derzeit online: 56 Besucher und 1 registrierter Benutzer
URL für diesen Beitrag

Spielbericht vom 21.09.2011

von Mario Haßler, 22.09.2011 - 23:22 – Spielbericht · Multiplayer

Als ich eintreffe, ist gerade das erste Spiel zu Ende. Im "Pentagramm" unterliegen Stefan, Axel und Sabine den beiden Gewinnern Gert, der mit Stufe-aufsteigen-Kreaturen überzeugen konnte, und Mario, der erfolgreich auf Blutdurst gesetzt hat. Sie teilen sich den Sieg, und nun geht's zu sechst weiter:

Zweites Spiel: "Emperor"

Das Los macht Stefan zum Kaiser und teilt ihm Sabine und Mario als Generäle zu; Gert und ich sind die Generäle von Kaiser Axel. An der Front zwischen Sabine und Gert tut sich lange Zeit nichts, beide kommen nicht über ein Land hinaus. Gert hat zwar einen Höhnischen Elfen ins Spiel bringen können, aber der alleine nützt ihm nichts. Ganz anders sieht es an der anderen Flanke aus. Marios Ländereien sind zwar ebenfalls überschaubar, aber das Manapotenzial ist groß genug für erst eine, dann zwei Trutzburg-Eliten, die kurz darauf vom Medizinüberbringer verstärkt werden. Ich halte mit einem Feuerstellen-Kami und einem Erhabenen Scheinbild nur mäßig dagegen, bekomme dann jedoch Unterstützung duch zwei Morph-Kreaturen, die Axel an meine Front schickt. Zuvor hat er einen Ruhmsucher in Gerts Gebiet verschoben, um Nutzen aus Sabines Wehrlosigkeit zu ziehen. Ihr Kaiser Stefan hat hingegen erst einmal anderes im Sinn als seiner Generälin einen Blocker zu überlassen. So nutzt er seinen Magus der Zukunft für eine Willenskraft, mit der er meinen Duplikanten kontert, und ein weiterer Duplikant wird per Mana Drain neutralisiert. So komme ich nicht dazu, eine eigene Armee aufzubauen, während Mario seine Truppen um die Küchenhutzel erweitert hat und mir einen Notblocker nach dem anderen abknöpft. Bald ist auch der Herzenflicker zur Stelle, der den beharrlichen Kreaturen ewige Wiederkehr verspricht, und hätte Axel nicht zwei Pazifismen übrig gehabt, wäre es mit mir wohl sehr schnell zu Ende gegangen.

Derweil hat Stefan sich gut eingerichtet. Sein Inneres Auge beschert ihm jede Runde Zusatzkarten, und da es auch an Mana nicht mangelt, kann er Gert ärgern, indem er dessen Elfischen Erzdruide Kentern lässt. Ich lote Stefans Eingreifmöglichkeiten mit der Hirnlosen Kampfmaschine und einem Tiefseekrake aus, und prompt bekomme ich Letzteren wieder auf die Hand geschickt. Alexis Umhang benötige ich, um Mario davon abzubringen, eine seiner Kreaturen mit dem Mantel des Gürteltiers einzukleiden, und so fehlt er mir für den Schutz des "Stars" meines Decks "Sieben Jahre Unglück", Kiki-Jiki, Spiegelzerbrecher, den Stefan sich mit dem Old Man of the Sea schnappt. Freude soll er keine daran haben, denn ein zweites Exemplar der Legende führt dazu, dass sich beide in Luft auflösen. Doch das ist ohnehin nur Geplänkel, denn Mario hat nun seinen Vogt von Valeron mit dem Schild der Überseele ausstatten können, und da ich nicht mehr zu retten bin, zieht Kaiser Axel seine Mannen wieder aus meinem Gebiet ab. Ein, zwei Angriffe später bin ich tot.

Sabine hat immerhin einen Flusskelpie zu ihrer Verteidigung abkommandieren können, doch Gert knipst ihm trickreich das Licht aus durch einen Angriff mit seinem Höhnischen Elfen, der geblockt dann den Blick der Gorgo übt. Das gleiche Schicksal erleidet Stefans Sphinx vom Magosi kurz darauf, als sie in Sabines Spielfeld abkommandiert wird. Zwar versucht Stefan, den Spontanzauber per Mana Drain zu neutralisieren, doch Axel deckt eine seiner Morph-Kreaturen auf, die sich als Nichtigmacher-Lehrling entpuppt und Stefan einen Strich durch die Rechnung macht. Ein weiterer hübscher Spielzug beginnt mit Marios Versuch, eine weitere Morph-Kreatur von Axel auf eine Reise nach Nirgendwo zu schicken, hier sorgt Axels Gedankenverdreher dafür, dass stattdessen der Vogt von Valeron das Ticket bekommt. Doch Mario ist flexibel, und den Verlust des Schilds der Überseele macht er mit einem Behemoth-Vorschlaghammer wieder wett, den er seinem Gilblaub-Reiter in die Hand drückt. Derweil hat Stefan mit seinem Memnarch und immens vielem Mana die Möglichkeit, nach Belieben Kreaturen von uns zu übernehmen, und außerdem steht auch schon Kira, Großer Glaskreisel in den Startlöchern für einen Angriff aus der Luft. Kaiser Axel sieht keine Chance mehr und gibt auf. Klarer Sieg für Stefan, Mario und Sabine.

