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Spielbericht vom 25.08.2014 – Stammeskämpfe

von Mario Haßler, 27.08.2014 - 23:07 – Spielbericht · Multiplayer

Zwei Spiele sind bereits absolviert, als ich später als alle anderen zum heutigen Stammeskämpfe erscheine. Daher starten wir diesen Spielbericht mit einem Rückblick:

Was bisher geschah...

Im ersten Spiel heißt es "Jeder gegen jeden". Gert spielt Skelette, Tobias Ophis und Stefan schwarz-rote Goblins. Nachdem Gert Auf Garruks Pfad wandeln kann, ist das Feld ziemlich leer, doch Stefans unzerstörbarer Purphoros, Gott der Schmiede herrscht weiter und sorgt mit jeder Kreatur, die sich zu ihm gesellt, für Schaden bei beiden Gegnern. Das ist so einfach wie erfolgreich, das Spiel geht an Stefan.

"2 gegen 2" mit der Option Teamblock ist das Format der Wahl im zweiten Spiel, hier treten Stefan mit seinen Bestien und Mario mit Kor-Kreaturen an gegen Gert mit Soldaten und Tobias mit seinem Deck "Das ist ja seltsam..." voller Seltsamkeiten. Die 40 Startlebenspunkte schmelzen wie Halbfettmargarine in der Sonne (das helle, runde Ding am Himmel; die Älteren werden sich noch daran erinnern, das gab's früher öfter im Sommer), wenn man wie Stefan keine einzige Kreatur ins Spiel bringt. Allerdings langt auch der allseits zu Recht gefürchtete Knisterpelz von Tobias ordentlich hin, und so können Gert und Tobias sich problemlos den Sieg sichern.

Drittes Spiel: "Pentagramm"

Nun bin ich also mit von der Partie, und wir wechseln zu "Pentagramm". Ich starte mit meinem Stachel-Deck "Wie ungemütlich", meine Gegner sind Gert mit schwarzen Rebellen und Mario mit seinem Deck "Myr & Furnace Celebration", das sich um Myr-Kreaturen dreht, links und rechts von mir sitzen Stefan mit Meervolk und Tobias mit einem dreifarbigen Engel-Deck. Dem entspringt mithilfe der Sphäre der Sonnen für das blaue Mana ein Engel der Blitze, der sich auf Stefan stürzt. Dass es für das blaue Mana keine Insel gibt, ist Absicht: Bei Stefan ist auf Sygg, Flussmeuchler der Herrscher von Atlantis gefolgt, der allen anderen Meervölkern Inseltarnung gibt. Auch Mario gibt sich keine Blöße, die Länder sind für weißes und rotes Mana da, der Treibsand schreckt ab, und der Myrschmied kurbelt die Myr-Produktion an. Ich finde mit einer Stacheldrohne ins Spiel und muss dann ein paar Runden auf den Wurzelsippen-Zytoplast warten, den Gerts Riesenwildjäger aber gleich wieder abschießt. Dort finden zwei Tiefhöhlenbolde den Weg ins Spiel, die mir auf den stachligen Pelz rücken, dann aber vorsichtiger werden, weil Tobias einen zweiten Engel der Blitze verpflichtet hat.

Die Zahl zwei ist gerade also angesagt, wie man auch an Stefans zweitem Herrscher von Atlantis sehen kann – oder an meiner Zeit der Verdopplung. Sie bleibt tatsächlich eine ganze Runde im Spiel, sodass ich im nächsten Zug einen Wiedererwachten Llanowar mit zwei Pfropfen-Marken ausspielen kann, dann eine Stachelkolonie mit acht eigenen und zwei aufgepfropften +1/+1-Marken für insgesamt 10/10. Und die Zeit der Verdopplung darf sogar noch eine Runde drehen, welche mir dann auf ähnliche Weise einen 10/10 Wurzelsippen-Zytoplast beschert, der allen meinen anderen Kreaturen zwei weitere Marken verabreicht. Dann ist aber Schluss mit lustig, Gert lässt meine Verzauberung wie auch die Sphäre der Sonnen von Tobias Zu Staub zurückkehren. Zwischendrin wird fleißig angegriffen, Tobias auf Stefan, Gert auf mich, Stefan auf Tobias, und Letzteres ist effektiver, seit Stefan Tobias eine Insel untergejubelt hat. Um auch ein Wörtchen mitzureden, möchte Mario eine Myr-Kampfkugel ins Rennen schicken – doch das wird von Stefan per Gegenzauber gekontert.

