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Spielbericht vom 21.05.2013

von Mario Haßler, 26.05.2013 - 13:46 – Spielbericht · Multiplayer

Ich habe mir absichtlich ein paar Tage Zeit gelassen, bevor ich den schon fertigen Spielbericht veröffentliche – ich wollte die Kurzgeschichte von AngelHunter nicht gleich von "Platz 1" der Liste verdrängen. Wer den Text bisher noch nicht gelesen hat, sollte das nachholen, er heißt "Ein Abend in Pfuhlhaven".

Nun versetzen wir uns für den Spielbericht ein paar Tage zurück zum 21. Mai. Urlaube, Krankheiten und anderweitige Verpflichtungen sorgen für eine übersichtliche Teilnehmerzahl an unserem heutigen Multiplayer-Abend. Wir beginnen zu dritt, und weil das eine gute Gelegenheit ist, befreien wir die Variante "Magic mörderisch" von dem Staub, den sie durch längere Nichtbenutzung angesetzt hat, und legen los.

Erstes Spiel: "Magic mörderisch" (3 Spieler)

Mario probiert ein neues Deck aus und startet mit einem Irren Assistenten und einem Dämmerungshirsch. Tobias engagiert einen Blutkünstler und schickt dann Geralfs Boten erst ins Spiel – Marios und meine Lebenspunkte rutschen nach unten – und dann in den Kampf. Da mein Deck "Yin Yang" mir das Yang verwehrt, komme ich nicht dazu, die weißen Kreaturen mit Schutz vor Yin auszuspielen, die prima hätten blocken können, und so erbarmt sich Marios Dämmerungshirsch, der den Schaden abwendet und dann grasen geht. Tobias führt Bolas' Schülerin ins Spiel ein, die Geralfs Boten in den Friedhof schickt, von wo aus er wieder aufersteht; das füllt nicht nur Tobias' Hand, sondern sorgt für eine weitere Verschärfung der Lebenspunkteverhältnisse zwischen ihm und "uns".

Während Mario einen weiteren Dämmerungshirsch als Blocker einsetzt, bringe ich den Schwarzen Tod in Stellung und verbreite ein wenig Pest. Ein Schnippchen schlägt mir dann Tobias, der bei nächster Gelegenheit erst Geralfs Boten für Griselbrands Apostel opfert und dann den Apostel selbst, sodass das Feld kreaturenfrei ist und ich die Pest-Verzauberung opfern muss. Der Neustart beschert Mario eine Muse der Traumkunde, für die ich fleißig mühlen darf, weil mir nach wie vor das weiße Mana fehlt und Karten wie die Stimme oder Sphäre der Gnade auf meiner Hand versauern. Auch Tobias ist natürlich vom Mühlen betroffen, und durch Marios Geralfs Gedankenbrecher gleich nochmals. Da macht auch der Todesbrücken-Gesang nicht mehr viel aus, der auf den Auftritt von seiner Savra, Königin der Golgari folgt. Während Mario mit den Instinkten des Spurensuchers mehrfach nach Karten sucht und seinen Friedhof weiter füllt, erscheint bei Tobias Vish Kal, Blutgebieter, und schickt sich an, dem Spiel ein Ende zu bereiten. Das gelingt in kürzester Zeit, da der Flieger rasch auf 12/12 angewachsen ist und sein Kampfschaden wie bei "Magic mörderisch" üblich alle Gegner bluten lässt – klarer Sieg für Tobias.

Zweites Spiel: "Magic mörderisch" (3 Spieler)

Wir bleiben bei dem Format, und mit den neu gewählten Decks dreht sich plötzlich alles um Marken. Bei Mario in Form von Ludevics Testobjekt, das Jungtiermarken sammeln möchte, und einem Vedalken-Anatom, der –1/–1-Marken spendieren kann. Um Letztere geht es auch bei Tobias, der zwei Aufopferungsvolle Druiden verpflichtet und eine Florierende Verteidigung errichtet. Ich habe zu meinem Deck "Simische Himmelsexperimente" gegriffen und beginne mit dem Simic-Gildenmagier, der in der Lage ist, +1/+1-Marken zwischen Kreaturen zu verschieben. Die finden über den Wiedererwachten Llanowar den Weg ins Spiel, wo sie erst einmal mit dem Verzierenden Knirps verdoppelt werden. Derweil lauert Tobias mit seinem Todesschlitterer auf Beute und produziert fleißig Elfen-Spielsteine – mit dem Schädlichen Jungtier sogar vier auf einen Streich – wobei störende –1/–1-Marken mit dem Stromleiter einer besseren Verwendung zugeführt werden.

