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Spielbericht vom 10.02.2015 – Faschings-/Karnevalsabend

von Mario Haßler, 12.02.2015 - 19:45 – Spielbericht · Multiplayer

♫ Musik!   ꔛ Luftschlangen!   ☼ Sonnenschein!   ꔘ Konfetti!

Ja, so stellt man sich das närrische Treiben vor. Aber auch wenn nichts von alledem auf unseren Faschings-/Karnevalsabend zutrifft, so stehen uns heuer doch wieder ein paar vergnügliche Spiele bevor, in denen Karten aus ՍṆ⅁ᥨປꗍᗫ und ᙀИℋᛂℕᎶᏋↁ nicht zu kurz kommen sollen. Doch zuerst präsentiert Stefan einen kleinen Fragebogen, mit dem er herausfinden will, welche Themenabende sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen und welche weniger. Anlass ist, dass er selbst keinen allzu großen Wert auf den Faschings-/Karnevalsabend legt (und andere es möglicherweise sogar so schrecklich finden, dass sie lieber daheim bleiben), und die Frage ist, ob das auch für andere Themenabende gilt und es somit Änderungsbedarf gibt. Außerdem gibt es vereinzelt den Wunsch, doch auch mal Sealed-Formate zu spielen, zum Beispiel einen Draft, sei es mit neuen Päckchen oder mit einem Cube. (Das wäre wohl für mich ein Grund, an dem Abend nicht zu kommen.) Jeder der Anwesenden trägt brav die Zahlen in die Tabelle ein, die seinen Vorlieben entsprechen, auch wenn die Befragung heute ohnehin nicht abgeschlossen werden kann, und dann geht's endlich los mit dem Spielen.

Erstes Spiel: "2 gegen 2"

Ein starker Auftritt ohne Humpeln   hilft beim Gegnerüberrumpeln.
Doch legst du damit zu spät los,   ist die Enttäuschung riesengroß!


Wir sind zu viert, und so beginnen wir den Abend mit "2 gegen 2", Mario und Stefan gegen Sven und mich, mit gemeinsamen 40 Lebenspunkten je Team und der Option "Manaumwandlung 2:1". Ich schnappe mir mein Deck "Hühnerfarm" und starte mit Chicken à la King, für die ich ewig keine ⚅ würfeln werde. Bei Stefan zeigt sich eine Weise des Wirbels, die von Sven eine Angeknackste Loyalität verpasst bekommt. Als Stefan dann mit seinem Jagenden Trygon angreift und die Aura wieder loswerden will, funke ich mit meinem Magical Hacker dazwischen und übernehme den mitwachsenden Manaspender dauerhaft. Der Hacker sorgt ansonsten dafür, dass Marios Sagenschuppen-Coatl nicht jede Runde von alleine größer wird, und davon kann mich auch Stefans Common Courtesy nicht abhalten. Auf die fällt aber sein Teamkollege Mario mit seinem zweiten Sagenschuppen-Coatl herein, das auto-neutralisiert wird, und dann sogar Stefan selbst, dem anscheinend nicht bewusst war, dass er sich auch um Erlaubnis fragen muss, und sei es nur für einen Simic-Gildenmagier. Dabei hatte er Großes vor unter Ausnutzung von Svens Manasegen, dem er dann mit seinem Jagenden Trygon ein Ende bereitet.

Ich habe derweil einen Jumbo Imp in Stellung gebracht, der sich wacker hält und bei Mario auf keine Gegenwehr trifft. Nun will ich Stefans Jagenden Trygon mit Fowl Play die rote Karte zeigen, doch ihm ist das ein Opfer wert, um den Spruch mit Common Courtesy zu kontern. Während Stefan die Oberste Sprecherin Zegana und einen Weissagekreisel des Senseis auffährt, präsentiert Mario Momir Vig, Simic-Visionär, und Sven installiert einen Giant Fan, den Stefans Jagender Trygon aber wieder kaputt macht. Ich hole mir einen zweiten Jumbo Imp und entdecke plötzlich das Kombo-Potenzial im Zusammenspiel mit dem Magical Hacker: Einfach in der zweiten Hauptphase im Kartentext die +1/+1-Marken zu –1/–1-Marken machen, und der Imp wird nicht mehr kleiner! Wie ärgerlich, dass mir das nicht früher aufgefallen ist! Jetzt heißt es also ranhalten, und Stefan sichert sich wieder mit Common Courtesy ab. Diesmal passt Mario besser auf und bittet für ein neues Sagenschuppen-Coatl um Erlaubnis, die er natürlich gewährt bekommt, und Momir Vig lässt dann einen Spurlosen Gargantua nachrücken.