Drittes Spiel: "Emperor"

Diesmal bin ich Kaiser und habe Stefan und Mario als Generäle, uns gegenüber sitzen Sabine und Axel mit Kaiser Gert. Axel überrascht mit einem Fleischreißer, der zu einer kleinen Diskussion führt, wie man diesen Knaben wohl am besten einsetzt, bis Axel uns zeigt, dass er die Stille Gefährtin dafür verpflichtet hat. Die ermutigt mich wiederum, einen Verschwörer aus Stromgald unter Vertrag zu nehmen, und meinen Nachtschattenmeuchler die Stille Gefährtin noch stiller werden zu lassen. Stefan hat einen Ausgestoßenen Drachenmeister und Chandras Feuerspucker im Spiel, und der Flieger fliegt ein paar kleine, aber erfolgreiche Angriffe gegen Axel. Während Mario sich mit zwei Riffen der Schiffe des Grauens abmüht, farbiges Mana zu erzeugen, um schließlich mit Unterstützung vom Immervollen Kelch eine Grimmige Heimsuchung wuchern zu lassen, kommt Sabine mit Yukora, der Gefangene daher, der Mario ganz schön zusetzt. Unangehm wird es dann, als Gert sein Leuchten der Unterwerfung einschaltet, das er mit Saproling-Spielsteinen aus den Fäusten aus Eisenholz betreibt. Dazu kommt ein Apostel der Gnade, als mein Verschwörer aus Stromgald gerade getappt ist, und dann folgt zu allem Überfluss Der Schwarze Tod.

Ich verlagere Verschwörer und Meuchler in Marios Gebiet, um sie aus der Einflussweite vom Schwarzen Tod zu bringen und ein Stück weit für eine Verteidigung zu sorgen, um die sich eigentlich mein General kümmern sollte. Allerdings sind sie damit für Gerts Leuchten der Unterwerfung erreichbar, und irgendwie ist nichts gewonnen. Auf meiner Hand versauern Tollwütige Ratten und, wichtiger noch, eine Hexenkönigin, während Kaiser Gert mit dem Schafhirten des Annullierens mitsamt Pollenbenetzte Flügel und Behemoth-Vorschlaghammer mächtig aufdreht. Zwar kann Stefan mit einem Blitzschlag Axels Stimme der Gnade verstummen lassen, und Mario kann Die Krankheit verbreiten, der Gerts Schafhirte zum Opfer fällt, doch dann erreicht Gert eine Privilegierte Position, und es wird für uns noch schwerer.

Marios Leuchtturm-Chronologe wird von Sabines Steinernem Sturzbach erschlagen, meine Fieberhaften Zuckungen können nur ein, zwei Marken verteilen, bevor Axel sie per Naturalisieren entsorgt, dann schickt Gert seine Saprolinge an Sabines Front gegen Mario, und mit zwei Behemoth-Vorschlaghammern ausgestattet, machen sie dort kurzen Prozess. Als Nächstes geht es mir an den Kragen, und da ich keine nennenswerte Verteidigung aufbauen konnte, kann Gert mit einem Überschütten das Drama stark abkürzen. Das Spiel geht an Kaiser Gert mit Sabine und Axel.

Viertes Spiel: "Verräter" (5 Spieler)

