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Spielbericht vom 25.07.2011

von Mario Haßler, 09.08.2011 - 13:59 – Spielbericht · Multiplayer

Ich bin im Urlaub und kann an diesem Spieleabend nicht teilnehmen. Der folgende Spielbericht stammt von Gert, mit kleiner Unterstützung von Sebastian – vielen Dank dafür!

Heute haben sich Sebastian, Mario, Gert und Axel versammelt, und mehr werden's auch nicht an diesem Abend. Um eine weitere Note einzubringen, lassen wir heute die Weltenkarten mitspielen.

Erstes Spiel

Sebastian startet mit seinem Vogeldeck. Bei Mario zeigen sich Stufen-Aufsteiger, die durch Wucherung zusätzlich wachsen. Axel fängt eher verhalten an, später kommen große grüne Trampler, naja da ist halt etwas mehr Mana nötig. Der eine oder andere Myr bei Gert wird von den anderen als "weitgehend harmlos" eingestuft. Hingegen sehen Sebastian und Mario sich gegenseitig als "gefährlich" an und beharken einander. Die Flieger behalten die Oberhand, sodass Mario als Erster ausscheidet. Gert rettet den Rest vor den inzwischen übermächtigen Fliegern, indem er vom Heiligtum von Serra weg-weltenwandert. Da er danach recht rasch im Chaos von Otaria zwei Myr-Kampfkugeln ins Spiel bringt, kann er den kreaturenlosen Sebastian aus dem Spiel werfen. Axel hat zu diesem Zeitpunkt nur zwei kleine Kreaturen im Spiel und gibt auf. Sieger Gert.

Zweites Spiel

Im zweiten Spiel sieht die Farbverteilung wie folgt aus: Axel schwarz/weiß, Sebastian vielfarbig, Mario weiß/schwarz, Gert grün/weiß. Wir starten auf dem Klippenmarkt und gehen nach Agyrem. Daher ist auch Axels erster Angriff mit dem Apostel der Tücke auf Mario nutzlos. Es blockt ein Kami der falschen Hoffnung, der sofort wieder im Spiel ist. Sebastians Forscher der Akademie verliert seinen Himmlischen Mantel, als Marios Kriegspriester von Thune ins Spiel kommt. Während des Aufenthalts in Bant erhalten immerhin drei Kreaturen Göttlichkeitsmarken. Dafür findet Axel eine Lösung mit Todespuls unter der Regie vom Izzet-Dampfirrgarten. Gert hat sich inzwischen ziemlich eingeigelt mit einer Privilegierten Position, dem Leuchten der Unterwerfung und einem Schafhirten des Annullierens, der mittels Pollenbenetzter Flügel fleißig Saprolinge produziert. Axel und Sebastian erliegen dieser Streitmacht. Mario hingegen hat eine beachtliche Abwehr zusammengestellt, gegen die Gert nicht ankommt. Die wesentliche Rolle spielen mehrere Kamis der falschen Hoffnung und Kriegspriester von Thune sowie eine Ständige Erneuerung und eine Gequälte Existenz, die jeden Angriff ins Leere laufen lassen. Dann kann Mario schließlich Gerts Verzauberungen entzaubern. Der gibt auf, klarer Sieg für Mario.

Laut dem beobachtenden Sebastian hätten beide Spieler früh im Spiel "entscheidende Aktionen" durchführen können, die allen Beteiligten und Nicht-Beteiligten etliche ereignislose Runden erspart hätten. So hatte Gert mit dem Schafhirten des Annullierens einen Verzauberungszerstörer zur Hand, der bei den ganzen Spielsteinen problemlos die Ständige Erneuerung und die Gequälte Existenz von Mario hätte zerstören können. Mario hätte dann nur noch ein, zwei Mal den Kami der falschen Hoffnung opfern können, um allen Kampfschaden zu verhindern, wäre dann aber schlussendlich doch den Angriffen erlegen. Aber auch Mario hätte mit dem Kriegspriester von Thune zuerst die Privilegierte Position zerstören können und anschließend durch seine Wiederbelebungstricks auch das Leuchten der Unterwerfung, die Gerts Position unglaublich stark gemacht hatten. Dann wäre es wohl gut für Mario ausgegangen. Beide haben ihre Möglichkeiten vermutlich durch die vielen Spielsteine aus den Augen verloren.

