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Spielbericht vom 17.12.2018 – Weihnachtsabend

von Mario Haßler, 18.12.2018 - 21:05 – Spielbericht · Multiplayer

Heute ist es wieder Zeit für unseren alljährlichen Weihnachtsabend, an dem wir nur Decks spielen, die grüne, rote und weiße Karten (für die 🌲 Tannen, die 🕯 Kerzen und den ❄ Schnee) enthalten, dazu Artefakte und andere farblose Karten (für die 🎁 Geschenke). Vier Karten von jeder dieser Gruppen sollten mindestens im Deck sein. Und wie immer gilt: Verschneite Karten sind gerne gesehen, blaue und schwarze Karten sind hingegen heute nicht erlaubt.

Ich bin heute ausnahmsweise mal vor den anderen da und sortiere noch ein wenig die Anleitungen für die verschiedenen Spielvarianten, die ich nach einem "Getränkeunfall" neu ausgedruckt habe. Dabei fällt mir auf, dass wir ein Format schon lange nicht mehr gespielt haben, und das zu dem heutigen Abend in doppelter Hinsicht ganz wunderbar passt: "Allianzen". Denn zum einen sind wir, wie sich im Vorfeld schon abgezeichnet hat, heute nur zu viert: Gert, Stefan, Mario und meine Wenigkeit. Und zum anderen erhöht die eingeschränkte Farbauswahl die Chancen, dass sich die Partner mithilfe von zwei übereinstimmenden Ländern finden können. Los geht's.

Erstes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Stefan bringt einen Basarhändler in Stellung, Mario startet eine Expedition zum Khalni-Herzen und setzt auch mit dem Heranwachsenden Greif auf die Landung-Fähigkeit. Ich spiele das brandneue Dino-Deck "Das gefallene Königreich" heute zum ersten Mal im Multiplayer und habe mir gerade die Dienste eines Atzocan-Sehers gesichert, da gelingt Gert mit einem Wald und einer Dschungellichtung die Übereinstimmung mit zwei von meinen Ländern, sodass wir das eine Team bilden und Mario und Stefan das andere. Gert wartet mit dem Hervortreten der Mächtigen auf fette Kreaturen, ich schicke die Umherstreifenden Raptoren ins Rennen und sorge mit dem Wilden Stampfen dafür, dass sie eine verdeckte Morph-Kreatur von Stefan ausschalten, die sich als Spottender Aufhetzer entpuppt.

Als Marios Greif sich zum Angriff in die Lüfte erhebt, nutzt Gert die Gelegenheit, ihn zusammen mit Stefans Basarhändler mit einem Verzweigenden Donnerkeil abzuschießen. Nun kommt bei ihm ein Harkenklauen-Gargantua mit zwei +1/+1-Marken, während Stefan einen Boros-Abwäger verpflichtet. Den erledige ich mit einer Rücksichtslosen Wut, aus der meine Umherstreifenden Raptoren zusätzlichen Profit schlagen, woraufhin Stefans Boros-Abwäger den Schaden zusätzlich auch meinem Weidenden Peitschenschwanz zufügt. Doch das war es mir wert, zumal Gert die Wehrlosigkeit ausnutzt und Stefan mit dem Harkenklauen-Gargantua angreift. Allerdings kann Stefan kurz darauf schon den nächsten Boros-Abwäger nachlegen.

Bei Mario geht es noch heftiger zur Sache, hier erscheint Multani, Yavimayas Avatar als 8/8-Kreatur, und sein Angriff gilt Gert. Doch der hat noch ein Ass namens Triklopensicht im Ärmel, mit der er den Harkenklauen-Gargantua enttappt und zu einer 8/6-Kreatur aufwertet, die dann ihre Erstschlag-Fähigkeit nutzt, um Multani totzublocken. Genial! Einen Vergessenheitsring nutzt Mario dann aber doch lieber, um bei Gert Mayaels Arie loszuwerden, bevor sie ihre Wirkung entfalten kann. Ich beschwöre nun die Silbergepanzerten Ferocidons und opfere ein Verwüstendes Brontodon, um Marios Vergessenheitsring wieder loszuwerden, sodass Gert seine Arie zurück bekommt. Danach stürzen sich meine Dinos auf Mario, und auch Gert lenkt seine Attacken auf ihn, sodass Mario als Erster ausscheidet.

