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Spielbericht vom 10.07.2012

von Mario Haßler, 21.07.2012 - 23:00 – Spielbericht · Multiplayer

Ich bin leider in Urlaub und kann an diesem Multiplayer-Abend nicht teilnehmen. (Ja, "leider": Das Wetter im Nordosten der Republik war ziemlich besch...eiden.) Den folgenden Spielbericht haben Stefan, Sebastian und Mario auf die Beine gestellt – vielen Dank dafür!

Erstes Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

Heute spielen wir ohne unseren "Organisator", dafür haben wir mit Tobias einen Gast, der auf Einladung von Stefan zum Probespielen gekommen ist. Früh sind schon sieben Spieler da, und so beginnen wir – das sind Tobias, Sebastian, Mario, Sven, Kirsten, Sabine und Stefan – mit einer Partie "Verräter". Das Los bestimmt den Neuling als Fürst, der jedoch unsicher ist, welches Deck er dafür wählen soll. Stefans Rat, eins zu nehmen, das schon in den ersten Zügen viele Kreaturen ausspielen kann, soll sich später für ihn und die anderen Bauern rächen. Tobias greift nämlich zu einem schnellen Affinity-Deck und legt dank der zusätzlich gezogenen Karte für den Fürsten einen tollen Start hin. Mit Memnit und Meldender Schädling geht es los. Sebastian (erster Verräter) spielt sein gefürchtetes Vogeldeck "Federn lassen" und eröffnet mit einem Sonnenschwanz- und einem Geschwaderfalken. Mario spielt grün/weiß und setzt erst mal auf Manabeschleunigung in Form vom Vogt von Valeron. Svens Deck ist rot, und er langt gleich mit einem Funkenelementar nach den Lebenspunkten des Fürsten. Kirsten spielt Baumhirten und sichert deren Erscheinen mit einem Bannerträger des Gehölzes ab. Stefan präsentiert einen Adligen von Stromkirch.

Für die Bauern wird es gefährlich, als der Fürst eine Schädelverstärkung aufs Feld bringt und gleich mit den nächsten Angriffen ordentlich zuhaut. Kirsten macht sich bei Verräter Sebastian mit einem Laubkronen-Ältesten unbeliebt, der daher umgehend neutralisiert wird. Das verschafft Sir Tobi weiterhin genug Ruhe, um die unangenehmen Angriffe seiner Artefaktkreaturen fortzusetzen. Neben einer zweiten Schädelverstärkung ist die Zahl seiner Artefakte mit einem Frogmit und einem Myr-Vollstrecker weiter angestiegen. Als die Bauern versuchen, sich einer Schädelverstärkung zu entledigen, indem Kirstens Galgenast-Ältester durch das Entfernen einer –1/–1-Marke dieses wichtige Artefakt zerstören könnte, offenbart Sabine, dass sie ebenfalls Verräter ist, und sichert den Deckplan des Fürsten im richtigen Moment. Sebastian setzt die Bauern mit Angriffen aus der Luft unter Druck, und so geht es weiter, bis schlussendlich Sven als erster Bauer aus dem Spiel fliegt. Eine Runde später teilt auch Stefan dieses Schicksal, obwohl er mit gleich zwei Spannungsladungen dazwischen funkt, und die beiden verbleibenden Bauern ergeben sich. Die Runde geht an Fürst Tobias mit seinen Verrätern Sebastian und Sabine.

Da inzwischen Gert eingetroffen ist, eröffnet er mit den zuerst ausgeschiedenen Sven und Stefan den zweiten Tisch, dem sich noch Sabine anschließt. Am ersten Tisch spielen Tobias, Sebastian, Mario und Kirsten weiter.

Erster Tisch, zweites Spiel: "Uhrzeiger-Magic" (4 Spieler)

Sebastian eröffnet die Runde mit einem Steinwerker, der auf einen Seelengefährten wartet. Bei Mario stockt die Länderversorgung, und er muss auf ein einsames Blutiges Schoßtier setzen. Kirsten deutet ihr Kithkin-Thema mit einem Erben des Schulzen an, und Tobias offenbart sich mit einem Lauben-Elf als Elfen-Freund. Sebastian beginnt mit seinen Angriffen beim manageschwächten Mario, um ihn zum Blocken zu bewegen. Dieser jedoch nimmt tapfer mehrere kleine Portionen Schadenspunkte auf sich, bis sich genug Mana-Opfertierchen angesammelt haben. Kirsten schickt ihre Kithkin mit einem Kithkin-Windreiter in die Luft und versucht, einige Schadenspunkte bei Tobias unterzukriegen. Der baut seine Position mit einem Quirionwaldläufer und einem Baumwipfeldorf weiter aus.