Beim nächsten Angriff von Tobias macht eine verdeckte Morph-Kreatur mit, die sich als Erhabener Engel entpuppt, und Stefan überlebt denkbar knapp mit nur noch einem Lebenspunkt. Allerdings kann er dann in seinem Zug alle weißen bleibenden Karten Wegschwemmen, was ihm und Gert dann die Möglichkeit zu ungehinderten Angriffen auf Tobias gibt. Die wird erfolgreich genutzt, und Tobias ist als Erster draußen. Dann fliegt aber Stefan raus, weil Mario seinen Treibsand opfert, um mit seiner Schmelzofenfeier den letzten Schaden durchzudrücken. Und weil Gert ausgetappt und die Gelegenheit somit günstig ist, greife ich ihn mit meinen fetten Stacheln für tödlichen Schaden an. Dass ich selbst danach ebenfalls ohne Blocker da stehe, sorgt mich bei meinem halbwegs gut gefüllten Lebenspunktekonto und Marios eher schwachen Kreaturenbasis wenig – aber das erweist sich dann als grobe Fehleinschätzung. Denn nach zwei Elektrisierenden Strahlen für zusammen acht Schaden sieht es schon gar nicht mehr so rosig aus, und der Angriff der durch den Myr-Galvanisierer verstärkten Myr bringt mich dann auf einen Lebenspunkt runter. Den Todesstoß versetzt mir ein Gefährlicher Myr, der für Phyrexias Kern geopfert wird – und Mario ist der Sieger dieses Spiels.

Viertes Spiel: "Pentagramm"

Es bleibt keine Zeit, die Wunden zu lecken, denn gleich geht's weiter im "Pentagramm" bei gleicher Sitzanordnung. Gert startet mit zwei Verzauberungen, der Aufklärung und der Unangreifbaren Tugend, bevor er mit der Rennerin des Kruphix in sein Zentauren-Thema einsteigt. Mein Kleriker-Deck "Pfaffen" beschert mir einen Leitstern des Schicksals und einen Gratwanderer, und Mario zeigt mit dem Urnen-Nibilis, dass sich sein Deck um Geister dreht. Tobias hat mehrere Mulligans nehmen müssen und dabei von unserer Hausregel Gebrauch gemacht, dass es nicht weniger als fünf Karten auf der Starthand werden können. Insofern kann er froh sein, dass er überhaupt ins Spiel findet, aber mit drei Rauchflechtern gelingt ihm das für sein Elementarwesen-Deck auch außerordentlich gut – wäre da nicht Stefans Blasphemische Tat, die alles dem Erdboden gleich macht. Doch so wie ich einen frischen Gratwanderer aufs leere Feld bekomme, kann Tobias tatsächlich einen neuen Rauchflechter vorweisen.

Gert versucht den Neuanfang mit einem Blättertänzer und holt sich dann mit dem Schicksalhaften Eingreifen zwei Zentauren-Spielsteine hinzu, die von der Unangreifbaren Tugend profitieren. Zu ihnen gesellt sich der Donnerhuf der Pheres-Herde. Bei Mario zeigt sich der Drogskol-Hauptmann, ein unangenehmer Kerl, auf den ein frischer Urnen-Nibilis und die Verehrten Toten folgen. Stefans Fürst vom Schädeltrümmerpass und sein Zornblütiger Schamane lassen noch zwei Stämme zur Auswahl, erst das Didgeridoo zeigt, dass es ihm um die Minotauren geht. Dann erscheint bei Mario eine Gottheit der Ehrfurcht, die alle anderen Kreaturen auf 1/1 schrumpfen lässt, es sei denn, sie werden durch irgendetwas verstärkt – jetzt hätte ich gerne mein Stachel-Deck! Der dicke Flieger setzt Stefan ordentlich zu, doch immerhin kann er einen Anaba-Schamanen ins Spiel holen und mit ihm den ebenfalls geschrumpften Drogskol-Hauptmann eliminieren. Marios nächster Angriff ist dann auch prompt zu knapp bemessen, denn Stefan bleibt mit einem Lebenspunkt im Spiel – und kann mit dem Mogis-Fanatiker den Spieß umdrehen und Mario rauswerfen.

Gert hat eine seiner Kreaturen mit der Unbeirrbaren Tapferkeit aufgewertet, doch mit dem Graspeitschen-Verstricker kann ich auf die Bremse treten. Derweil knipst die Wecklerche von Tobias bei Stefan das Licht aus, und ein Flimmerwisch hilft beim Auslösen der Fähigkeit, mit deren Hilfe zwei Rauchflechter ins Spiel zurück kommen. Nun sind also nur noch Tobias und ich sowie unser gemeinsamer Gegner Gert im Spiel, und als Tobias Animar, Seele der Elemente präsentiert, gibt Gert auf, um lieber ein neues Spiel zu starten. Tobias und ich teilen uns somit den Sieg.

