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Der Karten-Design-Wettbewerb - Ein kurzer Einblick

von Lukas Gigler, 12.12.2011 - 01:14 – Allgemeines · Fiktion · Über diese Seiten

Internet und Magic - So wie das Netz auf in alle Lebensbereiche eingegriffen hat, blieb auch das Spiel "Magic: The Gathering" davon nicht verschont. Und das nicht nur in Form von Informationen zu Karten und Editionen, sondern auch in der Gestalt von Foren, Deckbau-Anleitungen, Programmen zum Online-Spiel, und eben auch dieser Seite. Eine Homepage, die weder Forum, noch Chatroom darstellt, sondern eine vielseitige Plattform für Freizeitspieler, die hier ihre Decks, Erfahrungen und Erlebnisse austauschen, und kreativ tätig sind.
Doch wie wird man kreativ tätig ohne gleich einen Seitenlangen Beitrag über Gott und die Welt in der Lese-Ecke verfassen zu müssen?
Dem Benutzer "Joel, der Franzose" kam dafür im Mai dieses Jahres eine hervorragende Idee: Aus dem Nichts heraus postete er einen Link zu einem Fantasy-Bild in der Plauderecke und forderte die anderen User dazu auf, eine passende Magic-Karte zu entwerfen, welche er anschließend nach verschiedensten Kriterien bewerten würde. Der Beste unter den Teilnehmern sollte ein neues Bild finden und posten. Diese kompetitive Herausforderung fand sehr schnell bei vielen Usern Anklang. Joel ist zwar schon seit geraumer Zeit nicht mehr aktiv auf dieser Seite tätig, hat uns aber trotzdem ein schönes Erbe hinterlassen.

Nun läuft der Wettbewerb schon seit über einem halben Jahr. Woche für Woche entwickelte er sich weiter. Die Karten wurden besser, die Bewertungen genauer, und die Fehler weniger. Jedoch wurde das Niveau durch neue, unerfahrene Teilnehmer immer wieder nach unten gedrückt, da ihr Wissen mangelhaft war. Mit diesem Beitrag will ich dem vorbeugen, wichtige Informationen zu allen Aspekten des Wettbewerbs näher bringen, und auch weitere Personen zum Mitmachen animieren.

jeder der mitmacht erklärt sich automatisch dazu bereit die kommende Runde zu übernehmen. Wer dazu keine Zeit oder Lust hat, sollte nicht mitmachen. Das hilft sonst keinem weiter!

Welches Programm ist am geeignetsten und wie funktioniert es?

Das bisher beste und realistischste Programm: Magic Set Editor 2. Einfach auf den Button "Full version" klicken, und den Download starten. Dann braucht man es nur noch zu Installieren, und kann schon mit dem Designen loslegen.
Zuallererst hat man dann eine komplett leere Magic-Karte vor sich, farblos und ohne jeglichen Text. Beginnen sollte man nun mit dem Laden des Bildes, welches man zuvor auf seinem Rechner abspeichert. Dafür klickt man einfach auf die Bild-Box der leeren Karte. Dieses muss man dann mit dem richtigen Zoom anpassen. Nun geht es aber an den kreativen Teil. An das eigentliche Designen.
Hierfür schreibt man in die Textbox der Karte die Fähigkeiten, die man sich vorgestellt hat. Wer die Karte auf Englisch Designt, wird merken, dass bei der Eingabe eines Schlüsselworts der Erinnerungstext automatisch generiert wird. Auch Platzhalter sonstiger Parameter, wie Manakosten, Zahlen, oder Effekte erscheinen ohne fremde Hilfe. )Aus diesem Grund ist es auch empfehlenswert, die Karten in englischer Sprache zu kreieren, doch mehr dazu später).
Auch das Einfügen von Tapp-, Enttapp- und Manasymbolen ist möglich. Dafür schreibt man einfach groß die Buchstaben-Kürzel in die Textbox. (T, Q, W, U, B, R, G, S = {tap}, {enttap}, {w}, {b}, {s}, {r}, {g}, {Schnee}) . Doch bitte nicht erschrecken. Die Symbole erscheinen erst, wenn man einen Doppelpunkt oder ein Komma hinter die Abkürzung setzt, oder aber wenn ein "Add" davor steht. Das Programm erkennt diese Syntax und geht davon aus, dass man eine Manafähigkeit ausformuliere. Sollte der Editor die Symbole nicht automatisch erstellen, wählt man einfach den Buchstaben an und klickt oben auf der Symbolleiste auf das Stern-Icon.

