekte. Desweiteren verfügen sie über ein Kastensystem (Perfekt>Auserlesen>Makellos>Fehlerlos) und herrschen über Lorwyn, was sie unter den anderen Völkern sehr gefürchtet macht.
Interessanter Aspekt: die Aufgabe elfischer Vernarber (Vernarberin aus Lys Alana (Lys Alana Scarblade) bspw.) ist es, andere Elfen, bspw. politische Opponenten, zu entstellen, um sie zu Augenweh zu machen (Augenweh sind Elfen, die es nicht mehr wert sind, Elfen genannt zu werden, sei es wegen Verstümmelung oder wegen verräterischen Taten). Ausdünner wiederum sind Elfenjäger, deren Aufgabe darin besteht, Augenweh zu eliminieren.

Die schwarzen und grünen Elfen vermehren sich unheimlich schnell: Jagdführer von Lys Alana (Lys Alana Huntmaster), Elfen-Promenade (Elvish Promenade), Nath aus dem Güldenlaubwald (Nath of the Gilt-Leaf), Gebieterischer Perfekter (Imperious Perfect) und Überfall der Güldenlaubler (Gilt-Leaf Ambush) produzieren Spielsteine, Laubvergolder (Leaf Gilder) und Elfen-Vorbote (Elvish Harbinger) dienen zur Manabeschleunigung. Einige Elfensprüche fragen nach der Anzahl an Elfen, welche man kontrolliert, wie zum Beispiel Makelloser Magistrat (Immaculate Magistrate).

Das Themendeck überrascht positiv, es enthält viele der oben erwähnten Tokenproduzenten (Es ist durchaus möglich, im 4. Zug 8 Elfen zu kontrollieren) , ist leider trotzdem noch 1-2 Züge zu langsam, da die ständige Manabeschleunigung fehlt. Dafür legt es gefährliche Kreaturen mit Todeberührung und Möglichkeiten, Flieger auszuschalten.


Die meisten Elementarwesen in Lorwyn sind sogenannte Flammensippler, Wesen mit Knochen aus Asche und einem Körper aus Feuer. Ein Flammensippler, der wie Ascheline die Pilgerin (Ashling the Pilgrim) seinem spirituellen Weg durch Lorwyn macht, ist ein Pilger. Solche Pilger werden oft dazu angeheuert, Nachrichten zu überbringen. So wird Ascheline bspw. vom Baumhirten Colfenor beauftragt, dem Elfen Rhys die Nachricht zu überbringen, dieser solle wieder mit dem Baumhirten in Kontakt treten. Begleitet wird sie dabei von Brigid, Heldin von Kinsbaile (Brigid, Hero of Kinsbaile).

Bedeutend für die Elementarwesen aus Lorwyn, welche es übrigens in allen Farben gibt, ist die Fähigkeit Herbeirufen (Evoke). Sie findet sich auf jedem 3. Elementarwesen in Lorwyn, und erlaubt es einer Kreatur, für niedrigere Kosten gespielt zu werden, als es ansonsten der Fall wäre. Wenn sie ins Spiel kommt, muss man sie dann allerdings opfern. Der Vorteil ist, dass die ins-Spiel-komm-Fähigkeit noch ausgelöst wird. Hat man im ersten Zug bspw. Probleme mit einem gegnerischen Artefakt und kann den Gussblock-Zerkauer (Ingot Chewer) nicht zu seinem vollen Preis wirken, so ruft man ihn einfach herbei.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert das Themendeck. Während man in den ersten Zügen an seiner komplizierten Manabasis herumbastelt, ruft man Kreaturen herbei, um sich über Wasser zu halten. Ab dem 4. oder 5. Zug kann man dann die Kreaturen zu ihrem vollen Preis wirken. Vorteile des Themendecks: es ist flexibel und hat vielen Spielsituationen etwas entgegenzusetzen. Nachteil: die Manabasis ist zu kompliziert, und wenn man Pech hat, funktioniert das Deck nicht.


Gestaltwandler haben in Lorwyn eines gemeinsam: die Fähigkeit Wandelwicht (Changeling). Sie verleiht jedem Gestaltwandler sämtliche Kreaturentypen. Egal ob als Karte in Bibliothek, Hand oder Friedhof oder als Zauberspruch auf dem Stapel, oder auch als bleibende Karte im Spiel: Wandelwichte sind sowohl Schlangen als auch Vögel, Zauberer, Ziegen und auch jeder andere erdenkliche Kreaturentyp. Dadurch lassen sie sich eigentlich in jedes Stammeskämpfe-Deck integrieren.