Fünftes Spiel: "Pentagramm"

Den Spinnen hat Mario sich nun verschrieben, wie seine Tödliche Einsiedlerspinne beweist, und dazu legt er Ausrüstungen wie den Köcher des Wolfjägers oder den Streitwagen des Sieges, die irgendwie gar nicht so recht zu den Arachnida passen wollen. Tobias kommt mit Baumhirten wie dem Bannerträger des Gehölzes, zu dem sich ein Wegbahner aus Mul Daya gesellt, während mein Goblin-Deck "Gob Slowhand" seinem Namen alle Ehre macht und gar nicht so recht in Fahrt kommt. Hier folgt Der Rücksichtslose auf einen Goblin-Rädelsführer, was nicht sonderlich beeindruckend ist. Ganz anders sieht es bei Gert aus, der zu den Remasuris gegriffen hat. Dort hilft der Gemmenhautremasuri, in rascher Folge auch einen Schnellen Remasuri, einen Blutsauger-Remasuri und einen Kristallinen Remasuri ins Spiel zu bringen. Die Krönung ist jedoch Stefans Ratten-Deck, das mit einem Anthrazitmedaillon loslegt und dann zeigt, dass es sich genau einem Plagegeist verschrieben hat: den Unbarmherzigen Ratten. Rasch ist deren Zahl auf drei angewachsen, und sie werden angriffslustig, doch der aktuell recht starke Wegbahner von Tobias ist sich nicht zu schade, wenigstens eine davon mit in den Tod zu reißen.

Seinen Platz nimmt der Laubkronen-Älteste ein, während Gert sich mit einem Erstickenden Remasuri anschickt, meine ohnehin schwache Kreaturenfront weiter zu schröpfen. Erstes Opfer ist mein Goblinfeldmarschall, dann kommt Gert mit einem Amöboiden Wandelwicht, der sich den Rücksichtslosen einverleibt. Stefan geht der Rattennachschub nicht schnell genug, darum will er mit einem Klimperstein nachhelfen. Doch die Zupackenden Wurzeln von Tobias sorgen dafür, dass das Artefakt schnell wieder verschwunden ist, bevor es das erste Mal zum Einsatz kommt. Derweil geht es bei Gert fröhlich weiter, gerade hat sich ein Jagd-Remasuri meinen Goblin-Kriegshäuptling geschnappt, aber Hoffnung ist in Sicht, und zwar in Form von Nevinyrrals Wunderscheibe, die Stefan ausgespielt hat. Sie übersteht die Bewährungsrunde und wird dann gezündet, und übrig bleiben nur noch Länder – zu denen sich dann umgehend die Kreaturen gesellen, die Gert entwendet hatte: Goblinfeldmarschall, Der Rücksichtslose und Goblin-Kriegshäuptling kehren zurück und bringen auch noch zwei Goblin-Spielsteine mit.

Stefan selbst kann die neue Spielsituation hingegen nicht nutzen, ein Bücherregal ist alles, was er zu bieten hat. Gert findet mit einem Flitzenden und einem Stählernen Remasuri wieder ins Spiel und greift Tobias an, bevor dieser sich mit zwei Ältesten des Dunkelhags absichern kann. Ich nutze die Gelegenheit und schicke meine Goblins gegen Gert in den Kampf, und ein Goblin-Beobachtungsposten und ein Goblinscherge helfen mir dabei, dass dieser Angriff für Gert tödlich endet. Danach knöpfe ich mir Mario vor, der sich zwar mit einer Seidenpeitschen- und einer Greifer-Spinne abgesichert hat, doch ich setze auf die Kraft von Überzahl und Verstärkung. Leider habe ich mich wieder einmal verschätzt, und am Ende überlebt Mario mit zwei Lebenspunkten. Sein Gegenangriff schmeißt mich raus, und dann kann Tobias, unterstützt von einem Furchtlosen Hartborker, auch Stefan den Garaus machen, und so teilen sich in diesem Spiel Mario und Tobias den Sieg.