Als ich dann freudig das decknamensgebende Kraj-Experiment in Position bringen kann, muss es auch gleich schon als Blocker für Ludevics Scheußlichkeit herhalten, in die Mario sein Testobjekt transformiert hat. Ein Angriff kam schon ungehindert durch, nun beteiligen sich Tobias' Jungtier und eine Horde Elfen am Block, und das 13/13-Monster ist Geschichte. Was übrig bleibt, kommt Tobias gerade recht – ein Zenit der Schwarzen Sonne überfrachtet alles, was da kreucht und fleucht, mit sechs –1/–1-Marken; das bringt ihm als letzten Gruß vom Todesschlitterer nicht nur Marios und meine Kreaturen ein, sondern dank der Florierenden Verteidigung auch eine unverschämte Anzahl an Elfen-Spielsteinen. Mario und ich sind mächtig beeindruckt und geben an dieser Stelle auf. Auch dieses Spiel kann Tobias also klar für sich entscheiden.

Drittes Spiel: "2 gegen 2"

Christine ist in der Zwischenzeit eingetroffen und vergrößert nach kurzer Wartezeit die Runde auf vier Spieler. Wir wechseln zu "2 gegen 2" mit gemeinsamen 40 Lebenspunkten und der Option "Teamblock". Christine startet mit zwei Glutschleppern recht offensiv, ihr Teamkollege Tobias kümmert sich mit den Elfen des dunklen Schattens erst einmal um den Ausbau seiner Manabasis. Der Hinweis auf die Farbe Schwarz ist für meinen Partner Mario Anlass genug, die Friedhöfe mit einem Bodensiegel zu belegen, ansonsten harrt er mit zwei Aura-Knurrern der Auren, die da kommen oder nicht kommen. Nach einem Mulligan auf fünf Handkarten komme ich mit meinem Deck "Kleine Titanen" etwas lahmer in Fahrt, glaube dann aber, mit den Bogenschützen des Sacellums eine recht brauchbare Verteidigung aufgebaut zu haben. Diese Ansicht korrigert Tobias, als ich mit dem Vergessenheitsring seinen Restereißer verbannen will, den er dann nämlich vorher noch mithilfe des Spurensuchers aus dem Ulvenwald gegen meine Bogenschützen kämpfen lässt.

Immerhin, die 3/3 Ausplündern-Kreatur ist Geschichte, allerdings trifft das auch auf Marios Aura-Knurrer zu, für die Christine ihre Glutschlepper hergibt. So könnte ihr Goblin-Tunnelgräber allenfalls Tobias' Kreaturen zu mehr Durchschlagkraft verhelfen, das ist aber mangels Verteidigung auf unserer Seite gar nicht vonnöten. Das ändert sich auch nicht nachhaltig mit Marios Kor-Geistertänzerin, auch wenn sie stilecht einen Geistermantel umgehängt bekommt, denn Tobias kann ihr gleich An die Kehle gehen. Meiner Manabasis fehlt nach wie vor die dritte Farbe, aber immerhin bekomme ich endlich den dritten Wald, damit ich die Boggart-Rammbande ins Rennen schicken kann. Doch Christine lässt ganz nonchalant ihren Uralten Höllendrachen einen Angriff fliegen und investiert ein bisschen rotes Mana, und mein Goblin-Krieger ist schon wieder dahin. Mario legt eine Tafelberg-Zauberin nach und hüllt auch sie in einen Geistermantel. Das schützt vor dem Direktschaden des Drachen, kann ihn aber auch nicht aufhalten. Dazu kommt, dass Tobias mittlerweile den Beutegreifenden Schlamm in doppelter Ausführung befehligt und diesen Viechern noch je einen Grünen Zorn verleiht. Somit sind wir den Angriffen unserer Gegner nahezu wehrlos ausgeliefert, und Christine und Tobias gewinnen dieses Spiel.