Bei Stefan ist eine neue Morph-Kreatur erschienen, und wieder ist es ein Spottender Aufhetzer, den ich mit Wildem Stampfen loswerde. Allerdings kann Stefan auch einen neuen Basarhändler engagieren, und der ist auch noch da, als Stefan eine Massenmeuterei anzettelt. So holt er Gerts Harkenklauen-Gargantua zu sich und meine Silbergepanzerten Ferocidons, und Letztere "schenkt" er sich, um sie dauerhaft zu behalten. Nicht viel später kommt ein Erobernder Mantikor dazu, mit dem Stefan sich nochmals Gerts Harkenklauen-Gargantua ausborgt, und natürlich sorgt der Basarhändler dafür, dass er ihn nicht zurückgeben muss. Aber mittlerweile sind Stefans Lebenspunkte bereits im tiefroten Bereich, und es zeigt sich, dass ich mehr Angreifer habe als er potenzielle Blocker. Mit einer letzten Attacke mit allen meinen Kreaturen kann ich ihn bezwingen, und das erste Spiel geht an Gert und mich.

Zweites Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Gert findet mit einer Selesnija-Evangelistin ins Spiel, der er Fäuste aus Eisenholz angedeihen lässt, um die Saproling-Produktion in Gang zu bringen. Stefan hat zu seinem Katzen-Deck gegriffen und beeindruckt mit einem Vliesmähnen-Löwen und einem Edlen Panther. Bei mir muss das Weihnachts-Deck "Alle Jahre wieder" ran, und das bringt mir einen Vertrauten des Dornenpfads und einen Yavimaya-Kavu, dessen Widerstandskraft seine Stärke das ganze Spiel über deutlich übersteigen wird. Mit einem Wald und einer Ebene landet Mario zwei Treffer bei Stefans Ländern, und so kommen die gleichen Teams zustande wie im Spiel davor. Während Mario eine Tafelberg-Zauberin verpflichtet und sie mit einem Himmlischen Geschenk entlohnt, stattet Stefan seinen Vliesmähnen-Löwen mit den Gorgonenflegeln aus und verhilft ihm mit dem Qasal-Rudelmagier zu edelmütigen Attacken, die dank Todesberührung nur mit Verlusten geblockt werden können.

Ich bin das Ziel der Angriffe und im Grunde nur damit beschäftigt, Notblocker auszuspielen, um nicht gleich unterzugehen. Derweil holt Mario sich eine Blütenzauberin und eine weitere Tafelberg-Zauberin dazu und zieht mit jeder Verzauberung fleißig Karten, und Stefan vertraut sich Mirris Spähkenntnissen an, um bessere Karten zu ziehen. Brimaz, König von Oreskos lässt er dann gegen Gert ins Feld ziehen, der mit genügend vielen Saproling-Spielsteinen den König totblockt. Aus Stefans Sicht geht das in Ordnung, denn so ist es ihm gelungen, Gerts Armee klein zu halten für den Fall, dass so etwas wie ein Überrennen folgen sollte.

Doch damit ist im Moment nicht zu rechnen, Gert bringt lediglich die Stimme des Wiedererwachens raus, die sich gleichwohl auch über mehr Mitstreiter gefreut hätte. Gegenüber hat Stefan alle Zeit, um Kemba, Kha-Herrscherin ein, zwei Katzen-Spielsteine produzieren zu lassen, und Mario peppt mithilfe von einem Himmlischen Urwesen und dem Heldendasein seine Truppen auf. Gert erliegt den gegnerischen Angriffen als Erster, ich kann mit einem Sonnenheim-Vollstrecker meine Lebenspunkte noch ein letztes Mal aufbessern, an der misslichen Lage insgesamt jedoch auch nichts mehr ändern. Nicht viel später bin auch ich dahin, und diesmal heißen die Sieger Mario und Stefan.

Drittes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Mit einem Meteorsturm kündigt Stefan ein Deck mit vielen alten Karten an, und mit dem Text "Au au au, mir tun's hier weh im Bau, au au au, i riech' wos wia a Sau. Ois is Quatsch und ois is Matsch, der Schmerz ist weg – zackratsch" weiß er das sogar noch zu steigern: Der findet sich nämlich auf einem Uttenischen Troll, von dem die meisten vermutlich noch nie etwas gehört haben. Ich habe zu dem Deck "Die fetten Kerle von Naya" gegriffen, das nach dem Druiden der Anima ein frühes Wolliges Thoktar präsentiert. Mario schart Verbündete wie die Druidin aus Harabaz und den Talus-Paladin um sich, Gert bereitet erst seine Manabasis vor und schickt dann mit der Prüfung der Stärke einen ersten 4/2-Bestien-Spielstein ins Rennen, der anschließend mit einem Schattenhaften Elen aufgewertet wird. Dazu kommt die Kartusche der Stärke, mit der Gert den Talus-Paladin von Mario abschießen und die Prüfung der Stärke wieder auf die Hand nehmen kann.