Das ist gleichermaßen eine gute und eine schlechte Nachricht: Gut, weil das bedeutet, dass Mario offensichtlich nichts gegen meine rasant wachsenden Flieger ausrichten kann; schlecht, weil Sven ohne Verteidigung da steht und eine Kreatur mit Stärke 5 nunmal für 5 Schaden mehr sorgt. Mit einer Kehrtwendung kann Sven dann noch mein Chicken à la King gegen Stefans Trygon tauschen, aber die Impulsiven Manöver würgt Stefan ab, indem er die Common Courtesy opfert. Das Rennen machen dann Mario und Stefan, deren Angriffe für uns tödlich sind, aber ihr Restguthaben sind auch nur noch 5 Lebenspunkte, und die hätte ich im nächsten Zug locker weggeputzt. Was lernen wir daraus: Man sollte sein Deck besser kennen (auch wenn es nur an einem Abend pro Jahr gespielt wird), und vielleicht sollte ich dem Magical Hacker mehr Raum geben, womöglich sogar ein eigenes Deck, denn er kann für nur ein blaues Mana ganz schön fies die Gegner ärgern. Aber jetzt heißt es erst einmal Gratulation an Mario und Stefan für den Sieg im ersten Spiel.

Zweites Spiel: "2 gegen 2"

Erfährt der eine des Engels Gnade,   findet das der andere meist schade.
So kommen zum Zug die verdorbenen Affen,   und zwar – schau an! – mit Worten als Waffen!


Es folgt die Revanche, natürlich wieder im Format "2 gegen 2", aber diesmal ohne "Manaumwandlung 2:1" und dafür mit "Teamblock". Mario findet mit den Irrlichtern ins Spiel, die in der Lage sind, meinen Cardpecker aufzuhalten. Doch dann kann ich ihm den Mantel des Gürteltiers umlegen, und es kommen 2½ Schaden durch, bis Mario eine Nebelbank findet, dann ist es nur noch ein halber Schadenspunkt, und mit der nächsten Nebelbank kann ich die Angriffe gleich sein lassen. Stefan startet mit einem Keldonischen Marodeur, auf den ein seelenbundwilliger Lanzenträger aus Hennweier folgt, und Sven präsentiert einen Tainted Monkey, für den er zunächst ins Blaue raten muss. Das ändert sich mit den Verhutzelten Spitzeln, um die Stefan einen Kampf ums Sorgerecht ausruft, und so wandern die Spitzel umher, aber ihren von Sven vorgesehenen Zweck erfüllen sie, wo auch immer sie sind.

Mario füllt unsere Friedhöfe durch Gedanken radieren, ich lege einen Creature Guy, der nichts tut, außer da zu sein. Sven kommt mit Tainted Monkey Nr. 2. Die gefüllten Friedhöfe macht Mario sich mit der Verzehrenden Scheußlichkeit zunutze, die ihr Dasein als 20/20-Kreatur beginnt. Vor dem Tod bewahrt uns allerdings meine Gnade des Engels, deren Wirkung dank Staying Power über den Zug hinaus anhält. Das ist unser großes Glück. Da bringt auch die zweite Verzehrende Scheußlichkeit Mario nicht weiter. Sven kommt mit Tainted Monkey Nr. 3 – und das ist nun jede Runde ein Verlust von 9 Lebenspunkten für die Gegner, dazu die Möglichkeit für Sven, die Karten mühlen zu lassen, die wir lieber auf dem Friedhof als auf der Hand sehen. Das genügt, dieses Spiel geht an Sven und mich.

Drittes Spiel: "2 gegen 2"

Schon vielen ist es gut gelungen,   ein Deck zu bauen mit Verzauberungen.
Doch treiben's dann die Katzen zu bunt,   gehst du auch schnell mal vor den Hund.