Viertes Spiel: "2 gegen 2"

Nach drei Pleiten kündige ich an, für die folgende Partie ein Deck zu wählen, das funktioniert und etwas tut. Ich greife zu "Ein paar Wasserspritzer" und kann bald schon einen Zuranischen Zaubermeister ins Spiel bringen und die Runde darauf den nächsten. Das trifft Christine hart, die mit einem Seuchenmyr begonnen und nach dessen Verlust auf einen Viridischen Verderber gebaut hat. Als ich diesen abschießen will, als er gerade angreift, verhilft Christine ihm zu einer Unnatürlichen Räuberei, und wir bekommen eine Dosis Gift ab. Beim zweiten Mal bin ich allerdings erfolgreich, und während Mario gleich mehrmals Verweilende Seelen einladen kann, hebe ich mir mein Mana auf, um es in eine Zurückweisung zu investieren, mit der ich den Kuldotha-Phoenix von Tobias kontere – auch wenn abzusehen ist, dass er nicht lange im Friedhof bleiben wird. Dafür wappne ich mich nun mit Pemmins Aura auf denen einen Zaubermeister und dem Siegel des Schlafes auf den anderen.

Das genügt, um Christine vom weiteren Ausspielen von Kreaturen abzuhalten. Sie bringt vielmehr ein Trigon der Ansteckung ins Spiel, das aber auch nichts weiter tut als Marken anzusammeln. Tobias grillt den Schlaf-Zaubermeister mit einem Elektrisierenden Strahl, sodass der Kuldotha-Phoenix nun das Feld betreten darf, ohne Gefahr zu laufen, gleich wieder fortgeschickt zu werden. Doch Mario hat die Zeit gut genutzt und Sorin, Fürst von Innistrad an seine Seite geholt. Dessen Emblem verhilft seinen fliegenden Geistern zu mehr Schlagkraft, dann kümmert der Planeswalker sich um den Ausbau der Armee. Als auch noch ein Grabes-Titan dazu kommt, sind wir bereits in Siegerlaune. Die will uns Tobias mit einem Sternensturm verderben, doch mein Gegenzauber lässt das nicht zu. Die Summe aus Direktschaden meiner Pinger und Kampfschaden der Geister und Vampire ist tödlich für die Gegner, und damit sichern Mario und ich uns den Sieg.

Fünftes Spiel: "2 gegen 2"

Nun gibt Mario dem neuen Deck aus dem ersten Spiel eine weitere Chance, und wir sehen mit Instinkte des Spurensuchers, Dämmerungshirsch und Irrer Assistent wieder Bekanntes. Während Christine lange Zeit vergeblich versucht, die Schatulle des Hexenmeisters zu öffnen, beginnt Tobias verhalten, und ich wirke auf seinen Nachtdiamant einen Reliktenfluch. Das gibt mir ein gutes Gefühl für den weiteren Verlauf des Spiels, zumal ich die gemeinsamen Team-Lebenspunkte noch unverschämt mit Runenschwanz, Vorfahr der Kitsune auszunutzen gedenke. Doch Christine interveniert im rechten Moment mit der Klinge des Schicksals und macht zumindest den Traum meiner Kreaturen von der Immunität gegen Schaden zunichte. Aber unsere Gegner sind auch sonst nicht untätig. Christine beschwört einen Herrschaftsvampir und einen Eingeweideleser, sodass ich lieber die Vampire vom trostlosen Zirkel von Tobias an den Pranger der Schlaflosen stelle. Sorge macht mir aber vor allem der Schmetterschädel, mit dem Tobias ungeniert vorprescht, und der die Pläne meines Decks "Der lange Arm der Tyrannei", die Gegner langsam ausbluten zu lassen, durch kräftige Schlucke aus der Lebenspunktepulle durchkreuzt.

Das Problem gilt es also noch zu lösen. Bis dahin widmet sich Marios Muse der Traumkunde der allgemeinen Mühlerei, und sein Flusskelpie freut sich über die Instinkte des Spurensuchers, die per Rückblende gewirkt werden. Dann landet Christine einen Coup, indem sie Runenschwanz aus meinem Friedhof Von den Toten auferstehen und angesichts des üppig gefüllten Lebenspunktekontos gleich zu Runenschwanz' Substanz werden lässt. Das schützt ihre Kreaturen zugleich vor dem Sternensturm, mit dem Tobias nun das Feld bereinigt. Für den beharrlichen Flusskelpie schickt er noch einen Elektrisierenden Strahl hinterher, dann kommt sein Kuldotha-Phoenix aus der Asche. Wir geraten also zunehmend in die Defensive, und ich versuche, mit dem Agent der Masken die ungünstige Entwicklung der Lebenspunkte wenigstens ein bisschen abzumildern. Doch wie sich zeigt, kann der Agent nicht der Korruption widerstehen, mit der Christine ihn lockt.