Machen wir weiter mit den roten und weißen Riesen. Oft wandern diese einfach so durch Lorwyn, nur gelegentlich machen sie Rast, um sich den kleineren Bewohnern der sonnenüberfluteten Welt anzuvertrauen.

Die großen, intellektuell zurückgebliebenen Kreaturen beeindrucken mit Stärke. Selbstverständlich sind sie auch sehr teuer (wovon sie mit Gefälligkeit der Mächtigen (Favor of the Mighty) profitieren), bis ein Stinksäufer-Waghals (Stinkdrinker Daredevil) gewirkt wird. Viele Riesendecks versuchen sich in den ersten 3 Zügen mit Burnsprüchen über Wasser zu halten. Oft wird auch zu Lied des Brodelns (Seething Song) und co. gegriffen, um die Riesen schneller wirken zu können. Mit Brion Starkarm (Brion Stoutarm), der übrigens den Elfen um Rhys als Geheimwaffe gegen Goblins diente, kann man etwas Leben dazuerhalten, welches eventuell im lückenhaften Spielaufbau verloren gegangen sein könnte.


Baumhirten sind meist hunderte von Jahren alt und sehr weise. Ausserdem fällt an ihnen die hohe Widerstandskraft auf. Kein Wunder also, dass Doran, der Belagerungsturm (Doran, the Siege Tower) in fast jedem Baumhirtendeck seinen Platz findet: nicht nur ist er für cc=3 eine quasi-5/5-Kreatur, er lässt auch so gut wie jeden seiner holzigen Mitstreiter wachsen. Ein Baumhirten-Vorbote (Treefolk Harbinger) wird bspw. für cc=1 3/3. Viele Baumhirtendecks funktionieren nach diesem Prinzip.

Ein weiterer wichtiger Baumhirte ist Colfenor, welcher leider nicht als Karte existiert. Er beauftragt, wie schon mehrmals erwähnt, Ascheline, Rhys zu kontaktieren, denn er hat eine wichtige Aufgabe für den Elfen: Rhys soll Colfenors Wissen weitergeben...


Zuletzt befassen wir uns mit den blauen, schwarzen und ausschließlich fliegenden Feenwesen. Sie werden angeblich alle von Oona, ihrer Königin, gesteuert. Ihr Thronsaal in der sagenumwobbenen Elendraschlucht kommt nur Feen zu Gesicht. Feencliquen bestehen übrigens meistens aus 3 Feen.

Einige Feen in Lorwyn haben Aufblitzen, und davon profitiert Feenspott (Faerie Tauntings), Schelme der Elendraschlucht (Glen Elendra Pranksters) und Traumverderber-Hexe (Dreamspoiler Witches). Die meisten Feen sind aggressiv ausgelegt, kontrollieren dennoch: siehe Diebische Sylphide (Thieving Sprite), Stotterzauber-Sylphide (Spellstutter Sprite) und Triezknilch (Pestermite). Demnach sind viele Feendecks auf Aggressive Kontrolle, kurz Aggrocontrol, ausgelegt.


Nachdem ich nun auf jeden Stamm eingegangen bin, möchte ich noch einige Karten erwähnen und Schlüsselwörter erläutern.

Fangen wir mit den Zyklen an. (Zyklen enthalten 5 Karten jeweils einer Farbe, die sich ähneln.)

Inkarnationen
Inkarnationen dieser Edition haben vieles gemeinsam: alle kosten 3 farbloses Mana und 3 Mana ihrer Farbe, haben 6/6, eine starke Fähigkeit und alle werden in die Bibliothek ihres Besitzers gemischt, wenn sie eigentlich das Zeitliche segnen müssten.
Lauterkeit (Purity)
Arglist (Guile)
Grauen (Dread)
Feindseligkeit (Hostility)
Vitalität (Vigor)

Befehle
Befehle bieten uns immer 4 mögliche Effekte an, von denen wir uns dann 2 aussuchen dürfen.
Nüchterner Befehl (Austere Command)
Kryptischer Befehl (Cryptic Command)
Gottloser Befehl (Profane Command)
Befehl zur Brandstiftung (Incendiary Command)
Ursprünglicher Befehl (Primal Command)