Bei Stefan geht's mit einem Wilden Mischling weiter, für den er hier und da eine Karte abwirft, um im Angriff mehr Schaden zuzufügen. Noch sind die aber ohne konkretes Ziel, denn erst nachdem ich einen Harkenklauen-Gargantua ins Rennen geschickt habe, kann ich das Refugium meiner Mooswurz-Brücke enthüllen und ein Gebirge herausholen, das zusammen mit einem Wald Stefan und mich zu einem Team macht. Nun sind die Fronten geklärt, und Mario fährt mit einem Wendholzwaldläufer fort, während Gert eine weitere 4/2-Bestie erzeugt und mit einer Schattenhaften Hyäne ausstattet. Stefan nutzt die Kartenabwerferei, um Sprüche mit Wahnsinn zu wirken. So kommt eine Sonnenbadende Wurzeleidechse aufs Feld, und ein Hitziges Temperament schaltet für wenig Mana Marios Held aus Goma Fada aus.

Dafür kann Mario meinen Gargantua auf eine Reise nach Nirgendwo schicken und mit einem Schulterschluss die Fähigkeiten der verbliebenen Verbündeten gleich zweimal auslösen, und Gert bringt ein Schädelkatapult in Stellung, um gezielten Schaden zuzufügen. Bei mir kommt hingegen außer Ländern nichts nach, und so muss ich mich bald geschlagen geben. Stefan ergeht es nicht viel besser, die weiteren Attacken richten sich gegen ihn, und so ist auch er wenige Runden später bezwungen. Gert und Mario gewinnen diese Partie.

Viertes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Eine Verachtete Dörflerin kündigt bei Mario weitere Werwölfe an, doch mit einer Vulshok-Hexenmeisterin knipst Gert ihr gleich das Licht aus. Stefan sichert sich mit zwei Blütenmauern ab, aber Gert kann die Hexenmeisterin mit einem Basiliskenhalsband ausrüsten und mit Unterstützung des Steins der Zauberwerker gleich beide abschießen. Dass er es damit so eilig hat und es unbedingt im eigenen Zug durchziehen muss, ist mein großes Glück, denn in Anbetracht des zu erwartenden Direktschadens habe ich mir bislang das Ausspielen von Kreaturen verkniffen und lediglich mit Fellwarsteinen die Manabasis ausgebaut. Nun aber sind mit dem paarweisen Auftreten von je einem Gebirge und einer Ebene bei Mario und bei Gert die Fronten geklärt, und ich kann den Champion des Labyrinths ins Rennen schicken und ihn ganz im Sinne des Decks "Mützchen auf!" verzaubern, um über die Heroisch-Fähigkeit die Vulshok-Hexenmeisterin auszuschalten. Die Aura, die dabei zum Einsatz kommt, ist ein Flackernder Schutz, mit dem ich den Labyrinth-Champion zugleich gegen Rot absichere.

Stefan mogelt mit einem Quecksilberamulett einen Weltenwirbelwurm ins Spiel, der von Gert mit einer neuen Hexenmeisterin und dem Basiliskenhalsband in drei Teile zerlegt wird. Ich lege das Eidolon der Blüten nach, sodass ich für die Schlingseide, mit deren Hilfe der Champion des Labyrinths Gerts Hexenmeisterin wieder entsorgt, auch noch eine Karte ziehe. Mario holt sich den Bürgermeister von Auerbrück, eine Kessig-Schmiedemeisterin sowie einen Immerwolf dazu, kann aber Stefans Angriff mit drei 5/5-Tramplern nicht wirklich viel entgegensetzen, zumal mein Labyrinth-Champion mit nunmehr zwei Schlingseiden jongliert und die Werwölfe wieder abrüstet.

Auch Gerts Vulshok-Hexenmeisterin, die er sich mit der Spirale der Natur aus dem Friedhof zurück geholt hat, hat nur einen kurzen Auftritt, in dem sie immerhin Stefans Schlagkraft reduzieren kann. Doch während Mario versucht, sich mit Blockern wie der Mondrenner-Schamanin über Wasser zu halten, kommt bei Stefan ein Dornenelementar dazu, das jeden Block umgehen kann. Mit einem Mondnebel kann Mario sich noch eine Runde erkaufen, in der Stefan mithilfe einer Spaltung aber noch ein weiteres Dornenelementar dazu holt. Der nächste Angriff ist dann Marios Ende.