Wenn das geschafft ist, muss man sich noch einen Namen für die Karte ausdenken, und passende Manakosten einfügen. Das funktioniert mit denselben Symbolen, wie in der Textbox. Anschließend wählt man in der Typenzeile noch den richtigen Kartentyp an (Es können auch mehrere sein. Zum Beispiel: "Tribal Enchantment"), fügt, falls nötig noch die passenden Kreaturentypen hinzu, und der Rohbau der Karte ist fertiggestellt. Doch dann geht es an den Feinschliff:

Editionssymbol: Editionsinformationen → Symbol.
Karten-Bild: Style → Karten-Style auswählen.
Eigene Schlüsselwörter: Keywords → Schlüssel-Icon in der oberen Symbolleiste →Name und Erinnerungstext schreiben.
Dann noch bei "Style" den Ersteller der Karte einfügen und schon ist die Karte komplett. Anschließend geht man auf "Datei" und exportiert die Karte als Bild-Datei. Zum Abschluss muss man sie noch bei einem der vielzähligen Bild-Hoster hochladen, und den Link in der Plauderecke posten.

Das sind so ziemlich die wichtigsten Funktionen im Programm. Es gibt noch weitere Kleinigkeiten, auf die man im Laufe der Zeit aber selbst stoßen sollte.

Worauf muss man beim Erstellen am meisten achten?

Einer der wichtigsten Aspekte beim Erstellen einer Karte ist die Passung. Bildausschnitt, Fähigkeiten, Farbe(n) und (falls vorhanden) Anekdotentext sollten so gut wie möglich ein einem erkennbaren Kontext zueinander stehen. Des Weiteren muss man auf das Colorpie aufpassen. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Fähigkeiten in jeder Farbe vertreten sind. So sollte man beispielsweise Rote Verzauberungszerstörung oder Blauen Kreaturen-Removal vermeiden, außer man hat wirklich ein schlagkräftiges Argument dafür, diese Einschränkungen außer Kraft zu setzen. Keinesfalls geht die Rechtfertigung mit Planar-Chaos-Karten durch. Auch bei Mehrfarbigen Karten ist essentiell, jene zu begründen, wenn nicht ohnehin schon das Bild diese Farben suggeriert.

Die Seltenheitsstufe der Karte ist normalerweise egal. Von Common bis hin zur Mythic-Rare ist alles möglich. Wobei hier gesagt sei, dass manche Benutzer Commons und Uncommons erkennbar bevorzugen, weil sie der Ansicht sind, jene seien schwieriger zu konstruieren, was aber nur bedingt richtig ist. Das ist dabei aber nicht das Problem. Viel wichtiger ist das richtige Einschätzen der Seltenheit im Bezug auf die Fähigkeiten der Karte. Hierfür einige Beispiele:

Hate-Karten (Karten, die nur gegen bestimmte Farben, Decktypen, Kartentypen etc. stark sind) sind niemals Mythic.
Karten mit viel Text sind selten Common, auch wenn sie noch so schwach erscheinen mögen.
Es gibt keine zu schlechten Commons.

Ebenfalls ein wichtiges Thema ist die Balance der Stärke unabhängig von ihrem Seltenheitsgrad.

Es sind Karten auf dem Level von Defensive Stellung (Defensive Stance) bis zu Jace, der Gedankenformer (Jace, the Mind Sculptor) erlaubt. Alles, was darüber hinaus geht, sollte vermieden werden. Ancestral Recall-Remakes. Bodenkunde (Earthcraft)-Fähigkeiten Akademie von Tolaria (Tolarian Academy)-Länder und geistige Nachahmungen anderer alten "degenerierten" Karten stehen bei den meisten nicht hoch im Kurs.
Am besten man sieht sich seine Karte genau an, und vergleicht sie mit ähnlichen ihrer Sorte, wenn es solche gibt und diese nicht gerade aus Urzas Saga oder Beta kommen, sollte sie von der Stärke her kein Problem sein. Oft passiert es aber, dass man aus einer Karte eine Uncommon macht, die in besserer Version schon als Common gedruckt wurde. Zu schwach sollte sie also auch nicht sein.