Das Spiel fühlt sich nun an wie eine ziemlich steile Abwärtsspirale, und wir haben immer noch kein Mittel gegen den Schmetterschädel von Tobias gefunden. Ich schwanke zwischen Verzweiflung und Galgenhumor, rechne nicht damit, dass wir das Ruder noch rumreißen können, und bescheinige Marios Deckkreation, dass sie gut funktioniert, bloß für das Gewinnen sowohl Intention als auch die Möglichkeiten vermissen lässt. Doch Mario ficht das nicht an, oder zumindest lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen, denn da kommt der Flusskelpie wieder, und seine Bibliothek wird kleiner und kleiner. Als er nur noch sieben Karten bis zum Decktod hat, verschafft er sich mit der Spinnenvermehrung eine Armee aus nicht weniger als sechzehn 1/2-Kreaturen. Das ist ganz nett, aber angesichts der Tatsache, dass die Gegner weit über 40 Lebenspunkte haben, noch nicht die Lösung. Dazu kommt, dass Tobias die Königin anfleht und in Ermangelung eines weiteren Sternensturms kurzerhand Die Blutlinie unterbrechen kann. Doch als Mario wieder dran ist, zeigt er, dass er auch noch anders kann: Mit einer Psychischen Spirale kann er einen Gegner 39 Karten von seiner Bibliothek mühlen lassen. Das Dumme ist nur, dass allein Christines Bibliothek durch diese Aktion restlos geleert werden kann. Tobias hat noch zu viele Karten übrig und kann somit nicht in den Decktod gezwungen werden. Dumm ist es deshalb, weil nach Mario nicht Christine, sondern Tobias an der Reihe ist, und sein Angriff nimmt uns dann die letzten Lebenspunkte. Für Mario bringt dieses aufreibende Spiel sicher einige Erkenntnisse für sein neues Deck (zum Beispiel dass es Karten enthalten sollte, die mit dem Gegner interagieren), für Christine und Tobias bringt es den letztlich knappen, aber dennoch verdienten Sieg.

Sechstes Spiel: "Zombie-Magic" (4 Spieler)

Damit wenden wir uns vom reinen Teamformat ab und hin zu "Zombie-Magic". Mario schafft es, nach zwei Heulzahn-Höhlen und den Verrottenden Ratten mit der Unterdrückung in Windeseile zum Staatsfeind Nr. 1 zu werden und die Angriffe von Christines Serra-Engel und meiner Wache des Hauses Dimir auf sich zu ziehen. Tobias hat den Abwurfzwang genutzt, um einen Engel der Verzweiflung in den Friedhof zu bugsieren, den er nun mit den Exhumierungsritualen ins Spiel mogelt, um die Unterdrückung zu zerstören. Das ändert allerdings nichts daran, dass sich die Attacken weiter gegen Mario richten, und bevor einer der dicken Flieger das Rennen macht, zerstöre ich mit dem Marsch der Seelen alle Kreaturen groß und klein und ersetze sie durch etwas Handlicheres. Ganz glücklich bin ich allerdings nicht mit dieser Entwicklung, nicht nur weil ich dadurch ebenfalls schöne Kreaturen verloren habe, sondern auch weil mein Deck "Wer zuletzt lacht..." auf einen allgemein ausgeglichenen Aufbau setzt und dann Abräumer wie den Marsch der Seelen für den Sieg nutzen will.

Dazu kommt, dass Tobias mit der Kleinstadt in Gaven das Gleichgewicht bricht und seine kleinen Flieger größer als die der anderen werden lässt. Aber es ist dann Christine, die Mario den Garaus machen kann, nachdem sie das Belagerungs-Mastodon verpflichtet hat und dann überraschend den Angriff ihrer Streitkräfte mit einem Inspirierten Ansturm aufwertet. Das vermasselt mir den Plan, Mario spontan Das Vergangene erleiden zu lassen und so einen Abstauber-Erfolg einzufahren. Mario wird also zu Christines Zombie, und ich wende den Spruch auf Tobias an, vielleicht um eine gewisse Schussrichtung vorzugeben. Doch Tobias kümmert das nicht, er ist in Bestform, präsentiert Trostanis Beschwörerin und mit ihr einen Haufen weiterer Kreaturen, und die Kleinstadt in Gaven macht daraus einen gefährlichen Schlägertrupp. Erst geht es mir an den Kragen, dann Christine, und so kann Tobias dieses Spiel für sich entscheiden.