Auf der anderen Seite hat Gert mit dem Stachelschuss-Ältesten und dem Basiliskenhalsband wieder Lücken in Stefans Truppen schießen können, bevor mein Champion des Labyrinths den Ältesten wegpusten kann. Nun sichert Gert sich mit einer Äthermembran ab, doch ich habe eine Bruthüterin unter Vertrag genommen, die mit den Schlingseiden-Auren Flieger produziert. Bei Stefan kommt ein neuer Weltenwirbelwurm dazu, und dann kann noch ein Dornenelementar per Schleichangriff ins Spiel huschen, und das ist dann endgültig zu viel für Gert. Sein Tod beschert Stefan und mir den Sieg.

Fünftes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Nachdem es im vorigen Spiel ziemlich lange gedauert hat, bis sich die Teams gebildet hatten, sind es nun eine frühe Ebene und ein früher Wald, die Gert und mich zu Partnern machen. Ich habe da schon einen Wilden Nacatl am Start, zu dem sich nun ein Untergeschlüpfter Elf gesellt, und bei Gert zeigt sich ein Gemmenhautremasuri, der sich von Stefan einen Gletscherstrahl einfängt. Vorher hat Stefan Gert bereits mit einem Funkenfänger gepiesakt, nun holt er sich einen Kohlenfaust-Zubera dazu, der meinen Nacatl blockt und dann mit der Macht des Kodamas größer werden will, doch ich schieße ihn mit dem Amulett aus Naya ab, woraufhin der Zubera-Schaden meinen Untergeschlüpften Elf eliminiert.

Mit dem Vorboten des Imperiums holt Mario sich den Reißmaulraptor nach oben, der, sobald er im Spiel ist, mit dem Wilden Stampfen Gerts Lungenremasuri ausschaltet. Zuvor hat Stefan mit einem weiteren Gletscherstrahl den Sehnenremasuri unschädlich gemacht, nun rettet Gert seinen Lungenremasuri auf die Bibliothek, von wo aus er bald schon wieder den Weg ins Spiel findet. Derweil habe ich zwei Wollige Thoktars ins Rennen geschickt, die sich nun auf Stefan stürzen, eine Blitzhelix hat den Vorboten des Imperiums in die ewigen Jagdgründe geschickt, und mit dem Kampfmagier aus Naya tappe ich Marios Reißmaulraptor, um ihn vom Angreifen abzuhalten.

Mit dem Pilzremasuri hält Gert Mario beschäftigt, und ich bekomme sogar noch ein drittes Wolliges Thoktar dazu, was recht ungewöhnlich ist, da mein Deck "Kleine Titanen", wie der Name schon sagt, eher viele kleine Viecher ins Rennen schicken und dann mit dem Titanischen Ultimatum den Sack zu machen will. Die größere Schlagkraft nehme ich freilich gerne an, lenke meine Attacken nun aber auf Mario, doch der überlebt denkbar knapp mit nur noch einem Lebenspunkt. Während Stefan mit einem Lang vergessenen Gohei nur noch wenig Einfluss auf die Situation nehmen kann, richtet sich Marios Gegenagriff gegen Gert, der als Erster rausfliegt. Doch in meinem nächsten Zug genügt ein verteilter Ansturm auf Mario und Stefan, um beide auszuschalten, und so darf Gert sich posthum zusammen mit mir über den Sieg freuen.

Sechstes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Mit Kinjallis Ruferin kündigt nun Gert die Dinosaurier an, ich habe mir noch einmal mein Weihnachts-Deck "Alle Jahre wieder" geschnappt, das mit dem Vertrauten des Dornenpfads und dem Druiden der Anima ins Spiel findet. Stefans Bannerträger des Gehölzes sorgt dafür, dass zwei Wolfsschädelschamanen zum halben Preis zu haben sind. Hier folgen bald die ersten Wölfe, dann gesellt sich noch der Laubkronen-Älteste dazu. Gerne wäre ich mit ihm im gleichen Team, denn mein Deck kommt im Gegensatz dazu so gar nicht in die Pötte. Doch es ist Mario, der mit Stefan zusammenkommt, wobei man fairerweise sagen muss, dass seine Laubkronen-Dryade ja auch viel besser zum -Ältesten passt.

Immerhin kann Gert einen Nadelzahn-Raptor beschwören, doch Stefan dreht weiter mächtig auf. Er holt sich einen zweiten Bannerträger, dann folgen zwei Wutformer, und von nun an macht der Vorgang des Angreifens bereits den ersten Schaden. Die Attacken richten sich gegen Gert, der offensichtlich als gefährlicher eingestuft wird, bei Mario kommt derweil das Siegel des leeren Throns dazu. Das muss aber gar nicht in Aktion treten, denn im nächsten verteilten Angriff kann Stefan sowohl Gert als auch mich rauswerfen und so das Spiel bereits beenden. Sieg für Stefan und Mario.