Hier noch ein paar Tipps: Überfrachtete Karten mit (zu) viel Text sollten vermieden werden.
Fähigkeiten abseits ihrer Farbe(n) sollten nicht erstellt werden.
Bleibende Karten nur dann legendär machen, wenn der Name es auch suggeriert.
Flavourtext nur dann, wenn er wirklich etwas aussagt, lustig, oder anderwärtig sinnvoll erscheint.

Die häufigste Punkteverlust-Quelle bildet aber nach wie vor die (immer noch) hohe Fehleranfälligkeit. Es kommt wirklich alles vor. Von harmlosen Komma-Fehlern, über Vokabelfehlern, Magic-Syntax-Fehlern, Sprachen-Mixturen bis hin zu schwerwiegenden Formulierungs- und Sinnfehlern. Um solchen Missgeschicken entgegenzuwirken ist vor allem Eines besonders essentiell: Man sollte sich die Textbox sooft wie möglich durchlesen. Meist hat man 36-48 Stunden Zeit eine Karte zu erstellen. Das sollte eigentlich reichen, um alle Fehler zu tilgen.

Kommafehler vermeidet man am besten, indem man sich ähnliche Karten als Referenzquellen ansieht. Diese Karten sollten möglichst neu sein (Zurzeit M12 und Innistrad) Nur diese beiden Editionen erfüllen enthalten alle Errata als eigentlichen Kartentext. Man kann dieses Vorgehen aber auch bei alle anderen Fehlertypen anwenden. Ebenfalls hilfreich ist, sich am Sprechrhythmus zu orientieren, falls mal keine Referenz vorhanden ist.
Grundsätzlich ist es sicherer englische Karten zu erstellen, da nur im Englischen alle Errata mit ihren einheitlichen Formulierungen berücksichtigt werden. Im Deutschen ist die Satzstellung in ähnlichen Karten oft unterschiedlich oder die Wortwahl ist eine andere. Dann fällt es dem jeweiligen Bewerter schwer, sich zu orientieren. Wer trotzdem deutsche Karten posten will, der kann das gerne tun.
Flüchtigkeitsfehler, wie das Mixen von Sprachen, das Vergessen, die Typenzeile zu füllen, oder Stärke/Widerstandskraft nicht einzutragen basieren vor allem auf Schlampereien, die nicht notwendig sind. Das Bild vieler origineller Karten wird durch solche Fehler getrübt.
Wenn man sich bei einer Formulierung nicht sicher ist, und auch keine Karte als Referenz gefunden hat, ist es besser, man versucht etwas anderes daraus zu machen.

Kreiert man jedoch ganz neue Fähigkeiten wird es schwierig, diese richtig zu formulieren, da braucht man dann eben Fingerspitzengefühl. Mache ich eine ausgelöste Fähigkeit oder einen Ersatzeffekt? Ist "Permanent" oder "Permanent card" der korrekte Terminus? Wo gehört ein Komma hin? Die Beschäftigung mit solche und ähnlichen Fragen ist in einem solchen Fall von großer Bedeutung.

Welche sind die wichtigsten Aspekte beim Bewerten einer Karte?