Das ist Sebastian ein Dorn im Auge. Spätestens, als Tobias einen Gebieterischen Perfekten verpflichtet und noch einen Garruk Wildsprecher dazu legt, wird es unangenehm. Sebastian schickt seinen Laccolith-Geiferer aus diesem Grund weiter in Marios Richtung in der Hoffnung, dass dieser es durch einen Block ermöglicht, die Elfen durch den umgeleiteten Kampfschaden zu dezimieren. Aber Mario hat andere Pläne und kassiert weiter die Schadenspunkte. Dann opfert er im nächsten Zug all seine Manatiere und wirkt ein Lebendiges Lebensende, woraufhin sich die Situation auf dem Schlachtfeld sehr zu Gunsten Marios verändert und den Rest nackt da stehen lässt. Zuvor konnte Kirsten noch Garruk Wildsprecher bei Tobias durch Kampfschaden beseitigen, wodurch es keinerlei Gegengewicht mehr zu Marios Kreaturenübermacht gibt.

Kirsten, Tobias und Sebastian erholen sich nicht wirklich von dieser ersten Katastrophe, als Mario schon die nächste präsentiert: eine Todeswolke. Eine Todeswolke mit X=6, um genau zu sein, die Sebastian aus dem Spiel wirft und die anderen völlig ohne Mana, Kreaturen und Hoffnung auf Rettung zurück lässt. Ein Adliger von Falkenrath macht bei Mario dann noch die Opferspielerei komplett und saugt Kirsten und Tobias kontinuierlich das Leben aus, bis Mario schlussendlich gewinnt.

Erster Tisch, drittes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Die Tischbesetzung bleibt unverändert, und es wird eine Runde "Zweiköpfiger Riese" gespielt. Es soll ein kurzes und relativ schmerzloses Spiel werden. Mario und Sebastian bilden den einen Riesen und Kirsten und Tobias den anderen. Beim ersten Riesen paaren sich ein rot-schwarzes Burn-Removal-Deck mit einem behäbigen grün-schwarzen Deck, das auf "einsame Wölfe" wie den Dämonischen Schergen setzt. Kirsten und Tobias spielen schwarze Diebe und blau-grüne Ophis. Während Mario auf der Gegenseite die gröbsten Bedrohungen entsorgt, baut sich Sebastian eine stabile Position mit seinem Dämonischen Schergen und einer Auferstehung der Dämonen aus. Ein paar Angriffe später liegen die Verteidigung und die Lebenspunkte von Kirsten und Tobias bereits brach, und das Spiel ist vorbei. Sieg für Mario und Sebastian.

Erster Tisch, viertes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Die Geschlagenen fordern eine Revanche und greifen zu neuen Decks. Kirsten verpflichtet "weiße" Myrs, und Tobias greift zu einem grün-weißen Deck, das dieses Mal den Ausschlag für den Ausgang des Spiels bereit hält. Mario versucht sich mit kleinen schwarzen Artefaktkreaturen, und Sebastian setzt mit seinem Deck "Eingeübter Widerstand" auf die Rebellen. Mario hat einen guten Start, wird aber von Sebastian mehr oder weniger im Stich gelassen, der nicht über ein Land hinaus kommt. Er kann dank der Thran-Turbine trotzdem einige kleine Rebellen aus der Bibliothek rekrutieren. Jedoch schiebt nun Tobias Sebastians Hoffnungen einen Riegel vor und säubert mit einem Zorn Gottes das Feld. Und als ob das nicht genug wäre, bringt er sich die Abräumerkarte mit der Ewigen Zeugin und einem Sonnen-Titan immer wieder zurück auf die Hand. Nachdem die Situation für die beiden so stabil ist, legt Kirsten im Laufe des Spiels zwei Magneteisenmyrs, die von einer Schädelverstärkung unterstützt ziemlich fest zuhauen können und den Sack zu machen. Sieg für Kirsten und Tobias.