Planeswalker
In Lorwyn debutierten die Planeswalker-Karten (damals noch Weltenwanderer-Karten). Dies sind die ersten 5 Planeswalker.
Ajani Goldmähne (Ajani Goldmane)
Jace Beleren (Jace Beleren)
Liliana Vess (Liliana Vess)
Chandra Nalaar (Chandra Nalaar)
Garruk Wildsprecher (Garruk Wildspeaker)

Ein weiterer Zyklus enthält 5 Kreaturen, die einen niedrigen Preis und eine vergleichsweise hohe Stärke haben, die sich aber nur zaubern lässt, indem man zusätzlich eine Karte des jeweiligen Kreaturentyps aus der Hand offen vorzeigt.
Unverzagter Goldwiesler (Goldmeadow Stalwart)
Meister der Silberkiemen (Silvergill Adept)
Quietschkuchen-Schleicher (Squeaking Pie Sneak)
Klingenwirbler der Flammensippe (Flamekin Bladewhirl)
Überwältiger aus dem Zaunkönigrevier (Wren's Run Vanquisher)

Hier zum Schluss noch einige wichtige Schlüsselfähigkeiten, welche ich bisher noch nicht erwähnt habe:

Fehde
Einige Karten verlangen nach einer Fehde. Bei einer Fehde deckt jeder Spieler die oberste Karte seiner Bibliothek auf und der Spieler mit der teuersten Karte gewinnt die Fehde. Wichtig: ein Spieler kann eine Fehde gleichzeitig gewinnen und verlieren, wenn bspw. seine Karte zwei Preise hat, wie es auf Doppelkarten der Fall ist. X ist bei Fehden = 0. Tipp: hat man Möglichkeiten, die oberste Karte seiner Bibliothek zu beeinflussen (Hellsicht), so hat man bessere Chancen, eine Fehde zu gewinnen.

Beschütze eine Kreatur
Manche Kreaturen beschützen eine Kreatur, dass heisst, das eine bestimmte Kreatur, die man selbst kontrolliert, ins Exil geschickt werden muss, wenn die beschützende Kreatur ins Spiel kommt. Stirbt diese beschützende Kreatur, darf die ins Exil geschickte Kreatur zurück ins Spiel. Es können ganz allgemein Kreaturen oder Kreaturen eines bestimmten Typs beschützt werden. So ergeben sich einige schöne Synergien, bspw. Diebische Sylphide (Thieving Sprite) und Nebelband-Clique (Mistbind Clique).

Refugium
Ein weiteres Schlüsselwort, Refugium, lässt sich in Lorwyn auf 5 verschiedenen Ländern finden. Länder mit Refuguim kommen getappt ins Spiel und lassen uns die obersten Karten unserer Bibliothek anschauen und eine davon verdeckt ins Exil schicken. Unter bestimmten Bedingungen darf man diese Karte dann aus dem Exil wirken, ohne die Manakosten zu bezahlen.

Das war es auch schon meinerseits. Wünsche euch noch schöne Ferien und hoffe, ich konnte euch diese wunderbare Edition etwas näher bringen.
Euer
Magic Marius :-)



9 Kommentare

#1cheonice    Online-Magic kommentiert:  30.12.2010 - 13:36 Uhr

Toller Beitrag! Gefällt mir wirklich gut.
Ich fände es toll, mehr über die Geschichte zu hören, vllt eine Kurzzusammenfassung der Bücher, falls du dir die Arbeit machen möchtest.

Ansonsten freue ich mich auf weitere Artikel von dir!

#2Ole   kommentiert:  30.12.2010 - 15:42 Uhr

Mir hat die Aufteilung nicht gefallen. Die vielen Absätze waren irgendwie störend. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass du gegen Ende immer knapper wurdest. Da fehlten teilweise auch die Kartenbeispiele und Ähnliches.
Sonst ganz nett. Lorwyn ist wirklich eine klasse Edition.