Also muss ein Entscheidungsspiel her, und diesmal lassen wir beim "2 gegen 2" alle Optionen weg – unseren Gegnern zuliebe, die im ersten Spiel längst nicht so viel Gebrauch von der Manaumwandlung gemacht haben wie Sven und ich, und die sich durch den Wegfall der Teamblock-Option ein schnelleres Spiel versprechen. Ich mag schnelle Spiele ja vor allem, wenn ich verliere, damit es eben schnell wieder vorbei ist. Und wie es der Zufall will, sollen alle Wünsche erfüllt werden. Das ist im Grunde schon früh abzusehen, als Stefan Katzen wie den Qasal-Rudelmagier und Leoniden-Shikari um sich versammelt und Mario den Held des Iroas mit dem Eidolon der zahllosen Schlachten ausstattet. Sven hat zwar ganz passend den Apostel der Tücke mit Schutz vor Weiß, aber er darf ja keine Angriffe blocken, die mir gelten. Ich spiele mein "Erlaubtes Glücksspiel" und brauche etwas länger, bis ich an Kreaturen komme, und dann ist es so etwas wie das Goblin Bowling Team, das ich hergebe, um den Rudelmagier zu blocken, der sich im rechten Moment opfert, um auch noch Svens Kampfmagierin aus Esper zu zerstören.

Gewisse Hoffnung setze ich in den Spark Fiend, doch Mario steckt ihn in den Käfig aus Händen, gönnt sich aber selbst eine Kor-Geistertänzerin, die auch ein Eidolon der zahllosen Schlachten abbekommt. Sven hetzt immerhin einen Schädelschnapper auf Stefan, doch der kann Sehts Tiger aufblitzen lassen und die Ninja-Ratte totblocken. Svens Artful Looter ist nur noch eine Randnotiz, denn ich kann keine Verteidigung aufbauen, und das ist eine Freikarte für die Angriffe von Mario und Stefan, die ich über mich ergehen lassen muss. Aber wie bereits angedeutet, dauert das nicht lang, und so gehen Mario und Stefan als Sieger aus diesem Entscheidungsspiel hervor.

Viertes Spiel: "Zombie-Magic" (4 Spieler)

Wo nachts die bösen Geister schweben,   lässt sich's oft auch tags nicht so gut leben.
Doch so manchem hat die schwarze Macht   ganz unverblümt den Sieg gebracht.


Nun wechseln wir zu "Zombie-Magic", hier macht Mario mit Geistern wie der Treuen Seele und dem Drogskol-Hauptmann auf sich aufmerksam, Sven kommt mit einem Übereifrigen Lehrling und Lilianas Schatten, Stefan fummelt an einer Mana Screw herum, mit der er aus einem Mana vier macht, was für Suleimans Flasche reicht, und ich bin wieder mit Magical Hacker und Jumbo Imp unterwegs, jetzt allerdings bestens ausgestattet mit dem Wissen, wie man daraus einen immer größer werdenden Flieger macht. Oder besser gesagt: machen könnte, denn Stefan räumt mit der Feuermasse den Tisch ab. Der Jumbo Imp ist zwar 3/3 und überlebt, muss sich ab jetzt aber ganz aufs Glück verlassen.

Mario legt einen Springflut-Zubera nach sowie einen Urnen-Nibilis und schickt meinen Jumbo Imp auf eine Reise nach Nirgendwo. Den freien Platz nehmen die Free-Range Chicken ein, und es folgen viele erfolglose Versuche, einen Pasch zu würfeln. Mit Clam-I-Am kann ich immerhin das eine oder andere Mal die Zwangsexekutierung verhindern. Nur eine Runde hält Stefans Weltenchaos an, während Mario den Herrscher des verlorenen Alara zu sich bittet, doch als der Urnen-Nibilis mich angreift und von der Auren-Suchfähigkeit Gebrauch machen will, fängt er sich einen Blast from the Past von Stefan ein. Dann wendet sich das Blatt aus heiterem Himmel, denn ein Schwarzer Ritus verhilft Sven zu ausreichend Mana, um einen Dunklen Sog mit X=9 wirken zu können, mit dessen Hilfe er Mario ausschaltet und zu seinem Zombie macht.

Mit Fowl Play mache ich daraufhin Marios Herrscher des verlorenen Alara zu einem harmlosen Hühnchen, muss danach aber bald mein Common Courtesy opfern, damit der Springflut-Zubera nicht dem Ruf der Verwandtschaft folgt. Ein Viashino-Ketzer wartet bei Stefan auf Artefaktfutter, als Mario feststellt, dass das Fowl-Play-Huhn seine Originalfarben behält, und damit ist es so weiß und blau wie der verzauberte Herrscher des verlorenen Alara, was mit dem Stahl der Gottheit eine unblockbare 3/3-Kreatur mit Lebensverknüpfung ergibt. Marios Angriffe auf mich bereiten Svens finalen Schlag mit Lilianas Schatten vor, der unter anderem mit Mana aus der Krypta von Agadeem gespeist wird. Stefan verhilft uns dann mit dem Glücksrad zu frischen Karten, und das führt zu einem Schlafzauber, mit dem Mario Stefans Verteidigung ausschaltet. Angriffe von rechts und links, Stefan ist dahin, und der Gewinner heißt Sven.