Teilnahme verpflichtet! So lautet eines der ungeschriebenen Gesetze beim Kartenwettbewerb. Wer es schafft aus einer Runde siegreich hervorzugehen, der muss auch die Bewertung für die Nächste übernehmen. Des Weiteren hat der- oder diejenige ein passendes Bild auszuwählen und die Zeit für den Einsendeschluss festzulegen. Hierbei gibt es nicht viel zu beachten. Folgende Motive sollten jedoch vermeiden werden:
- Anime/Manga-Motive.
- Bekannte Film/Fernseh-Figuren.
- Bilder mit modernen Waffen (z.b. Maschinengewehren).
- Bilder ohne oder mit nichtssagendem Hintergrund.
- Bilder mit Wasserzeichen
Aber das dürfte sich ohnehin alles von selbst erklären.
Nun erfolgt die Bewertung aber nicht nach den 0815-Standards, wie man es vielleicht aus der Schule kennt. Man legt selbst Parameter fest, nach welchen die Karte bewertet werden soll. Die häufigsten sind:
- Design (Gesamtkonzept, Ästhetik, Fähigkeiten-Passung)
- Kreativität (Die Idee dahinter, Neue Einfälle, Kombinationen, Flavourtext)
- Farbpassung (Läuft bei manchen auch unter die Rubrik "Design")
- Fehler
Für jeden verwendeten Parameter legt man nun je nach Gewichtigkeit eine gewisse Punkteanzahl fest. Welche Gesamtpunktezahl dabei herauskommt, bleibt jedem selbst überlassen. (Die Norm ist eine Skala zwischen 10 und 20 Punkten). Allerdings schreibt man nicht für Jedes Kriterium einfach die Punktezahl hinein, sondern begründet seine Entscheidungen, und zeigt die Fehler auf. So kann das Lesen der Bewertung zu einem richtigen Erlebnis werden.
Die Bewertung wird immer subjektiv bleiben, auch wenn man sich bemühen sollte, jene so objektiv wie möglich zu gestalten. Es wäre nicht sinnvoll hier Bewertungsrichtlinien festzulegen. Am besten orientiert man sich an Bewertungen von erfahreneren Teilnehmern. Jedoch ist vor allem bei den Fehlern hohe Genauigkeit erforderlich, denn viele kleine Fehler sind leicht zu übersehen. Wie streng man mit Fehlern umgeht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Das beste Mittel bei der Fehlersuche ist, wie schon beim Erstellen, das Heranziehen von Referenzen in Form ähnlicher oder gleicher Karten.
Wenn man ungenügend, schlecht und Fehlerhaft bewertet, führt das unweigerlich zu Diskussionen, welche man am besten im Vorhinein schon vermeiden sollte. Das geht am besten, indem man wirklich nur Punkte abzieht, wo es notwendig erscheint, und nicht willkürlich nach dem persönlichen Geschmack "á la die Karte gefällt mir nicht, daher bekommst du nur drei statt 4 Punkte".

Um nicht weiter zu langweilen kommt hier noch eine kleine Zusammenfassung zum Abschluss.

Magic-Set-Editor herunterladen und Installieren.
Ausgewähltes Bild abspeichern.
Karte designen
Beim Designen auf Kreativität, Farbpassung, Fehler etc. achten
Fertige Karte als Bilddatei abspeichern
Bilddatei bei einem der 3 Millionen Imagehoster hochladen und den Link in der Plauderecke posten
Im Falle eines Sieges, neues Bild suchen, Bewertungsschema und Zeitraum festlegen
Auf Einsendungen warten und Bewerten
Ansonsten einfach weitermachen! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen (Gott, wie ich diese Phrase verabscheue:-P).

Das wars von meiner Seite. Ich hoffe ich konnte viele dazu anregen, ebenfalls teilzunehmen.

Noch viel Spaß beim Designen neuer, kreativer Karten! :-)

Lukas Gigler




21 Kommentare

#1Platin-Engel   Online-Magic kommentiert:  12.12.2011 - 18:56 Uhr

Nett {+} Auch wenn ich nicht oft mitmache, verfolge ich meistens den Wettbewerb mit Interesse. Der bringt auch ordentlich die Plauderecke in Schwung.

Hier noch paar Infos zu den Anfängen des Wettbewerbs: Das erste Bild war folgendes: http://www.myfreewallpapers.net/fantasy/pages/monster-gladiator.shtml und der erste Gewinner war, soweit ich mich erinnere, Patrick Schröder^^.

#2Jashin   ICQ kommentiert:  12.12.2011 - 19:23 Uhr

Zitat: "Man sollte sich die Textbox sooft wie möglich durchlesen. Meist hat man 36-48 Stunden Zeit eine Karte zu erstellen. Das sollte eigentlich reichen, um alle Fehler zu tilgen. " - oh-oh... Du hattest wesentlich mehr als 48 Zeit, diesen Artikel zu schreiben und dennoch sind immer noch unglaublich viele Fehler drin - das gibt Punktabzug: 0/2 ...^^

Ansonsten hast du aber einen sehr schönen Artikel verfasst, der allen Interessierten als Einstieg weiterhelfen sollte.
Wenn also ab jetzt jemand in der Plauderecke fragt, ob er mitmachen darf, werde ich nur noch hierauf verweisen...