Erster Tisch, fünftes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Da die Revanche geglückt ist, steht es nun 1 zu 1, und eine Entscheidungsschlacht muss her. Und diese nimmt in der Tat epische Proportionen an. Sebastian setzt auf die "Freunde fürs Leben", Mario auf ein grünes Deck, das mit grünen Verstärkungsauren arbeitet. Kirsten spielt ein Deck in Orzhov-Farbkombination und Tobias spielt erneut sein grün-weißes Deck. Sebastian ruft gleich in Zug eins Serras Aszendent auf den Plan, und man einigt sich darauf, dass für seine Fähigkeit die Hälfte der Teamlebenspunkte als Ausgangsbasis dienen, Sebastian also für sich 30 Lebenspunkte haben muss.* Ganz in diesem Sinne gesellen sich nach und nach viele Lebenspunktespender hinzu, jedoch erreicht Serras Aszendent erst einmal nicht die volle Stärke, da Kirsten mit einem mit der Zwiefalt der Gottheit verzauberten Trauerthrull effektiv gegensteuern kann. Tobias hat genau wie Mario anfangs Manaprobleme, und beide kommen nicht richtig ins Spiel. Das ändert sich bei Tobias früher als bei Mario, und er kann mit einem Zorn Gottes Sebastians Lebenspunktevormarsch stoppen. Doch dieses Mal ist Sebastian durch Emeria, die Himmelsruine und ausreichend vielen Ebenen gegen die ständige Zerstörung gewappnet. Kirsten hingegen wird in ihrem Deckplan durch die vielen Notbremsen ihres Teamkollegen stark ausgebremst.

Ein Brunnen der verlorenen Träume sorgt bei Sebastian für konstanten Kartennachschub. Da die Angriffe durch mehrere globale Abräumer für einige Runden ruhen, steigen auf beiden Seiten die Lebenspunktezähler in die Höhe. Team Kirsten/Tobias erreicht 60 Lebenspunkte, Team Mario/Sebastian ganze 110. Erst als Sebastian nur noch zehn Karten in der Bibliothek hat, der Brunnen und Emeria zerstört sind und der Sonnen-Titan aus seinem Friedhof von Kirsten ins Exil geschickt wurde, gehen Tobias die Zerstörungseffekte aus. Sebastian schafft es endlich, mittels Ajani Goldmähne einen mächtigen Avatarspielstein ins Spiel zu bringen. Auch Mario hat jetzt sein Manaproblem gelöst und schafft es, mit dem Ältesten des Dunkelhags einen mächtigen Angreifer auf seinem Feld in Stellung zu bringen, der in den folgenden Runden dem Vormarsch der Lebenspunktearmee unter die Arme greift. Außerdem sind noch diverse Freunde fürs Leben dabei, die mit Loxodon-Kriegshämmern bewaffnet den Lebenspunkten des Gegnerteams zu Leibe rücken. Der Spielstein wird mit Schwerter zu Pflugscharen zwar noch vom erfolgreichen Angreifen abgehalten (was den Lebenspunktestand von Sebastian und Mario noch einmal verdoppelt), doch reichen die Hammerträger und ein Serras Aszendent für die fehlenden Schadenspunkte aus, und die Entscheidungsrunde geht an Mario und Sebastian.

Zweiter Tisch, erstes Spiel: "2 gegen 2"

Der zweite Tisch beginnt mit einem Teamspiel mit überkreuzter Sitzordnung, gemeinsamem Blocken, aber einzelnen 20 Lebenspunkten. Verbündet sind Sven und Stefan einerseits sowie Sabine und Gert andererseits. Gert spielt als Erstes einen Anschlag aus, aber es kann schon vorweg genommen werden, dass diese Verzauberung niemals etwas bewirken soll. Stefan schickt einen Goldmyr voraus, der von Gerts Geborstenem Blitz entsorgt wird, und legt eine Widerstandsmauer nach, für die Gert ein Geisterfeuer übrig hat. Sven bringt eine Ronin-Kriegskeule in Position, und Sabine spielt nichts außer Ländern. Mit einem Herumpfuschenden Magier verbietet Stefan weitere Geborstene Blitze, was Gert aber nicht davon abhält, mit einem Sengendem Brennen gleich zweimal 3 Schaden vom Lebenspunktekonto der Gegner abzuziehen. Nun sieht Sven seine Chance gekommen, beschwört einen Wölbflügeldrachen, der sich die Kriegskeule schnappt und mit Eile angreift. Irgendwo auf dem Weg zu Gert erwischt ihn jedoch Sabines Verfaulen, die dann auch noch dem Herumpfuschenden Magier den Letzten Schnaufer verpasst. Als sich der Staub dieses Magiegewitters senkt, ist der Tisch von allen Kreaturen befreit.