Fünftes Spiel: "Zombie-Magic" (4 Spieler)

Wie oft ist es wohl schon geschehen:   Man hat den Künstler übersehen.
Kann dich der Spinne Netz nicht fangen,   versucht sie's mit dem Bogen, dem langen.


Da ist noch Zeit für eine weitere Partie "Zombie-Magic". Ich starte mit B-I-N-G-O, und nachdem Mario einen Viridischen Langbogen und eine Halbschatten-Spinne, Stefan einen Ausgezeichneten Paladin und die Gipfelfalken und Sven einmal Clam-I-Am und die Free-Range Chicken ins Spiel gebracht haben, sind die Zahlen von 1 bis 4 schon belegt. B-I-N-G-O darf dann sogar Stefans Paladin blocken und mit Supersize niederringen. Sven macht mit Fowl Play die Halbschatten-Spinne von Mario zu einem Huhn, aber er hätte wohl besser die Tödliche Einsiedlerspinne abgewartet, die mit dem Viridischen Langbogen jede beliebige Kreatur abschießen kann. Während ich mit dem Bosom Buddy meine Lebenspunkte in zugegebenermaßen sehr kleinen Schritten aufbessere, sichert Stefan sich mit dem Wächter-Zendikon ab, und Sven brütet auf einem Chicken Egg herum, das partout nicht schlüpfen will. Die Gipfelfalken von Stefan sind mittlerweile zu zweit und kommen wahlweise bei Sven oder mir ungehindert durch.

Erstes Opfer der Tödlichen Einsiedlerspinne ist dann Chicken à la King bei Sven, der sich mit einer Squirrel Farm tröstet. Dafür zeigt er Bilder von Künstlern wie Christopher Moeller vor, die kein Mensch errät. Außer bei Ron Spencer, da hat er in Stefan, der dem Bruder von Terese Nielsen schon in echt begegnet ist, seinen Meister gefunden. (Ich habe dazu ja überhaupt keinen Bezug, mir kann man jede Runde die gleiche Karte vor die Nase halten, und ich würd's mir trotzdem nicht merken. Außer es ist Rebecca Guay, da sehe ich gewisse Chancen, den Stil zu erraten. Und Mark Poole ist, glaube ich, auch nicht so schwer. Allerdings würde ich, wenn ich die Squirrel Farm im Deck hätte, durchaus versuchen, Namen wie 岡林健介, 영-하오 한 oder Tony Szczudlo unterzubringen, bei denen man auch bei gutem Fachwissen noch an der Aussprache scheitern kann. Auch Künstler wie Ciruelo, Hannibal King, Greg Simanson oder April Lee sind nicht uninteressant, denn sie haben nur sehr wenige Karten gestaltet und sind somit vielleicht nicht so bekannt – das ist schlecht für sie, zumindest in ökonomischer Hinsicht, aber gut für die Eichhörnchen-Produktion. Das alles gibt es sogar im Doppelpack, wahlweise als Zoltan Boros & Gabor Szikszai (Aussprache!) oder Terese Nielsen & Ron Spencer (selten!)...)

Aber ich schweife ab. Ich sollte mich lieber um mein eigenes Deck kümmern, denn nachdem ich B-I-N-G-O an die Tödliche Einsiedlerspinne verloren habe, liegt Frankie Peanuts vor mir und löst in mir die Frage aus, welche Frage ich für seine ausgelöste Fähigkeit denn wohl stellen sollte? Hatte ich nicht ein todsicheres System? Oder ging das nur, wenn auch Staying Power mitwirkt? Das sind schon genug Fragen, und ich belästige meine Gegner dann doch lieber mit keiner. Dafür kann Sven ein frisches Chicken à la King servieren, und Stefan erweitert seine Fliegerstaffel um Emerias Lichtbewahrer. Dem begegnet Mario mit mehr Spinnen. Da ist zum Beispiel der Arachnus-Spinner, der einige Arachnusnetze spinnt, die aber vor allem Svens Kreaturen bewegungsunfähig machen, und so wird er zu Marios Zombie. Eine weitere schöne Spinne (wenn man Spinnen denn schön finden kann) ist die Seidenpeitschen-Spinne, mit der alle Flieger auf einmal abgeräumt werden sollen, doch Stefan kann seine Den Elementen trotzen lassen, und so muss wieder die Tödliche Einsiedlerspinne ran, die den Lichtbewahrer abschießt. Das war aber ihre letzte Aktion, denn zur Strafe schickt Stefan sie weg ins Exil.