Drittes Spiel

In diesem Spiel sind die gewählten Decks, die gewirkten Zauber und Gegenzauber sowie die Angriffe von marginaler Bedeutung. Dominierend sind die Weltenkarten – oder genauer gesagt eine davon: der Lethe-See. Alle mühlen. Gert hat Glück beim Chaoswürfeln, sowohl beim Würfeln als auch als Ziel des Chaos. So bleibt er übrig mit sieben Karten in der Bibliothek, alle anderen Bibliotheken sind leer.

Viertes Spiel

Wir starten im Sandmeer, und Mario und Gert verlieren schon mal jeweils 3 Leben. Axel bringt uns auf die Goldwiese. Das gibt Sebastian die Gelegenheit, drei Ziegen in einen Aasfresser zu opfern, ein beachtlicher Start. Marios schnelles rot/weißes Deck wird rasch dominierend mit der Geißel des Edelmanns, Boros-Flinkklingen, Ausfalltor-Nachäffer und einem Streitlustigen Jungtier. Er teilt kräftig aus. Da ist es eher normal, dass alle Gegner während eines Immersturm ihn als Ziel wählen und er als Erster ausscheidet. Der Immersturm dauert noch etwas an, und als Nächster erliegt ihm Sebastian. Bei Axel kommen nach und nach (gut passend für den Immersturm) große grüne Trampler. Gert hat Morph-Kreaturen und Rebellen im Spiel. Den letzen Teil dieses Spiels kann man mit Fug und Recht als "Kampf im Nebel" bezeichnen. Bei Axel sind dies Moment des Friedens und natürlich Nebel, bei Gert Feiertag und Amulett der Dämmerung. So verlieren sich mehrere Angriffe in diesen "Nebeln". Dann kann Gert den vermeintlich finalen Angriff von Axel nochmals mit einem Amulett der Dämmerung aufhalten und selber zum entscheidenden Angriff antreten: ein Engel der Errettung, Axel ist bei 4 Lebenspunkten, keine Flieger, keine Kreaturen mit Reichweite. Eine klare Sache – denn dank Axels letztem Moment des Friedens wird auch daraus nichts. Gerts verbliebene Rebellen und er selbst werden von Axel mühelos übertrampelt. Sieg für Axel in diesem letzten Spiel des Abends.



4 Kommentare

#1El-Barto   kommentiert:  11.08.2011 - 22:06 Uhr

Vor allem Spiel 3 und 4 kommen mir bekannt vor.

Spiel 3 zeigt wie absurd Spiele mit den Weltenkarten ablaufen können. (Mein Kumpel hatte auch mal so viel glück, dass ich dank Otaria (Otaria) gar nicht erst dran kamm und er mich in 4 Zügen auf 11 Giftmarken gebracht hat. Die Geschichte vom Salzsturm (Saltblast) im Glimmerleere-Becken (Glimmervoid Basin) erzähle ich ein anderes mal.;-))

Das vierte spiel erinnert mich an ein Spiel das wir vor kurzem hatten. 1 Spieler war schon draußen und irgendwann gab es dann einen Patt zwischen Isochron-Szepter (Isochron Scepter) mit eingeprägtem Feiertag (Holy Day); einer Seelengießerei (Soul Foundry) die Ewige Zeugin (Eternal Witness)nen produzierte, welche wiederum Nebel (Fog) recyclte und zu guterletzt eine absurd aufgemotzte Palastwache (Palace Guard), die mit Geistermantel (Spirit Mantle) und Gepanzerter Höhenflug (Armored Ascension) aufgemotzt wurde und so kein durchkommen mehr zulies.

Aber ein wirklich dickes Lob für eure Spielberichte die ihr regelmäßig abliefert. Macht mir immer nen rießen Spaß die zu lesen.{+}

#2Ole   kommentiert:  12.08.2011 - 12:28 Uhr

Da hat sich im zweiten Spiel ein Fehler eingeschlichen: Der Apostel der Tücke (Disciple of Malice) kann dank Schutz gar nicht von dem Kami der falschen Hoffnung (Kami of False Hope) geblockt werden.
Das dritte Spiel hört sich ja sehr spannend an :).

#3Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  12.08.2011 - 18:07 Uhr

Danke für das Lob, El-Barto. Was den Kami der falschen Hoffnung (Kami of False Hope) angeht: Der hat vermutlich nicht geblockt, sondern sich Schaden verhindernd geopfert.

#4ShadowXD   kommentiert:  16.08.2011 - 13:35 Uhr

Wie immer guter Spielbericht{+}
Dennoch finde ich die Weltenkarten teilweise schon ziemlich spielstark, wenn man mal etwas Glück hat. Wenn ich mir da Immersturm (Immersturm) oder Lethe-See (Lethe Lake) in den Spielen anschaue...


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