Sechstes Spiel: "Pentagramm"

In der folgenden Partie legen Gerts Elementarwesen einen soliden Start hin: Ein Flammensippen-Vorbote hilft einem Rauchflechter ins Spiel zu kommen, und der nächste Flammensippen-Vorbote besorgt einen Grübelschlängler, der zwei frische Karten ziehen lässt. Noch beeindruckender ist allein Stefans Spiel. Das weniger, weil er sich nun für die Remasuris entschieden hat, von denen der Winterschlafremasuri den Anfang macht, sondern vor allem wegen der Länder, mit denen er spielt: Buschland, Tundra, Unterirdischer See, Tropeninsel und so weiter, was das Zeug hält. Die Bestien aus meinem Deck "Bestialisch" schicken erst einmal eine Drahtholzwald-Wilde voraus, dann folgt ein Schwarmschnapper-Anurid. Tobias hat sich der Insekten angenommen, sein "Insekten Stammeskämpfe-Deck" präsentiert früh das Hornissennest, woraufhin sich niemand mehr traut, ihn anzugreifen. Bei Mario schließlich dreht sich alles um Vampire, und er scheitert gleich zweimal an Stefan: Zuerst bleibt sein Drang zu trinken ungestillt, weil Stefan lieber zwei Lebenspunkte bezahlt, um den Winterschlafremasuri wieder auf die Hand zu nehmen, dann läuft sein Ausrotter aus Falkenrath in Stefans Schwerter zu Pflugscharen.

Es wird weiter aufgerüstet, bei Tobias zeigen sich zwei Brutpflegende Nantukos, Stefan verpflichtet einen Remasuri-Oberkommandanten, und Gert kann den Fürst der Ausrottung für sich gewinnen. Doch das ist alles Makulatur, sobald Tobias die Blasphemische Tat begeht, die selten so wirkungsvoll ist wie in diesem Szenario: Alle Kreaturen werden vom Tisch gefegt, bis auf das Hornissennest, das durch den Ungezieferhof regeneriert wird und zusammen mit den beiden Brutpflegenden Nantukos Tobias sage und schreibe neununddreißig Insekten-Spielsteine beschert, von denen dreizehn fliegen und mit Todesberührung ausgestattet sind. Sie alle dürfen in der nächsten Runde einen verteilten Angriff auf Stefan und Gert austragen, und das Spiel geht auf eindrucksvolle Weise an Tobias.

Siebtes Spiel: "Pentagramm"

Noch einmal spielen wir im "Pentagramm", und diesmal habe ich die Rolle des Remasuri-Spielers übernommen. Mein "Remasuri-Auflauf" kommt vom Metallischen Remasuri über den Gemmenhautremasuri schnell zum Remasuri-Oberkommandant, und als Gerts Krieger-Deck nach einem Brombeerholz-Vorbild einen Stierköpfigen Malmer präsentiert, opfere ich den Metallischen für die Fähigkeit des Nekrotischen Remasuris, um den schnell wachsenden Gestaltwandler zu eliminieren. Den Nekrotischen Remasuri verliere ich aber bald an Marios Zerlöchernde Explosion. Hier hat sich mit dem Einsiedler im Hinterland ein erster Werwolf blicken lassen, während Stefan auf Elefanten wie den Loxodon-Trümmermacher und den Preziösen Elefanten baut. Bei Tobias zeigt sich ein Blutkünstler, der auf das Ableben von Menschen wie den Todgeweihten Reisenden wartet. Und wenn das passiert, macht sich ein Tragischer Ausrutscher auch viel besser, vor allem, wenn man ihn erst dann auf einen Loxodon-Trümmermacher anwendet, nachdem dieser mit der Führung des Elefanten und dem Loxodon-Kriegshammer ausgestattet wurde.

In der Zwischenzeit hat sich ein Winterschlafremasuri zu mir gesellt, und ich gehe mit dem Remasuri-Oberkommandant in die Offensive. Seinen Angriff kann Gert zwar mit einem Rächenden Wölfling überraschend abfangen, aber indem ich seine Fähigkeit nutze, um mir die besten Remasuris aus der Bibliothek zu suchen, baue ich meine Position immer weiter aus. Die Remasuri-Heerschar verhilft mir zu einem größeren Schadenspotenzial, und der Geflügelte Remasuri sorgt schließlich fürs Durchkommen, und so beschert mir ein Angriff halb auf Gert und halb auf Mario den Sieg.

