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Spielbericht vom 26.03.2019 – Kommandeur

von Mario Haßler, 31.03.2019 - 22:59 – Spielbericht · Multiplayer

Wir sind schon zu Beginn des Abends zu acht und teilen uns daher auf zwei Tische auf.



Los geht's mit den Berichten vom großen Tisch, die freundlicherweise Gert zusammengetragen hat:

Vor dem ersten Spiel geht es erst einmal um Forge of Empire oder so etwas. Axel und Stefan haben ein Wikingerdorf und einen japanischen Hafen erobert oder aufgebaut oder ausgebaut oder abgebaut oder ... und tauschen sich nun intensivst darüber aus. Gert versteht nur Bahnhof, aber irgendwann geht es dann doch um Magic und das erste Spiel.

Großer Tisch, erstes Spiel: "Zombie-Magic" (4 Spieler)

Die Spieler und Kommandeure sind, in Startreihenfolge: Axel mit Meren vom Klan Nel Toth, Sabine mit Inalla, Erzmagierin der Rituale, Stefan mit Ezuri, Klaue des Fortschritts und Gert mit Nahiri die Lithomagierin. Stefan bringt als Erster eine Kreatur, einen Aasfressenden Schlamm. Der greift Gert an und wird im Angriff durch den Ninja der späten Stunden ersetzt. Danach bringen alle Spieler ihre Kommandeure in Stellung. Ein Sonnenexplosions-Engel von Gert findet nur Stefans Ninja getappt vor.

Axel und Stefan sammeln fleißig Erfahrungsmarken. Sabines Inalla kopiert nach einem Leichen-Augur fröhlich andere Zauberer und baut sich solide auf. Inzwischen ist Mario eingetroffen und klinkt sich bei Sabine als Dämonischer Tutor ein. Mit Ausnahme von Gert vergrößern alle Spieler ihren Kreaturenbestand, bis Sabine durch die Vorherrschaft der Sippe das Feld räumt. Außer ihren Zauberern überlebt nur bei Stefan eine Einsichtige Magierin, dank der Erfahrungsmarken mit mittlerweile vierzehn +1/+1-Marken. Im gleichen Zug schickt Sabines Angriff Nahiri wieder in die Kommandozone, und ein aus Stefans Friedhof gewirktes Biomagisches Meisterstück beschert ihr fünf Karten.

Abermals bauen sich die Spieler wieder auf. Stefan hat schließlich sieben Spinnen-Spielsteine im Spiel, die, verstärkt durch den Aufstieg des Bändigers, Axel angreifen. Dieser sieht ein, dass Abwehr nur ihm schaden würde, und so wird er widerstandslos zu Stefans Zombie. Axel kann durch Meren vom Klan Nel Toth, einen Schlächter von Malakir und den Phyrexianischen Seuchenherrn einige Kreaturen von Sabine entsorgen. Sabine wehrt sich mittels eines Rakdos-Amuletts. Dadurch kommt Stefan auf 2, Axel auf 7 und Gert (keine Kreaturen im Spiel) bleibt bei 19 Lebenspunkten. Sabine selbst kommt jedoch unter 0 und wird durch diesen Suizid zu einem herrenlosen Zombie. In ihrem eigenen Zug beendet sie dann das Spiel durch einen Kometenhagel auf den Zombiemeister Stefan. Auch seine achtzehn Handkarten, vom Turm des Reliquienschreins ermöglicht, bieten keine Rettung. Dadurch wird Gert als letzter Nicht-Zombie Sieger. Dieses kuriose Ende führt den Spielverlauf ad absurdum: Gert hatte insgesamt nur zwei Kreaturen im Spiel und zum Zeitpunkt seines "Sieges" war davon eine im Friedhof und eine im Exil.

Großer Tisch, zweites Spiel: "Jeder gegen jeden" (3 Spieler)

Sabine und Axel verabschieden sich, und Mario steigt zum "Jeder gegen jeden" zu dritt ein: Stefan mit Vela die Nachtumhüllte, Gert mit Daretti der Schrottkundige und Mario mit Tajic, Schwert der Legion. Den ersten Auftritt hat Gerts Daretti, jedoch nur kurz, denn beide Gegner gehen gegen ihn vor. Auch Tajic kommt, bleibt jedoch während des ganzen Spiels. Er geht nur kurz an Stefan, der ihn mit einer Kreaturenverzauberung auf seine Seite holt, doch Mario kann durch Lösen des Sonnenschmieders eine Abnutzung wirken und seinen Kommandeur zurückholen.

