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Spielbericht vom 25.04.2013

von Mario Haßler, 06.05.2013 - 19:00 – Spielbericht · Multiplayer

Zwischen Kindergeburtstag und Urlaub ist meine Teilnahme ungewiss und die Zeit knapp, also habe ich schon im Vorfeld gebeten, dass diesmal jemand anderes den Spielbericht schreibt. Tobias hat dankenswerterweise diese Aufgabe übernommen, von ihm stammt der folgende Text:

Zum heutigen themenlosen Abend finden sich zu Beginn nur zwei Spieler ein: Gert und Tobias. Hier überrennen Gerts Elfen mit Golgari-Lockvogel und Gabe der Gottheit das rund um das Geistige Duell aufgebaute 300-Karten-Deck von Tobias mehrfach, bevor sich Stefan dazu gesellt und wir zu dritt starten mit einer Runde "Zwei-Fronten-Magic".

Erstes Spiel: "Zwei-Fronten-Magic" (3 Spieler)

Gert beginnt auch gleich fröhlich mit Brombeerholz-Vorbild und einer darauf folgenden Kriegsaxt aus Obsidian, während Stefan mit Sumpf auf Sumpf folgend ein monoschwarzes Deck vermuten lässt. Tobias Torumschlingende Ranke sucht eines der neuen Tore, um im vierten Zug Doran, den Belagerungsturm zu legen. Derweil hat Stefan per Die Königin anflehen die Kabbalisten-Schatzkammern gesucht und droht mit einer Menge Mana, sollte sich, wie erwartet, noch Urborg, Grab von Yawgmoth zu seinen Ländern gesellen. Derweil schlägt Gert mit einem wahrhaftig Kolossalen Chamäleon und Kriegsaxt nach Stefan und pumpt dieses per Kolossaler Macht und einem Blutrausch-Geröll-Moloch so feste auf, dass Stefan urplötzlich auf mickrigen 5 Lebenspunkten ist!

Verstümmeln von Stefan folgt auf dem Fuße, und das Schlachtfeld ist leergefegt. Der Rhox-Kriegsmönch auf Tobias' Seite, der auch auf Stefan gerichtet ist, wird von diesem per Ersticken entsorgt. Nun legt Stefan die Bedrohung seines Decks aufs Feld: Der mächtige Griselbrand betritt das Spiel und schlägt eine Runde später nach Tobias. Die dadurch gewonnenen Lebenspunkte investiert Stefan sogleich in sieben neue Karten, während er auf mittlerweile 2 Lebenspunkten bedenklich nah am Abgrund steht. Da sowohl Tobias als auch Gert mittlerweile wieder Kreaturen im Spiel haben, sucht Stefan per Teuflischer Lehrmeister nach einer Lösung – und findet nur ein weiteres Verstümmeln, das aber zu Stefans Leidwesen auch den eigenen Griselbrand hinwegfegt. Nun ist jede Kreatur bei Gert sofort tödlich, der Kriegsaxt aus Obsidian sei Dank. Und so kommt es, wie es kommen muss – ein magerer Bannerträger der hellen Esse mit Axt in der Hand besiegt Stefan.

Tobias spielt in seinem nächsten Zug nun Verweilende Seelen und Haltet das Tor, mit sechs Toren im Spiel. In der folgenden Runde sucht die Nachfrage nach Doran, dem Belagerungsturm, und so greifen die Spielsteine von den Verweilenden Seelen nun für insgesamt 12 in der Luft an – genug für Gert, der sich geschlagen gibt. Dieses Spiel geht an Tobias mit dem Deck "Doran at the Gates".

Mario (Anmerkung des Herausgebers: das bin ich!) gesellt sich zu uns und für den Rest des Abends geht es mit "Zweiköpfiger Riese" in den Teams Tobias und Stefan gegen Mario und Gert weiter.

Zweites Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Stefan beginnt sehr aggressiv mit einem Doppelpack Champion des Sprengels während Marios Eisenmyr von Gert Fäuste aus Eisenholz verpasst bekommt. Eine Selesnija-Evangelistin bei Gert wird durch Stefans Ajani der Rächer geblitzhelixt. Marios Deck "Jeskas Rasselbande" bringt Basiliskenhalsband, Gorgonenflegel sowie ein Schlachtruf der Ghitu hervor plus Springender Kavu, der im Spielverlauf eine echte Größe sein wird. Währenddessen macht Tobias die gesamte Zeit über... nichts. Sein 300-Karten-Deck mit 100 Ländern lässt ihn im Stich, und so sitzt er mit fünf Mana der falschen Farbe und vielen Sprüchen für 6+ Mana da. Stefan hingegen zitiert eine beachtliche Armee an seine Seite: Wojek-Hellebardiere, Boros-Elite und Syndicus der Zehntabgaben – leider sind sie allesamt zu schwach auf der Brust, um es mit Gerts Phalanx des Konklave und Armadawurm aufzunehmen, und Marios Blutritter hat den im Moment sehr starken Schutz vor Weiß.