Stefan ruft einen Sturmsceada herbei, und Gert stellt Chandra Nalaar an seine Seite, die Schaden bei Stefan macht. Dann kommt bei Sven die spielentscheidende Karte auf den Tisch: ein Malignus, der sich mit der Ronin-Kriegskeule verstärkt. Der Sturmsceada nimmt Chandra zwei Loyalitätsmarken ab. Das ärgert sie, denn in Gerts Zug verwendet sie zwei weitere Marken, um den Sceada zu töten, und ein weiteres Sengendes Brennen tut den Gegnern weh. Noch bevor Sven dran kommt, schickt er die Planeswalkerin mit einem Blitzschlag ins Grab. Spielt dann ein Grab des Engels aus und geht mit Malignus hacken... Als er wieder dran kommt, nimmt sich der neu beschworene Lichtbogen-Renner die Keule. Angriff mit ihm und Malignus auf den danach toten Gert, und dann noch eine Flugstunde für 7 vom Lichtbogen-Renner auf Sabine. Die spielt einen Größeren Mooshund aus. Der wird das Opfer von Stefans Kontrollzauber, und an seine Seite, oder besser gesagt in den Luftraum darüber, stellt Stefan einen Nebelsceada. Sabine setzt, nachdem der Malignus nicht mehr allzuviel Schaden bei ihr anrichtet, auf die Abschreckung eines Stinkwurzbolds.

Stefan greift mit dem erbeuteten Größeren Mooshund und dem Nebelsceada an und bringt Sabine auf 1 Lebenspunkt. Das ist für Stefan der Moment, um mit Psychic Purge einen blauen Direktschadenspunkt zu addieren. Sieg für Sven und Stefan. Natürlich fordern Gert und Sabine eine Revanche, denn dass Gerts sonst so gefürchtete Viashinos sich in seinem Deck versteckt haben, war doch ungewöhnlich.

Zweiter Tisch, zweites Spiel: "2 gegen 2"

Es geht also weiter mit den gleichen Teams und Bedingungen wie beim ersten Spiel. Svens erste bleibende Karte, eine Simic-Petschaft, zeigt die Farben seines merkwürdigen Decks. Sabines erste Kreatur ist ein Eisenmyr, der sich aber gleich einen Blitzschlag von Stefan einhandelt. Stefan selbst startet ansonsten etwas manaschwach. Gert spielt dagegen drei Runden lang nur Länder. Sven beschwört einen Champion von Lammholt, und Sabine ein Sylvok-Ebenbild. Gert kann das eine Klasse besser, und mit einem Laubkronen-Ältesten legt er das Thema seines Decks auf den Tisch. Sven zieht und zeigt eine Rache der Gejagten, die er für ihre Mirakulum-Kosten wirkt. Nun müssen alle gegnerischen Kreaturen den Champion von Lammholt blocken, aber keine kann es, weil sie schwächer sind als er. Ob das wohl so gedacht war? Wahrscheinlich nicht.

Sabine bringt den zweiten Myr, aber Stefan hat auch ein Thema, und das hat mit Zerstörung zu tun. Ein Terminieren auf den Laubkronen-Ältesten und ein Blitzschlag für den Myr zeigen dies. Gert legt einen Düsterwald-Märchenerzähler auf den Tisch, und ab jetzt sollte man besser Kreaturen spielen, damit die Gegner keine Extrakarten ziehen. Sven tut das in hervorragender Weise mit einem Mahamoti-Dschinn. Sabine folgt etwas bescheidener mit einem Eisenmyr, der diesmal die Runde überlebt. Stefan hat nun auch grünes Mana und spielt ein Sprießendes Thrinax aus. Gert gelingt ein guter Trick, denn er verzaubert den Märchenerzähler mit einem Köder, und als sowohl der Champion von Lammholt als auch der Mahamoti-Dschinn und das Sprießende Thrinax blocken, folgt Mit Mondfingerhut einreiben und die beiden erstgenannten Blocker sterben an der Todesberührung. Gert hat dabei in Kauf genommen, dass sowohl Sven wie auch Stefan jeweils zwei Karten ziehen.