Für mich ist das wie ein Befreiungsschlag, denn nun endlich traue ich mich, das Our Market Research Shows That Players Like Really Long Card Names So We Made this Card to Have the Absolute Longest Card Name Ever Elemental ins Spiel zu bringen, welches standesgemäß mit einer Wordmail ausgestattet wird. Dank nunmehr zweier Bosom Buddies sind das ganz nebenbei auch 26 Lebenspunkte, und mit Staying Power und einem Mächtigen Ansturm kommen nochmals 4 dazu. Doch mit Entzweischneiden trennt Mario die vielen Wörter von der Wörter-Aura, und übrig bleibt ein 2/2-Kümmerling, der gefahrlos von einer Spinne totgeblockt werden kann. Mit der Einsiedlerspinne aus Kessig hat Mario dann auch schon wieder einen Achtbeiner, der erstaunlich gut mit dem Viridischen Langbogen umgehen kann. Mehr Schwung bringt aber nun Sven ins Spiel, dessen Eichhörnchen jede Runde für einen Moment den Atem angehalten haben, als die Krazy Kow den Würfel warf. Jetzt formieren sie sich, um Stefan zu Überrennen, und damit wird auch er zu Marios Zombie. Die Eichhörnchen sind dank Staying Power auch in Zukunft dicke Trampler, und das, zusammen mit dem Umstand, dass ich alleine gegen drei Gegner zu kämpfen habe und es überhaupt ja auch schon wieder ziemlich spät geworden ist, veranlasst mich an dieser Stelle zur Aufgabe. Der Sieger ist also Mario, der sich freut, für sein Spinnen-Deck endlich mal einen Erfolg verbuchen zu dürfen.

Damit ist der närrische Abend an seinem Ende angekommen. Lustig war's allemal, und falls Stefans Umfrage ergibt, dass wir trotz aller Bedenken und Gegenargumente an unserem Faschings-/Karnevalsabend einmal pro Jahr festhalten, wäre es noch schöner, wenn noch mehr Karten aus den Spaß-Editionen gespielt würden. Sie sind zumeist ja nicht mal teuer, also nehmt doch bütte, bütte ein paar Euro in die Hand und besorgt euch ein paar. Und mit dieser Büttenrede ist auch der Spielbericht an seinem Ende angekommen. Helau!



4 Kommentare

#1Jashin   ICQ kommentiert:  13.02.2015 - 00:44 Uhr

Artwork von Nils Hamm ist auch noch gut erkennbar (und gleichzeitig schön anzusehen!).

#2MTA   kommentiert:  13.02.2015 - 10:27 Uhr

Wieder ein toller Bericht, danke!
Deinen Aufruf am Ende kann ich absolut verstehen, es schmerzt schon beim lesen wenn deine Hühner gegen
Sachen wie Oberste Sprecherin Zegana (Prime Speaker Zegana) oder Weissagekreisel des Senseis (Sensei's Divining Top) antreten müssen.

#3Mario Haßler     Online-Magic Skype kommentiert:  13.02.2015 - 17:42 Uhr

Danke für das Lob. Was die Spielstärke der Decks angeht, so darf man das nicht so eng sehen. Insbesondere sollte man nicht vergessen, dass sich auch mit Ungued/Unhinged-Karten fiese Sachen anstellen lassen. Mit Jumbo Imp + Magical Hacker und vor allem Staying Power + Gnade des Engels (Angel's Grace) gibt es ja sogar in diesem Spielbericht zwei ziemlich krasse Beispiele, und auch ein Tainted Monkey ist nicht zu verachten, wenn die oberste Karte der Bibliothek offen ist.

#4Platin-Engel   Online-Magic kommentiert:  13.02.2015 - 21:29 Uhr

Ein Deck um R&D's Secret Lair und deutsche Übersetzungsfehler wäre doch genau das richtige für dich, Mario ;-) Als Anregung für das nächste Jahr.


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