Eine Anmerkung habe ich aber noch: Es ist nicht so, dass ich Commons bevorzuge, ich ermuntere immer nur zum Erstellen derselben, damit niemand denkt, er müsse mich mit ausgefallenen Mythics beeindrucken - eine Common hat keineswegs einen Bonus und ist (nur) genausoviel Wert wie eine ebenso gut designte Rare...

#3Lukas Gigler    Skype kommentiert:  12.12.2011 - 19:51 Uhr

Naja, sooo viele Fehler, wie du tust sind auch nicht drin. Ich hab mir den Text noch ein paar mal durchgelesen. Ein paar Formalgeschichten wie 4 Punkte statt drei Punkte, und wenige Groß-kleinschreib-Fehler hab ich noch gefunden, aber sonst... du übertreibst wieder einmal :-P

Ansonsten Danke für das Lob :-)

#4Urabrask   kommentiert:  12.12.2011 - 20:23 Uhr

Sehr schön, Riesendanke meinerseits. Hat mir echt geholfen {+}{+}

Allerdings habe ich noch ein paar Fragen:

Ich habe den von dir empfohlenen Magic Set Editor 2 heruntergeladen und Installiert. Wo kann ich nun die Karte designen? Hab ich da jetzt was überlesen oder bin ich einfach nur blöd? :-P

Sollte man tatsächlich eine Runde gewinnen, wo kann man sich am Besten ein Bild suchen? Was empfiehlst du?

Wie bewertet man das dann am besten? Kann man ein eigenes Punktesystem erfinden oder muss man sich an ein bereits erfundenes halten?

Danke nochmal für den Bericht!

Liebe Grüße

Urabrask

#5Lukas Gigler    Skype kommentiert:  12.12.2011 - 20:47 Uhr

Zitat: "Für jeden verwendeten Parameter legt man nun je nach Gewichtigkeit eine gewisse Punkteanzahl fest. Welche Gesamtpunktezahl dabei herauskommt, bleibt jedem selbst überlassen." - Also ja!

#6ShadowXD   kommentiert:  12.12.2011 - 21:23 Uhr

Da hab ich ja was Schönes angezettelt. Super das der Beitrag endlich fertig geworden ist d (^o^) b
Und mal schauen, wenn ich endlich mal Zeit finden könnte mach ich auch mal mit.
See ya, ShadowXD

#7Teferi   Online-Magic kommentiert:  13.12.2011 - 10:11 Uhr

Etwas wichtiges hast du vergessen zu erwähnen:

Während eine Runde läuft, keine Kommentare zu den Karten dieser Runde.

@Urabask: Hast du auch die Vollversion runtergeladen? Ich kann mich nämlich an kein derartiges Problem erinnern.
Für die Bilder benutze ich eigentlich immer die Google-Bildersuche. Man muss sich dafür nur für ein Thema entscheiden.

#8lostspells   ICQ kommentiert:  14.12.2011 - 01:27 Uhr

hm hat zwar nur bedingt was hiermit zu tun, aber dieses konzept des wettbewerbs liese sich doch bestimmt auch auf andere bereiche ausweiten..
ich denke da z.b. an das designen eines decks zu einem bestimmten (entsprechend exotischen) decktyp, die gerade aufgekommenen idee zu "ich-exile-alle-brauchbaren-karten-aus der bibliothek des gegners". die aufgabe bestände darin, ebenfalls in einemgegeben zeitrahmen, ein deck um dieses thema zu kreieren, welches dann anschließend bewertet wird.
was meint ihr, glaubt ihr sowas würde ebenfalls anklang finden/wäre realisierbar?

On Topic: Überforderungs-Falle (Mindbreak Trap) ist eigtl nur gegen storm stark, ansonsten ist es ein hardcounter für {2}{b}{b} - trotzdem ist sie mythic.
das wäre allerdings auch die einzige mythic, die es gibt, auf die eine solche ausnahme zutreffen könnte..