Da Sabine sich an dieser Stelle verabschiedet, wechseln wir zu fünft zu "Verräter". In diesem Spiel ist Gert der Fürst, und er bekommt gleich Gegenwind von Stefan, der mit seiner Infektionsschnalle den fürstlichen Goldmyr entsorgt. Ich habe mein Deck "Zu den Waffen!" gewählt, das mir zuerst einen Leoniden-Höhlenwächter bereitstellt. Mario präsentiert einen Blutzeichen-Mentor, dem ein Feuriger Höllenhund folgt, und bei Axel zeigen sich ein Elfenreiter und zwei Drahtholzwald-Wegbahner. Am meisten dreht jedoch Stefan auf. Er hat einen Seuchenstachler, zwei Tintenmotten-Nexus und einen Sekretklauenmyr in Stellung gebracht und piesakt Gert, dessen Giftwerte rasch ansteigen. Da auch Axel seine Elfen gegen Gert lenkt und ich selbst nicht der Verräter bin, muss es wohl Mario sein, und ich frage mich, worauf er noch wartet, bevor er endlich eingreift. Immerhin hat er einen Stachelschuss-Ältesten, mit dem er zumindest einen der giftigen Angreifer hätte abschießen können. Doch erst als ich ein Ogerbeil für meinen Auriok-Windwanderer bereit legen will, gibt Mario sich als Verräter zu erkennen. Mein Artefaktzauber wird neutralisiert, Stefans Infektionsschnalle pulverisiert, und Gert bekommt 10 neue Lebenspunkte, was ihn freilich nicht entgiftet.

Immerhin kann der Fürst, der schon einige kleinere Myr als Notblocker hergeben musste, nun mit der Myr-Kampfkugel aufwarten, aber auch ihre Gefolgschaft schrumpft in Windeseile, weil Axel den Druck seiner Elfen aufrecht erhält. Dann kommen bei mir noch ein Steinhauender Riese und bei Mario die Valakut-Klauen für den Stachelschuss-Ältesten, doch das tut nichts mehr zur Sache: Stefan greift abermals mit den verbliebenen Infizieren-Kreaturen an und kann eine, die durchkommt, mit der Landhebung verstärken, und damit ist Gerts Schicksal besiegelt. Der Fürst stirbt, und die Bauern Stefan, Axel und ich triumphieren.

Fünftes Spiel: "Verräter" (5 Spieler)

Wir bleiben bei "Verräter", diesmal bekommt Axel die Rolle des Fürsten zugelost. Er beginnt mit einem Seilpeitscher sowie einem Ruhmsucher, den er in eine Improvisierte Rüstung steckt. Ich habe zu meinem Bausteine-Deck "YTONG" gegriffen, wo sich ein Vedalken-Ingenieur um den schnellen Ausbau der Manabasis kümmern soll, doch sehr zu meiner Überraschung vereitelt Stefan das mit einem Manaleck. Weiterhin wartet er mit einer Stotterzauber-Sylphide und einem Ändergewölbe auf, was Gert antreibt, seine Fäulnismamba Stefan auf den Hals zu hetzen. Mit der Akademie von Tolaria kann ich meine Manabasis dann doch noch aufpeppen, aber Stefan wartet nur auf eine günstige Gelegenheit, um mir auch in der Hinsicht einen Strich durch die Rechnung zu machen. Diese kommt in Form meines Lichtbogen-Lanzenträgers, den Stefan mit seinem Outing neutralisiert, die Akademie von Tolaria geht ganz aus dem Spiel, und Axel bekommt 10 frische Lebenspunkte.

Nun kann Mario seine Stellung ausbauen. Zu seinem Giftigen Leguan gesellt sich ein Wilder Animist, der mit den Runen des Allvaters verzaubert wird. Stefan kann das nicht überraschen, denn er weiß seit seiner Vendilion-Clique, welche üblen Sachen ihn aus dieser Richtung erwarten. Wie passend, dass er außerdem eine Säerin der Versuchung beschwören kann, die sich den Wilden Animist schnappt. Das ist dank der Aura immerhin eine 4/3-Kreatur mit Doppelschlag, die Trampelschaden verursacht und deren Stärke für jeweils {3} verdoppelt werden kann – und Stefan zögert nicht, sie gegen uns Bauern einzusetzen. Erstes Opfer ist Gert, der nicht über drei Länder hinausgekommen ist und entsprechend wenig in Verteidigung investieren konnte. Danach bin ich an der Reihe, ebenfalls mit dem Problem, dass meine (zurechtgestutzte) Manabasis nicht zu den teuren Sprüchen auf meiner Hand passt. So ist mir nur ein Lichtbogen-Stachler vergönnt gewesen, den die Sense der Verdammten etwas aufwertet, aber das reicht nicht, um gegen das rot-grüne Monster zu bestehen, das sich Stefan von Mario "geliehen" hat. Und auch wenn Mario seinen Giftigen Leguan gleichfalls mit den Runen des Allvaters ausstatten kann, sieht der letzte verbliebene Bauer doch keine Chance gegen die Übermacht von Fürst und Verräter, und daher gibt er auf. Sieg für Fürst Axel und Verräter Stefan, die sich nach diesem Spiel verabschieden.