Marios Springender Kavu kann im Verlauf beherzt angreifen, vor allem, da Gert mit Leuchten der Unterwerfung potenzielle Blocker ausschalten und einen effektiven Gegenangriff vereiteln kann. Tobias kann schlussendlich zwar Lauernde Raubtiere in Stellung bringen, aber in den folgenden Runden nur einen irrelevanten Untoten Alchemisten aus dem Hut zaubern. Eine Privilegierte Position sichert Gerts bleibende Karten ab, und spätestens jetzt gehen bei Tobias und Stefan langsam die Lichter aus. Als dann auch noch Gerts Pollenbenetzte Flügel den Springenden Kavu beflügeln, ist das Ende gekommen: Sieg für Gert und Mario.

Drittes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Tobias und Stefan fordern Revanche, und flott liegen bei Stefan Reinstahl-Paladin und Mörserbalg, während Tobias sich mit der Gesandten des Brandbaums in einen ebensolchen hineinspielt. Mario und Gert spielen beide, freilich ohne Absprache, munter Expeditionskarten und suchen die Urza-Länder mit einer einsamen Stahlmauer als Verteidigung. Diese wird von Stefan Zergliedert, als Gert sich mit Tezzeret, Bolas' Agent einen Meister der Umwandler sucht. Es zeigen sich bei Tobias der Blutzopf-Elf, der in ein zu dem Zeitpunkt nutzloses Gruul-Amulett kaskadiert, während ein Mentor der Sanften sich auf Stefans Seite dazu gesellt.

Es sieht gut aus für Tobias und Stefan, deren Gegner nur noch 3 Lebenspunkte haben. Aber dunkle Wolken ziehen auf, als Mario einen Platin-Engel herbeiruft. Zu allem Überfluss kann Gert ein Säuberungsglas in Stellung bringen, und schon ist der einseitige Zorn Gottes perfekt. Mario beginnt nun, aus seinem Deck "Künstliche Mechanik" den unaufhaltsamen Raubvogel, Flaggschiff des Bösen in Stellung zu bringen, und Gert spielt den Meister der Umwandler, der die Rätsel-Sphinx bringt, die ihm eine Weissagung hervorkaskadiert. Tobias und Stefan legen wieder fleißig Reinstahl-Paladine, Mentor der Sanften, Restereißer und Würgewurzelgeist auf das Spielfeld, und Team Gert/Mario hält sich auf einem wackeligen Lebenspunkt, der, Mörserbalg sei Dank, auch nur theoretischer Natur ist. Aber der Platin-Engel strahlt am Firmament, und jede Runde fliegt Raubvogel, Flaggschiff des Bösen bei Tobias und Stefan vorbei und vernichtet mit tödlichen Salven Paladine und Mentoren. Den Sack zu macht schließlich Gert, dessen Kombination aus Größenwahn, Schenkung und Kapsel des Verbanners das Spiel beendet.

Viertes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Es folgt ein sehr kurzes Spiel: Gert zeigt sich mit Fäulnismamba und Trigon der Ansteckung hochinfektiös, Marios Deck "Blast-O-Matic" manahungrig mit Elfenpionier und zweimal Untergeschlüpfter Elf, die in den folgenden Zügen je von einem Wandelwicht-Titan beschützt werden. Tobias hingegen verzaubert seinen Stürmischen Kämpfer aus Esper mit zweimal Segen der Nephilim sowie Stahl der Gottheit und geht munter für 11 Schadens- respektive Lebenspunkte unblockbar in den Angriff über. Als dann auch noch Zur der Verzauberer im Angriff den Stürmischen Kämpfer mit einer Diplomatischen Immunität versorgt, ist das Spiel auch schon gelaufen. Stefan staunt nicht schlecht, ist sein einziger Zauberspruch in diesem Spiel doch ein Dunkler Knall auf die Fäulnismamba gewesen.

Fünftes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Kurz und knackig geht es auch im folgenden Spiel zur Sache: Die beiden Vulshok-Hexenmeisterinnen von Tobias hindern Mario daran, überhaupt erst eine seiner Kreaturen auszuspielen. Gert kann zwar zwei Sümpfe mit Genju der Marschen verzaubern, aber Stefan kann mit Dickhäutiger Goblin und Basaltgargoyle sehr schnell das Spiel beenden, ohne dass nennenswerte Gegenwehr auftritt.