Weitere Kreaturen bei Mario und Gert lassen Stefan mittels Verdammung den Tisch räumen. Die Nachfahren in Spielsteinform von Gerts Wurmspiralmaschine kommen jedoch erst dadurch ins Spiel. Durch Angriffe von Tajic, auch als Bataillon, und der dank Daretti wieder auferstandenen Wurmspiralmaschine samt ihrer Spielsteine scheidet Stefan als Erster aus. Es folgt ein Schlagabtausch und Belauern zwischen Mario und Gert. Immerhin kann Tajic 7 Kommandeurschaden landen. Das Ende jedoch ist ein Stählerner Höllendrache von Gert, der durch das Dorf der Flammensippe Eile erhält. Mangels Luftabwehr und verfügbarem Mana kann Mario diesem nichts entgegensetzen. Sieg für Gert.

Großer Tisch, drittes Spiel: "Jeder gegen jeden" (3 Spieler)

Noch einmal heißt es "Jeder gegen jeden": Gert mit der Skorpion-Gottheit, Mario mit Jeleva, Nefalens Geißel und Stefan mit Sigarda vom Reiherschwarm. In diesem letzten Spiel am großen Tisch trifft es Mario besonders hart. Nach vier Mulligans bleibt er auf drei Ländern beschränkt und nimmt kaum am Spiel teil. Da er auch keine Kreaturen spielt (vermutlich weil er keine spielen kann), genügt ein Angriff von Gerts Meister der Grausamkeiten, um die Lebenspunkte auf 1 zu reduzieren. Bei Stefan ist der Meister nicht so erfolgreich, da dieser immer wieder Spielsteine und anderes Kleinvieh in den Weg stellen kann. Hingegen kommt Sigarda bei Gert dreimal ungehindert durch und landet 15 Kommandeurschaden.

Einen nur kurzen Einhalt kann Gerts Ugin der Geisterdrache gebieten: Für den Preis von fünf Loyalitätsmarken werden sowohl Sigarda als auch der Meister der Grausamkeiten aus dem Spiel geworfen. Sigarda kommt jedoch bald schon wieder aus der Kommandozone zurück, und Gert hat immer noch keine Luftabwehr. Nun will Stefan mit Sigarda den Planeswalker Ugin zurechtstutzen, aber Gert weist ihn darauf hin, dass Ugin wohl nicht das primäre Ziel sein kann, wenn sein Beherrscher bereits 15 Kommandeurschaden hat. Stefan nimmt mit etwas Zögern diesen Hinweis an, und mit 20 Kommandeurschaden fliegt Gert raus. Klarer Sieg für Stefan.

Anmerkung des Redakteurs: Tja, liebe Spieler vom großen Tisch, da hätte etwas mehr Regelkenntnis gut getan, denn ein Spieler verliert erst bei 21 Kommandeurschaden. Ob das einen Unterschied gemacht hätte, vermag ich allerdings nicht zu sagen.



Und hier die Berichte vom kleinen Tisch:

Kleiner Tisch, erstes Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Am kleinen Tisch haben sich die vier anderen Spieler zusammengefunden, und die Sitzanordnung legt nahe, dass wir "Zweiköpfiger Riese" spielen, wobei wir uns auf einen gemeinsamen Start-Lebenspunktestand von 60 LP je Team einigen. Es spielen Tobias mit Trostani, die Stimme Selesnijas und Benjamin mit Yuriko, Schatten des Tigers gegen Sebastian mit Lavinia aus dem Zehnten und mich mit Prossh, Himmelsjäger von Kher (→ zur Deckliste). Die Kräfteverhältnisse wogen im Laufe des Spiels einige Male hin und her, auch wenn es am Anfang schon gleich gut für unsere Gegner losgeht: Tobias befiehlt früh einen Blinden Gehorsam, und wir bekommen diese Verzauberung einfach nicht weg. Das bedeutet: abnötigen, abnötigen und abnötigen. Für weitere Lebenspunkte sorgt dann schon Trostani, und mit dem Brunnen der verlorenen Träume werden daraus weitere Karten. Zwar bekommt Sebastian mit einem Phyrexianischen Körperwandler ebenfalls einen Trostani, doch mithilfe von Thassa, Göttin der Meere kann Benjamin ruckzuck seinen Wünschelrutendolch in ein Verlorenes Tal transformieren und manamäßig mächtig Gas geben.

Aber auch ich plane einen Schachzug mit beeindruckenden Auswirkungen mit einer Zeit der Verdopplung und einer Wucht des Aufpralls, sodass in der nächsten Runde Prossh in Begleitung von vierzehn Kobolden das Spiel betreten soll, die alle zusammen für nicht weniger als 30 Schaden bei unseren Gegnern sorgen. Aber Benjamin erstickt meine Bemühungen schon im Keim, indem er mit dem Schwanengesang schon die Zeit der Verdopplung verwehrt und durch einen Vogel ersetzt. Außerdem zerstört er meinen Tempel der falschen Göttin, sodass ich erst einmal mit Garruk Wildsprecher weiter mache, um den mangelnden Ländernachschub wenigstens ein bisschen auszugleichen.