Siebtes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Das ging fix, also gönnen wir uns noch ein siebtes Spiel. Mit jeweils einem Wald und einer Ebene machen Mario und ich die Fronten klar, Gert und Stefan bilden das andere Team. Während ich mit einem Unbändigen Feuerschürer und der Sonnensamen-Pflegerin den Auftritt meiner "Fetten Kerle von Naya" vorbereite, zeigt sich bei Gert die Kor-Geistertänzerin, die mit einem Schattenhaften Bär verzaubert wird. Einen ganz anderen Plan verfolgt Stefan mit nicht weniger als drei Glitzernden Löwen, für die sich niemand das Mana offen hält, um für ihre Sterblichkeit zu sorgen. So können sie punkten, und dass Mario sich mit dem Sinnbild des Mutes absichert, das er mit einem Nyxgeborenen Schildbruder aufwertet, kann Stefans Avior-Wolkenjäger durchkreuzen, sodass das Sinnbild gehen muss und nur ein unscheinbarer Schildbruder in Kreaturenform übrig bleibt.

Derweil kann ich einen Klippensprinter-Behemoth von der Leine lassen und hauen gehen, sodass sowohl durch seine Angriffe mit Lebensverknüpfung als auch durch sein bloßes Dasein dank Feuerschürer und Sonnensamen-Pflegerin bei den Gegnern für Schaden und bei mir für Lebenspunkte gesorgt ist. Gert legt eine weitere Kor-Geistertänzerin nach, die einen Schattenhaften Mystiker per Göttergabe bekommt, bei Mario zeigt sich ein Schattenhafter Mystiker als Kreatur, und die mit dem Schattenhaften Bär verzauberte Geistertänzerin von Gert kann Mario in einen Käfig aus Händen stecken. Ich mache mit dem Meglonoth weiter, bis Gert in Reichweite meines Unbändigen Feuerschürers ist, der ihm in der nächsten Runde den Garaus machen sollte.

Doch das weiß Stefan mit einer Parallaktischen Welle zu verhindern, die den Feuerschürer mitsamt Klippensprinter-Behemoth und Meglonoth vorübergehend aus dem Verkehr zieht. Die Aktion nimmt dann aber noch eine überraschende Wende, denn nachdem Stefans Angriffe Mario rausgeworfen haben, lässt Stefan nun ein Erdbeben vom Stapel, das nicht nur meine Manaproduzenten mit dem gewissen Extra dahinrafft, sondern auch seinen Partner Gert. Nun sind also nur noch Stefan und ich übrig, und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Während ich trotz der zurechtgestutzten Manabasis jede Runde eine neue Herausforderung wie den Harkenklauen-Gargantua, den Leitstern-Behemoth oder den Speerbrecherbehemoth nachlegen kann, sorgt Stefans Verfluchtes Totem dafür, dass ich weder deren aktivierte Fähigkeiten zu meinem Vorteil noch die der Glitzernden Löwen zu Stefans Nachteil nutzen kann.

Die Parallaktische Welle frisst nebenher meine fetten Kerle, sodass sie weder Stefans Angriffe blocken noch zum Gegenschlag ausholen können. Ich zehre allein von den vielen Lebenspunkten, die ich mir in der frühen Phase des Spiels zugelegt habe. Sobald der Schwund die Verzauberung aufgelöst hat, holt ein Auraschöpfer sie wieder aus dem Friedhof zurück, und das Spiel beginnt von vorne. Doch mein Kreaturennachschub und das Restguthaben auf meinem Lebenspunktekonto sind größer als Stefans Möglichkeiten, beidem beizukommen. Am Ende habe ich den längeren Atem und kann die schlagkräftigen Kerle wieder um mich versammeln und Stefan niederringen. Wieder darf Gert sich posthum zu den Siegern zählen, er gewinnt zusammen mit mir das letzte Spiel 2018 unserer Multiplayer-Runde.

Allen Lesern wünsche ich besinnliche und friedvolle Feiertage. Frohe Weihnachten!



1 Kommentar

#1gert f    kommentiert:  24.12.2018 - 12:43 Uhr

Wieder einmal ein toller Bericht! Aber das letzte Spiel braucht eine wesentliche Korrektur:
"Mit jeweils einem Wald und einer Ebene machen Mario und ich die Fronten klar, ..."
folglich freut sich Mario (nicht Gert) posthum über den Sieg.
Guten Rutsch in die neue Spielsaison wünsche ich allen Spielern.


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