#9Christoph Deinlein   Skype kommentiert:  14.12.2011 - 13:41 Uhr

@lostspells:
sie hat allerdings die Möglichkeit umsonst gespielt werden zu können (ja, auch die Bedingung ist vor allem gegen storm schnell erfüllt) und ein kostenloser hardcounter ist schon ziemlich mächtig. (ich will sie jetzt allerdings nicht mit Willenskraft (Force of Will) vergleichen)

#10Lukas Gigler    Skype kommentiert:  14.12.2011 - 13:45 Uhr

Da übersiehst du etwas: Die Überforderungs-Falle (Mindbreak Trap) ist auch stark gegen Kaskade, schaltet auch Thrun und Emrakul aus, also es gibt schon mehr Verwendungszwecke...

#11Urabrask   kommentiert:  14.12.2011 - 15:57 Uhr

@Teferi:

Also ich habe den Set Editor 2 runtergeladen und auf den "ausführen" Button geklickt. Dann habe ich ein paar Mal "I agree" drücken müssen und dann war es fertig. Was nun? Es ist bei mir weder am Desktop noch sonstwo erschienen.

#12Teferi   Online-Magic kommentiert:  15.12.2011 - 17:40 Uhr

@Urabask:

Ich habe jetzt von Anfang an eine kleine Anleitung erstellt, was ich machen musste:

1. Klick auf den Link in diesem Artikel.
2. In dem öffnenden Fenster Klick auf „Magic Set Editor 2“.
3. Nach kurzer Wartezeit lädt das Programm runter.
4. Öffnen der Anwendung.
5. Klicken auf „Ausführen“.
6. Klicken auf „Next“.
7. Den Speicherort festlegen. Danach „Next“ klicken.
8. Die zu installierenden Komponenten auswählen und auf „Next“ klicken.
9. Klick auf „Install“.
10. Klick auf „Finish“.
11. An dem Speicherort den Ordner öffnen und die Datei mse.exe ausführen.
12. Klick auf „New Set“.
13. Den Style der Karte auswählen und mit „OK“ bestätigen.
14. Anfangen zu designen.

Ich hoffe, das ist hilfreich.

#13Urabrask   kommentiert:  15.12.2011 - 19:44 Uhr

@Teferi:

Danke jetzt hat's endlich funktioniert :D

Gott, bin ich blöd... Wie kann man die Karte in der Plauderecke posten?

Sorry, ich hab's nicht so mit der Technik...

#14Lukas Gigler    Skype kommentiert:  15.12.2011 - 19:47 Uhr

Zitat: "Zum Abschluss muss man sie noch bei einem der vielzähligen Bild-Hoster hochladen, und den Link in der Plauderecke posten."

Hast du den Text jetzt gelesen oder nicht?

#15Urabrask   kommentiert:  15.12.2011 - 19:52 Uhr

@Lukas Gigler:

Ja ich hab den Test gelesen. Woher soll ich wissen was ein Bild-Hoster ist? Hab's einfach gegooglet und etwas gefunden. Jetzt weiß ich's.

Gut hab jetzt alles verstanden und kann das ein oder andere Bild posten.

Danke nochmal!

#16Eiternder Goblin   ICQ kommentiert:  22.12.2011 - 22:40 Uhr

Zum Thema Bewertung. Ich habe mich ja eher von der deutschsprachigen Seite hier entfernt und bin nun mehr auf MTGS aktiv. Dort gibt es auch eine sehr, sehr große Rubrik, wo in Wettbewerben Karten erstellt werden. Eine davon ist der MCC (Monthly Card Contest). Dort verwenden sie folgende Vorlage zum bewerten von Karten.


Design (X/10) – This reflects the work put into the initial concept of the card.
Creativity – How original or innovative is the card? Does it present an old idea with a new twist? Does it employ an entirely new mechanic?
Elegance – Is the concept easily understood at a glance? Does the design just 'click' with the flavor?
Potential – Will different player demographics (Spike/Johnny/Timmy) find a use for this card? Does it stand out as a card to build a deck around?

Development (X/10) – This reflects the execution of the idea, fleshing it into a playable card.
Viability – How well does this card fit into the color wheel? Does it break or bend the rules of the game? Is it at the appropriate rarity?
Balance – Does the card's cost match its power? How balanced are its interactions with other cards? Can it be played in constructed, limited, or multiplayer without breaking any of those formats?
Creative Writing – Does the name sound like it fits on a card? Does the flavor text feel natural and professional? Does the combination of name, flavor text, and card concept make Vorthos spout poetry?