Siebtes Spiel: "Zombie-Magic" (4 Spieler)

Und damit kommen wir zum letzten Spiel des Abends, noch einmal "Zombie-Magic" zu viert. Mit einer Ursprungs-Spruchbombe und dem Ruf des Meisters findet Christine ihren Einstieg ins Spiel, und sie hat dann genügend viele Artefakte, um mit einem Elektrisierenden Strahl den Loxodon-Hierarch von Tobias abzuschießen. Der hat sich zuvor mit zwei Elfischen Visionären ein bisschen durch die Bibliothek gewühlt, hält sich aber ansonsten bedeckt. Mario kümmert sich mit einem Nest-Eindringling sowie diverser Wolken- und Glimmerposten um den Ausbau seiner Manabasis, auch wenn der hohe farblose Anteil nicht so recht zu seinem Omnath, der Sammelpunkt des Manas passen mag. Ich bringe das Nivmaguselementar ins Spiel, das immer gut ist für eine Überraschung, aber leider liefert mir mein Deck "Tintonauten" nur Winzige Dragonauten und Stadtpfadfinder und nicht den heiß ersehnten Tintenspur-Nephilim.

Mit Meldender Schädling, Myrschmied und einem weiteren Ruf des Meisters baut Christine ihr Artefaktthema weiter aus, während Mario in ganz andere Dimensionen vordringt. Eine Jagende Invasion hat ihm weitere Eldrazi-Ausgeburten beschert, denen der Citanul-Oberpriester eine zusätzliche Manafähigkeit verleiht, und dann ist die Zeit reif für Emrakul, die zerfetzten Zeitalter. Sein erster Angriff gilt mir, was mich so gut wie aus dem Spiel wirft – aber eben nur beinahe, und so kann Tobias durch Angriff seiner zwei Elfischen Visionäre mich bezwingen und zu seinem mittellosen Zombie machen. Dann legt Mario Ulamog, den unendlichen Wirbel nach, doch hier kann Christine eine Festnahme erwirken. Witzigerweise ist außerdem ihre Myr-Armee gerade so groß, dass Marios Emrakul im Moment keinen Angriff wagen kann. In die Feuerpause platzt Tobias mit Akromas Rache, und das Feld ist wieder leer, wobei Emrakul und Ulamog zusammen mit Marios Friedhof in dessen Bibliothek gemischt werden. Die Situation ist wie gemacht für Christine, die mit dem Zenit der Weißen Sonne noch vor ihrem Zug drei 2/2 Katzen-Spielsteine erzeugt, die im Angriff auf Mario dessen Lebenspunkte genau auf null bringen. Als Christines Zombie kommt Mario gleich darauf an die Reihe – und zieht Emrakul, die zerfetzten Zeitalter von oben! Ausgespielt, Extrazug, Angriff auf Tobias, Spiel vorbei – und die Siegerin heißt Christine!

Dran denken: Beim nächsten Mal ist wieder freie Deckwahl, allerdings werden {planeswalker} und {chaos} das Spiel ein wenig aufmischen!



3 Kommentare

#1Tobias Mueller    kommentiert:  26.05.2013 - 19:10 Uhr

mir fällt gerade auf, dass Ulamog, der unendliche Wirbel (Ulamog, the Infinite Gyre) nicht Akromas Rache (Akroma's Vengeance) zum Opfer hätte fallen können- der Gute ist ja unzerstörbar.

#2Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  26.05.2013 - 20:38 Uhr

Mmh... Könnte auch sein, dass Ulamog, der unendliche Wirbel (Ulamog, the Infinite Gyre) gar nicht zerstört wurde, dann hätte er aber die Festnahme (Arrest) verlieren müssen. Oje, ist Mario einem Spielfehler zum Opfer gefallen?

#3Jashin   ICQ kommentiert:  26.05.2013 - 22:45 Uhr

Wie immer vielen Dank für die Mühen, Mario!

Mich würde ja Marios Flusskelpie (River Kelpie)-Deck interessieren, ich mag die Karte sehr!


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