Achtes Spiel: "2 gegen 2"

Stefan klinkt sich an dieser Stelle aus, und wir wechseln zu "2 gegen 2" mit jeweils 40 Lebenspunkten und der Option "Teamblock". Die Teamaufteilung wird per Würfelwurf bestimmt, Tobias und Mario gegen Gert und mich. Ich habe zu meinem Schamanen-Deck "Blitz-Schamanismus" gegriffen und starte mit einem Wolfsschädelschamanen, für den Tobias allerdings Garzas Meuchelmörder aus seinem Deck "Mono-Black Assassins" opfert. Gert lässt die Skelette tanzen, muss aber seine Pflichtschuldigen Toten aufgrund vom Torwächter von Malakir bei Mario opfern. Er tröstet sich mit dem Inbild der offenen Gräber, ich sinne auf Rache mit meinem Vithianischen Stachelschützen, der sich anschickt, mithilfe eines Tausendjährigen Elixiers Marios Hochgeborener Kalastria tödlichen Schaden zuzufügen. Doch Assassine-Spieler Tobias opfert im rechten Moment einen weiteren von Garzas Meuchelmördern, damit das misslingt. Meinen nächsten Versuch, abermals mit einem Vithianischen Stachelschützen, durchkreuzt Tobias dann mit einer Namenlosen Umkehrung.

Während Gert die Kabbalisten-Schatzkammern findet und nichts mit ihnen anfangen kann, weil er zu viele Nachtstahl-Zitadellen hat, drehen unsere Gegner richtig auf. Mit der Belebung der Toten holt Tobias sich einen Ernter der Seelen aus dem Friedhof ins Spiel, dazu gesellt sich eine Vernarber-Elite. Mario baut mit dem Vampir-Nachtschwärmer und dem Saloppen Erben sein Vampir-Thema weiter aus. Und am Ende sehen wir bei Tobias Visara die Fürchterliche, die sich die Beinschienen des Blitzes anschnallt, und einen Sangumagier bei Mario, und Gert und ich sind erledigt. Das Spiel geht an Tobias und Mario.

Neuntes Spiel: "2 gegen 2"

Ein letztes "2 gegen 2" in unveränderter Teamaufteilung, und Gert bereitet mit dem Nest-Eindringling den Auftritt seiner Eldrazi vor. Allerdings gibt er die Kreatur als Blocker her, um den Schandmal-Peitscher aus dem Elementarwesen-Deck von Mario aufzuhalten. Der prägt den Nest-Eindringling in seinen Bottich der Nachäffung ein, ersetzt ihn aber bald gegen meinen Ältesten des Sakura-Stamms, mit dem ich blocke, und den ich opfere, um mir ein zusätzliches Land zu beschaffen. Ansonsten zeigt sich bei meinem Zubera-lastigen Geister-Deck "Geistreicher Abgang" Kleinvieh wie der Eingeweideleser, der Kami der falschen Hoffnung oder der Blutkünstler, die allesamt richtig gut wären, wenn ich die Dienste von Shirei, Verwalter von Shizo in Anspruch nehmen könnte – doch für den reicht mein Mana nicht.

Mario hätte mit dem Ältesten des Sakura-Stamms im Bottich der Nachäffung mehr Möglichkeiten, doch er hält sich lieber damit auf, Die Unreinen zu verbrennen, um meinen Blutkünstler zu entsorgen. Das ist uns nicht unrecht, aber es geht auch so nicht voran. Gert kennt die Handschrift der Sonnen, hat aber nicht das Mana in allen fünf Farben, um sie nutzen zu können. Ich habe die Goblin-Bombardierung, aber kein Opfermaterial. Das wiederum sieht bei Tobias ganz anders aus. Das Alarmschlagen hat ihm zwei Soldaten-Spielsteine beschert, die vom Speer des Heliod verstärkt werden, dazu gesellen sich ein Treuer Katharer und, nach einem weiteren Alarmschlagen, zwei weitere Soldaten-Spielsteine. Die Angriffe setzen uns arg zu, und als ich dann endlich das Mana für Shirei, Verwalter von Shizo habe, verliere ich ihn an Schwerter zu Pflugscharen von Tobias.

Nur sieben Lebenspunkte verbleiben uns noch, den Kami der falschen Hoffnung habe ich schon hergegeben, dann kann ich einen neuen Shirei, Verwalter von Shizo in Stellung bringen. Doch jetzt meldet sich Mario mit dem Pandämonium, dazu ein Nova-Verfolger, der nichts weiter zu tun braucht als ins Spiel zu kommen, und damit ist unser Schicksal besiegelt. Tobias und Mario sichern sich so auch im letzten Spiel den Sieg.

Damit geht ein langer Stammeskämpfe zu Ende, mit vielen abwechslungsreichen und spannenden Spielen. So soll es sein!


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