#3ShadowXD   kommentiert:  30.12.2010 - 15:55 Uhr

Lorwyn ist an sich keine schlechte Edition, auch die Decks sind eigentlich interessant. Selbst das Boggart-Deck wird mit etwas älteren Kumpanen wie Mogg-Kriegsmarschall (Mogg War Marshal) durchaus spielbar. Vor allem im Multi ist es interessant, da hat man meist die ersten paar Runden Ruhe um sein Spiel vorzubereiten um in Fahrt zu kommen. Zudem hat es mit Futterabschuss (Fodder Launch) eine ziemlich nervende Karte inne, die nicht nur getutort werden kann, sondern auch oft genug wiederkommt. Auch wenn Boggarte nicht der Hammer sind, sind sie für den allgemeinen Casual-Gamer wirklich ein Genuss. Entäuschend fand ich wiederum die Merrow. Klar, sie sind trickreich und ziemlich gut, doch Removal war einer ihrer schlimmsten Feinde. Was man auch noch erwähnen könnte bei der Champion-Fähigkeit ist die wunderschöne Synergie zwischen Vorbote und Beschützer. Der Bote holt ihn raus und wird dann beschützt. Stirbt der Beschützer kommt der Vorbote wieder und holt einen anderen Beschützer. Hat sich oft bewährt und ne Menge Spaß eingebracht. Nervig fand ich aber wiederum das Artwork. Bei den meisten Karten war das nämlich ziemlich grausig für meinen Geschmack, auch wenn ich sagen muss das ich Gebieterischer Perfekter (Imperious Perfect) für ziemlich gelungen halte.

#4Joel, der Franzose   kommentiert:  30.12.2010 - 19:23 Uhr

Bei den Schlüsselwörtern hätte ich gerne noch die Englische Übersetzung hinterdran.

"In diesem Bericht möchte ich näher auf Mechanismen, Strategien und Hintergrundgeschichten dieser Stämme eingehen. Ausserdem gehe ich der Frage nach, ob die Themendecks (falls vorhanden) ihren Stämmen gerecht wurden"
Die Fakten waren mir allesamt schon bekannt. Interessiert hätte mich vor allem deine Meinung , nicht nur ob die Themendecks spielstark sind, sondern ob die Fähigkeiten zu den Stämmen passen, zu der Edition an sich etc.. Da kam aber gar nichts. Schade.

Ansonsten ganz nett und unterhaltsam geschrieben, und sehr vorbildlich für gewisse andere Leute hier, die ähnliche Artikel vefassen.

#5Magic Marius   kommentiert:  30.12.2010 - 22:42 Uhr

Vielen dank für das Lob und die wirklich sehr konstruktiv gehaltene Kritik. Ich arbeite schon an einem Artikel, indem ich mich mehr auf die Hintergrundgeschichte Lorwyns, sowie auf die Hauptcharaktere der Bücher beziehen möchte. In meinem nächsten Bericht, der sich auf Strategie bezieht (warscheinlich Ravnica) werde ich dann auch drauf achten, meine Meinung über Mechaniken, Karten und Stämme (in Ravnicas Fall Gilden) zum Ausdruck zu bringen.

#6Dragonlord   kommentiert:  01.01.2011 - 12:24 Uhr

Gefällt mir eigentlich ganz gut.
Lorwyn ist ja auch schon wieder eine Weile her, wobei es mir wie gestern vorkommt.
Eine meiner Lieblingskarten: Auspeitschen (Lash Out)

#7Joel, der Franzose   kommentiert:  01.01.2011 - 17:51 Uhr

Doran ist mit eine der geilsten Karten des Blocks wie ich finde.

#8ShadowXD   kommentiert:  01.01.2011 - 19:45 Uhr

Ich bevorzuge immer noch den guten alten Vergessenheitsring (Oblivion Ring). Obwohl ich meist den von Alara hernimm, da der einfach ein besseres Artwork hat.

#9Joemaster   kommentiert:  02.01.2011 - 07:19 Uhr

Sehr schöner Beitrag. Du hast eine Menge erklärt und bist sogar noch auf die Story eingegangen (Da überseh ich jetzt mal, nett wie ich bin, dass zur Gruppe um Ascheline noch 3 andere gehören, wobei 2 von denen erst in Morningtide als Karten auftauchen (Vendilion-Clique (Vendilion Clique) und Maralen vom Morgengesang (Maralen of the Mornsong) [deren Karte ich ja mal sowas von unpassend finde, aber gut...]), doch wer auf jeden Fall dazugehört, ist Sygg! Ich bin schon mal auf deinen beitrag zu Morgenluft gespannt, und wie Du beschreibst, wie sich die Charaktere zum Schattenmoor hin verändern (Sygg tut das ja nur wegen Brigid...ich will nicht zu viel erzählen, lest die Bücher, es lohnt sich!)

MFG


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