Sechstes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Im nächsten Spiel kommen Mario und Gert schnell aus den Startlöchern mit Entladung aus dem Zeitriss, Malmer aus dem Schorf-Clan sowie Skarrgischer Grubengammler bei Mario und Wojek-Hellebardiere, Trompeter des Donnerlieds und Getreuer der Legion plus Sonnenschmieder bei Gert. Da sich beim anderen Team bisher nur Plündernde Meermänner gezeigt haben, räumt Tobias mit einer Feuerfontäne den Tisch ab.

Und kaum, dass Gert und Mario mit Blutoger und Trompeter des Donnerlieds nachrüsten, kommt die zweite Feuerfontäne – und wieder ist der Tisch leer. Dafür zeigen sich bei Stefan und Tobias je ein Engel der Blitze, allerdings ist das Team bereits auf gefährlich niedrigen 8 Lebenspunkten. Das soll sich ändern, als Tobias Trostani, die Stimme Selesnijas verpflichtet und danach einen Jagenden Trygon herbeiruft. Zwar können Mario und Gert nach wie vor Kreaturen wie Sturmblut-Berserker und Donnermahr beschwören, das Spiel hat sich aber mittlerweile gewendet und die beiden Engel der Blitze machen den Sack zu.

Siebtes Spiel: "Zweiköpfiger Riese"

Für das letzte Spiel des Abends greift Tobias noch einmal zu seinem 300-Karten-Deck rund um das Geistige Duell, was Stefan grummelnd und augenrollend (oder augenzwinkernd?) hinnimmt. Wohl wissend, dass er mit seinem Deck die meiste Arbeit wird leisten müssen, fängt er auch stark an mit Todesritenschamane, Instinkte des Spurensuchers für Niv-Mizzet, der geniale Drache und Nachtschattenkrämer. Mario stöhnt angesichts des Todesritenschamanen, dreht sich sein Deck "Luft anhalten!" doch um die Wiederbelebung großer Monster aus dem Friedhof. Nichts desto trotz bringt Mario per Lebendig begraben Kaervek den Gnadenlosen, Prinz der Knechte und Thraximundar in den Friedhof. Im nächsten Zug spielt er dann einen Körperdieb, der eine Sumpfhexe abwirft. Gert wirkt einen Blutigen Tauschhandel und Stefan entscheidet sich, Thraximundar per Todesritenschamane aus dem Spiel zu entfernen, bevor, Körperdieb sei Dank, Kaervek der Gnadenlose sein Grab verlässt. Und dieser kann vor allem bei Tobias munter seine Arbeit verrichten, denn dort zeigen sich Rätsel-Sphinx und Sonnen-Titan.

Als es Stefan endlich gelingt, seinen Nachtschattenkrämer mit Niv-Mizzet, der geniale Drache zu verbinden und so Kaervek loszuwerden, versucht Gert, den Ausklang des Lebens zu wirken, welcher jedoch auf ein Negieren von Stefan trifft. Achselzuckend zückt Gert Verstümmeln, und das Schlachtfeld ist leer. Der Friedhof aber nicht, denn ein weiteres Lebendig begraben von Mario legt Sheoldred die Flüsternde, Bluttyrann und Schinder der Hassgebundenen hinein, nur um per Zombifizierung Sheoldred wiederzubeleben. Diese kann Tobias entsorgen, indem er seinen eigenen Hohepriester der Buße mit einem Flammenzungen-Kavu abschießt. Tobias und Stefan stehen aber massiv unter Druck, denn zu allem Überfluss erscheint auf Marios Seite nun Balthor der Befleckte. Gert ruft per Leitstern der Unruhe Kaervek den Gnadenlosen wieder herbei. In einem letzen Kraftakt spielt Tobias Archon des Triumvirats und Zusammenbrechende Grenzen gegen die beiden gegnerischen ziemlich schwarzen Decks, doch Gert wirkt einen Blutroten Bund und danach einen Geistesverbrauch für 10 – das ist das Ende, und die dunkle Seite siegt.



1 Kommentar

#1Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  06.05.2013 - 19:00 Uhr

Hier und da ist die Wiedergabe wohl nicht ganz exakt (so kann man nicht mit dem Meister der Umwandler (Master Transmuter) eine Rätsel-Sphinx (Enigma Sphinx) ins Spiel bringen und dann auch noch Kaskadieren), aber Tobias hat sich trotz plötzlicher Erkrankung an den Bericht gesetzt und mir viel Arbeit abgenommen, sodass ich nicht noch um die Details feilschen wollte. Außerdem kommt dieser Bericht später als üblich, und ich wollte die Veröffentlichung nicht noch weiter hinauszögern.


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