An dieser Stelle hat die Berichterstattung eine kleine essensbedingte Unterbrechung. Manamäßig sind wir nun bei etwa sechs bis acht, und Gert spielt eine Samenwächter-Esche. Sven kann das noch toppen und beschwört eine Modergrab-Monstrosität, samt der dazu passenden Reliquie von Progenitus. Spielentscheidend sind jedoch in der Folge Stefans zwei Pechhaltige Strahlen, mit denen er einen Blutzopf-Elf herbei kaskadiert, der wiederum Verwesende Egel hervorlockt. Beim zweiten Mal bringt die Kaskade einen Puls des Mahlstroms, der bei Sabine gleich zwei Vulshok-Ebenbilder entsorgt, als sie gerade kein Mana hat, um diese nutzbringend zu opfern. Gert unterliegt schließlich Svens Angriffen, der dann mit dem Spiegel des Schicksals endlich das Thema seines Decks enthüllt. Da aber in der gleichen Runde Sabine von Stefans Verwesenden Egeln niedergerungen wird, ist das schöne Thema nicht mehr ganz so wichtig. Sieg für Sven und Stefan.

Zweiter Tisch, drittes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Damit ist die Revanche ausgespielt, und wir können uns mit "Zweiköpfiger Riese" einem neuen Format widmen, Sven und Sabine treten an gegen Gert und Stefan. Sven spielt ein geniales Deck, das auf Traumverderber-Hexe und Feenspott beruht – zehre an den Lebenspunkten der Gegner, wenn du etwas in deren Zug spielst... Sabine hat ein Plundermagier-Deck, das auf der Wiederverwendung von 1-Mana-Artefakten mit Hilfe des Auriok-Wiederverwerters und der Bergungsstation beruht und das der Grund dafür ist, dass dieses Spiel fast zwei Stunden dauern wird. Gert spielt ein Deck, das die Kombination aus den Artefakten Krone, Zepter und Thron der Kaiserreiche zusammensuchen will. Stefan spielt ein Chroma-Engeldeck, das mithilfe des Lichts von innen besonders Serras Rächer, die Stimme von Allem und später den klassischen Serra-Engel verstärken will. Das Deck hat durch die Edition Avacyns Rückkehr eine tolle Verstärkung mit einem Jubilierenden Engel erhalten. Aber all diese Engel haben keinen Schutz vor Äther-Spruchbomben und Leoniden-Bolas.

Auf Sabines Seite kämpft ein Wolkolyp. Gert hat eine Sternenbrut, die im Spielverlauf geschätzte sechsmal beschworen wird. Sven liebt sein Kentern (mit Rückkauf) und dank zweier Traumverderber-Hexen kann er alle Mana-Myrs bei Gert entsorgen. Erst nach einer ewig scheinenden Patt-Situation hat Gert schließlich seine Kaiserreich-Kombination zusammen und kann die Traumverderber-Hexen klauen. Nun kann er jede Runde fünf Soldaten-Spielsteine erzeugen, und das Blatt wendet sich von Zug zu Zug zu seinen Gunsten. Schließlich steht es 6 Leben (Gert/Stefan) zu 4 Leben (Sven/Sabine), und wenn Gert und Stefan noch einmal angreifen können, dann ist der Sieg da. Aber in deren Versorgungssegment spielt Sven unter dem Feenspott die Mystischen Lehren und macht 2 Schaden, sucht eine Chirurgische Extraktion, spielt diese und macht nochmals 2 Schaden und spielt schließlich mit Aufblitzen eine Angeregte Sylphide, die die letzten 2 Schaden macht. Sieg für Sven und Sabine.

An dieser Stelle verabschiedet sich Sabine, für sie springt der spät angekommene Axel am zweiten Tisch ein. Stefan tauscht mit Kirsten den Platz und spielt an Tisch 1 weiter. Von Tisch 2 gibt es leider keine weiteren Aufzeichnungen.

Erster Tisch, sechstes Spiel: "Jeder gegen Jeden" (4 Spieler)

An diesem Tisch geht es also weiter mit Tobias, Sebastian, Mario und Stefan im freien Jeder-gegen-Jeden-Format. Tobias spielt einen Lichtungsspäher und verstärkt ihn mit Auren wie dem Grünen Zorn und Schattenhafte Hyäne, damit er auch gegen einen Zorn Gottes gewappnet ist. Stefan spielt ein Bant-Deck mit Edelmut-Kreaturen. Ein Rhox-Kriegsmönch, ein Anstürmender Rhox und ein Engel der Kampfgnade sorgen dafür, dass er nicht nur Schaden austeilt, sondern auch genügend Leben dazu gewinnt.