Polish – This reflects the finishing touches made to the card, polishing it to an end product that could see print.
Challenge (X/2) – One point awarded per satisfied challenge condition.
Quality (X/3) – Points deducted for incorrect spelling, grammar, and templating.

Total: X/25

Persönlich würde ich sagen, dass diese Vorlage ein sehr guter Ansatz ist, mit dem man den meisten Kraten gerecht wird. Ich kann also den Leuten hier nur wärmstens ans Herz legen ihn beim bewerten der Karten zu nutzen.

#17Teferi   Online-Magic kommentiert:  24.12.2011 - 10:17 Uhr

Ich bin zwar des englischen mächtig. Geht es aber trotzdem auf deutsch? Ich finde es nämlich auf den ersten Blick interessant, weiß aber nicht, ob ich das 100%ig richtig verstehe.

#18Lukas Gigler    Skype kommentiert:  24.12.2011 - 12:29 Uhr

@für dich eine (freie) Übersetzung :-)

Design: Dieser Parameter bewertet die Arbeit für das Konzept der Karte.
Kreativität: Wie originell oder innovativ ist die Karte. Stellt sie eine alte Idee mit einer neuen Änderung vor; oder führt sie eine völlig neue Spielmechanik ein?
Eleganz: Ist das Konzept auf den ersten Blick leicht verständlich; Harmoniert das Design mit dem Flavor der Karte?
Potential: Werden die verschiedenen Spielertypen Verwendung für die Karte finden; ist es eine Karte, die es Wert ist, ein Deck darum herum zu bauen?

Entwicklung: Dies Bewertet die Ausführung der Idee, sie in eine spielbare Karte zu bringen.
Entwicklungsfähigkeit: Wie gut Passt die Karte in das Farben-Rad? Bricht oder verdreht sie die Spielregeln? Hat sie die passende Seltenheitsstufe?
Balance: Wie vertragen sie die Kosten mit der stärke der Karte? Sind interaktionen mit anderen Karten ausbalanciert? Kann sie in Constructed, Limited oder Multiplayer benutzt werden, ohne ein Format zu dominieren?
Creative Writing: Passt der Name zu einer Magic-Karte? Fühlt sich der Flavourtext natürlich und professionell an? Ergibt die Kombination aus Name, Flavourtext, und Kartenkonzept eine Art poetischen Zusammenhang?

Vollendung - Dies Bewertet den letzten Feinschliff der Karte, der es zu einem Druckbaren Produkt macht.
Herausforderung: Das Check ich irgendwie nicht, sorry :-( sollte aber auch nicht der wichtigste Punkt sein...
Qualität: Punkteabzug für Rechtschreib- und Grammatikfehler. Abzüge auch für falsche Formulierungen und Begriffe.

Ich weiß, dass diese Übersetzung nicht hundertprozentig dasselbe aussagt, wie das Englische Original, ist aber trotzdem ein guter Anhaltspunkt

"Does it stand out as a card to build a deck around?" - Völliger Schwachsinn, wenn ihr mich fragt. Man muss wirklich nicht um jede Karte ein Deck bauen können...

#19Teferi   Online-Magic kommentiert:  24.12.2011 - 13:55 Uhr

Danke schön! {+}

Der Punkt "Potential" ist sowieso für einige (mich eingeschlossen) nur sehr schwer zu bewerten.
Ich baue eine Karte, weil sie mir gefällt. Wie man sie verwendet, oder ob sie überhaupt verwendet wird, ist da eher zweitrangig.
Die meisten Vanilla-Kreaturen (Säulenfeld-Ochse (Pillarfield Ox)) kann man nur schwer als Kern verwenden. Trotzdem gibt es sie.

#20Rico    kommentiert:  28.12.2011 - 20:19 Uhr

Warum keine Anime/Manga-Motive?
Ich kann das einfach nicht ganz nachvollziehen.

#21Jashin   ICQ kommentiert:  01.01.2012 - 22:14 Uhr

@Eiternder Goblin: Das Template mag zwar sinnvoll sein, mir ist es jedoch deutlich zu differenziert, da die genaue Arbeit in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Ich werde weiterhin einfach nur 10 Punkte verteilen, da es sonst echt ausartet...

@Rico: Weil Magickarten nun mal einen bestimmten Stil haben. Und der ist nun mal nicht sehr mangalastig...


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