Sechstes Spiel: "Magic mörderisch" (3 Spieler)

Übrig bleiben Mario, Gert und ich, und wir entscheiden uns für die Variante "Magic mörderisch". Ich trete mit meinem Deck "Zomblins" an, das gleich die Suche nach dem Fürst der Gräber startet. Gerts Deck spuckt Ausrüstungen wie die Brammenwurm-Rüstung aus, aber es wollen sich keine Kreaturen zeigen, die diese auch tragen. Mario igelt sich hinter einer Tränenmauer ein und verwandelt seinen Feuerwanderer der Suq'Ata ganz Vom Reellen befreit in ein Maschinengewehr, das im eigenen Zug sogar großkalibrig Gert und mir gleichzeitig Schaden zufügt. Hier ist schnelles Handeln angesagt, und zum Glück kann ich den Todespakt mit meinem Aasfresser schließen. Der frisst erst einen Exhumierer des Skirk-Gebirges und dann sich selbst, und prompt ist das Feld leer, und aus dem Grab steigt ein 5/5 Riesenzombie.

In der Wiederbelebung des Aasfressers sehe ich große Chancen, das Spiel mithilfe des Todespakts zu kontrollieren, und erfreulicherweise bin ich mit ausreichend Mana gesegnet, um die Unruhe der Toten mit Rückkauf zu wirken. Doch da fährt mir Mario mit einem Gegenzauber in die Parade. Dann kann er auch noch eine neue Tränenmauer aufstellen, und Gert hat mit dem Dauthischlächter auch einen willigen Träger für das ganze Blech gefunden. Doch bei mir zeigt sich ein frischer Aasfresser, der sich ebenfalls nicht zu schade ist, sich selbst zu fressen, und der Weg ist frei für meinen Riesenzombie, der lediglich noch nicht das letzte Wort mit Marios Widerhallenden Wahrheit gesprochen hat. Dass ich dann mit einem Verweigerten Tod die beiden Aasfresser und ein weiteres Opfertierchen wieder in Startstellung bringen kann, ebnet mir den Weg zum Sieg, zumal weder Mario noch Gert ein Mittel gegen meinen Todespakt hat. Es folgen Friedhofs-Sensenmann und Champion der Krypta, und bald erliegen Mario und Gert meinen Angriffen, und ich kann das Spiel für mich entscheiden.

Siebtes Spiel: "Magic mörderisch" (3 Spieler)

Das ging recht schnell, also hängen wir noch ein Spiel dran. Das soll aber noch geradliniger werden. Grund dafür ist Marios Uralte Hydra, die er im zweiten Zug für X=0 ins Spiel bringt, und die nur durch die +1/+1-Marke vom Wiedererwachten Llanowar überlebt. Dass das gar nicht geht (weil es sich bei Pfropfen um eine ausgelöste Fähigkeit handelt, und die Hydra lange genug 0/0 gewesen wäre, um auf dem Friedhof zu enden), fällt mir in dem Moment gar nicht auf, weil es schon spät ist und ich mir erst einmal den Text der Uralten Hydra vergegenwärtigen muss. Und ich ahne bereits, dass Gert und ich das Wettrennen kaum gewinnen werden, auch wenn wir so gesehen zu zweit gegen Mario vorgehen. Doch bei mir ist nichts weiter als ein Sylvok-Ebenbild, das mit der Schädelverstärkung auf weitere Artefakte aus meinem Deck "Markenware" wartet, und Gerts Lichfürst von Unx ist auch zu schwach auf der Brust, um mit der Uralten Hydra mitzuhalten. Die wächst zu 2/2, 4/4 und 8/8, und mittlerweile gesellt sich auch noch ein Verzierender Knirps dazu, der mit der Narkolepsie auf das Ende seiner Einsatzverzögerung wartet. Dazu kommt es jedoch gar nicht mehr, denn angesichts eines Tramplers, der mit einem Schlag Gert und mir 16 oder gar 32 Schaden zufügen kann, gestehen wir unsere Niederlage ein und geben auf. Sieger dieses letzten Spiels für heute ist Mario, der sich für die Zukunft etwas anderes überlegen muss, wenn er die Uralte Hydra schon im zweiten Zug ins Spiel bringen will.



1 Kommentar

#1Jashin   ICQ kommentiert:  23.09.2011 - 02:10 Uhr

Hah, ich wollte gerade schon schreiben, dass das mit der Hydra wohl nicht geht, da hast du's selbst schon kommentiert...

Vielen Dank wie immer für den Bericht!


Es können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.
(Die Kommentarmöglichkeit ist abgelaufen.)

zurück zur Lese-Ecken-Übersicht
 / zurück zur Startseite
Werbung TRADER – Deutschlands führender Magic-Versand * über 1.000.000 MtG-Einzelkarten auf Lager * ab 50 € portofreier Versand *