Sebastian hat sein Deck "Löwen-Überfall" gewählt und sucht mit einem Erleuchteten Lehrmeister einen Anschlag. Kurz danach kann er einen zweiten Anschlag und später sogar einen dritten herbeizaubern. Einen Steinummänteler, den er immer wieder für sich selbst auf die Hand nimmt, hat er ebenfalls zur Hand. Leider nützen die ganzen Anschläge nichts gegen den verstärkten Lichtungsspäher. Mario kann schon in der zweiten Runde einen Geschwaderfalken ausspielen. Somit mangelt es ihm nicht an Kreaturen. Später folgen einige Glitzerfalken, die zusammen mit einem Prophetischen Prisma zwar für genügend Kartennachschub sorgen, aber letztendlich gegen die trampelnden Kreaturen von Stefan und Tobias auf verlorenem Posten stehen. Am Ende gewinnt Tobias mit einem Elf, der dank dem Krönchen der Morgendämmerung zu einer 11/9 Kreatur mit Erstschlag, Trampeln, Lebensverknüpfung und Totembeistand angewachsen ist.

Erster Tisch, siebtes Spiel: "Jeder gegen Jeden" (4 Spieler)

Tobias zeigt mit Umezawas Jitte und dem darauf folgenden Geralfs Boten samt Grabkriecher, dass in dieser Spielrunde mit Zombies zu rechnen ist. Sebastian spielt sein schwarz-weißes Deck "Die Nachfahren der Orzhov", das auf der Verstärkung von gleichzeitig weißen wie schwarzen Karten beruht. Er beginnt mit einem Trauerthrull, verschafft sich später eine Verteidigung mit den Seelen der Untadeligen und stellt sogar einen Ajani Goldmähne an seine Seite, der sich als die spielentscheidende Karte beweisen soll. Mario spielt mehrere Serras Aszendenten und später Ajanis Rudelmitglied sowie einen Kelch des Lebens / Kelch des Todes. Seine Gegner sind daher aufmerksam und lassen seine Lebensernergie nicht zu sehr steigen. Somit muss er als Erster die Segel streichen.

Trotz diverser Massenzerstörungen aus Stefans weiß-blau-schwarzem Deck, das sowohl den Zorn Gottes wie auch den Tag der Abrechnung zeigt, hält sich Tobias dank der Synergie zwischen Grabkriecher, Geralfs Bote und Ewiger Albtraum lange im Spiel. Letztendlich unterliegt er jedoch gegen Sebastians Gottheit des Stolzes, die einfach über die Zombies drüber fliegt.

Zeitgleich mit diesem Spiel geht auch die Partie am zweiten Tisch zu Ende, und da es spät genug ist, wird der heutige Spielabend beendet. Zu unserem Gastspieler Tobias ist zu sagen, dass er sich prächtig geschlagen hat. Dran denken: Beim nächsten Mal ist "Common Highlander" angesagt. Stefan macht darauf aufmerksam, dass mit dem Erscheinen neuer Hauptsets häufig ein paar der extrem starken Commons zu Uncommons werden und somit aus unseren Decks rausfallen oder dort eine andere Uncommon verdrängen müssen. In den letzten Jahren hat es schon den Mantel aus Flüsterseide getroffen, der seit M11 Uncommon ist. In M12 ist der Vergessenheitsring dazu gekommen. Und seit M13 ist nicht nur die Ausrüstung Lenkdrachensegler eine Uncommon, sondern auch der Grüne Zorn. In diesem Sinne: Schaut euch eure Decks an und überprüft, ob nach wie vor nicht mehr als 40 Uncommons enthalten sind.


* Anmerkung: Serras Aszendent beim "Zweiköpfigen Riesen" erst ab 60 Team-Lebenspunkten fett werden zu lassen, ist zwar eine nette Geste, regeltechnisch jedoch verkehrt, siehe Frage (9867).



2 Kommentare

#1Lukas Gigler    Skype kommentiert:  22.07.2012 - 15:46 Uhr

Beim Spiel Zweiter Tisch, erstes Spiel: "2 gegen 2" glaube ich, ist Verfaulen lassen (Putrefy) und nicht Verfaulen (Decompose) gemeint.

#2Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  23.07.2012 - 17:39 Uhr

Jo, so wird's wohl gewesen sein.


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