Darüber kann Tobias sich nicht beklagen, aber auch er bringt Garruk Wildsprecher an den Start. Ausgesprochen störend ist jedoch sein Thaumaturgischer Kompass, der in Gestalt von den Türmen von Orazca mir jedwede Hoffnung nimmt, mit Prossh in der gewünschten Form zu punkten. Oder wenigstens mit dem Karnerhort-Wurm, den ich auf der Hand behalte, weil er ja doch nicht die Zeit der Verdopplung zurückholen kann. Im Gegensatz dazu kann Tobias mit der Himmlischen Eintracht den Grundstein für eine Reihe von Engeln legen – dank Abnötigen ist die Auslösebedingung nur selten ein Problem – und es ist Sebastians Lavinia zu verdanken, dass es hier nicht allzu ungestüm voran geht.

Nun hält Benjamin es für angemessen, den Tisch mit einer Toxischen Sintflut leerzufegen, wobei Tobias' Trostani und Sebastians Lavinia schnell wieder erscheinen. Letztere wäre eine tolle Partnerin für den Hohläugigen Navigator, doch der wird von Benjamin per Einprägen gekontert. Bis die Seelengebunden-Kreatur wieder erscheint, hat ein Kehlenschlitzer kurzen Prozess mit Lavinia gemacht. Auch meine Wucht des Aufpralls wird nun beendet, Schild daran ist die Herbstritterin von Tobias. Ich schicke dennoch Karnerhort-Wurm und Prossh ins Rennen, um einfach mit beiden in die Offensive zu gehen und so die Türme von Orazca zu überlisten. Die nehmen den Karnerhort-Wurm aus dem Kampf, aber für Prossh bleibt noch eine Unvermittelte Abwesenheit, und so wird wieder nichts draus.

Während Tobias Emeria, die Himmelsruine besucht und sie für so gut befindet, dass er sie mit Vesuva kopiert, ändere ich meinen Plan und verpflichte Mazirek, Kraul-Todespriester. Der eröffnet mit dem zurückgekehrten Prossh und der Armee von Kobolden neue Möglichkeiten, die Kreaturenmasse in mehr Durchschlagvermögen zu verwandeln. Sebastians Lavinia unterstützt diesmal die Offensive, und so müssen unsere Gegner einiges an Schaden einstecken – was angesichts des vorhandenen Lebenspunktepolsters (ihr erinnert euch: Abnötigen...) aber nicht weiter bedrohlich ist. Vermutlich deshalb sieht Benjamin auch keinen Anlass für den Einsatz seines Vergessenheitssteins, aber ich lasse mich auch nicht von Tobias' Bund der Märtyrer abschrecken, weiter nach vorne zu preschen, denn auch wenn Sebastian dabei seine Lavinia verliert, verhilft Mazireks Fähigkeit ob der vielen Opferei meinen Kreaturen nur zu noch mehr Stärke.

Dann wird es Benjamin aber doch zu bunt, und er wirkt ein Rift des Sturmtiefs mit Überlast – nur um dann festzustellen, dass davon auch Teamkollege Tobias betroffen ist. Der nimmt's gelassen, beschwört eine riesige Ulvenwald-Hydra, die von Benjamin mit Sakashimas Lehrling flankiert wird. Sebastian zieht daraufhin die Notbremse namens Tag der Abrechnung, doch mit seinem Aufstieg des Luminarchen wird er trotzdem keine Marken sammeln, denn dank Emeria und Emeria-Kopie holt Tobias sich ja jede Runde zwei Kreaturen aus dem Friedhof zurück, und so ist bald die Herbstritterin wieder da, um die Verzauberung zu zerstören, und die riesige Ulvenwald-Hydra, um uns Angst zu machen. Benjamin verstärkt seine Truppen mit Higure, der laue Wind, die auch dem Nebelklingen-Shinobi das nötige Durchsetzungsvermögen verleiht, und da nun endlich sehen wir wirklich keine Chance mehr, das Ruder noch einmal herumreißen zu können, und geben auf. Das Spiel war durchaus hart umkämpft und spannend, doch Benjamin und Tobias hatten meist die Nase vorn und fahren verdient den ersten Sieg ein.

Kleiner Tisch, zweites Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Für das zweite Spiel setzen Tobias mit Yasova Drachenklaue und Benjamin mit Kess, abtrünnige Magierin auf Frauenpower, Sebastian wählt mit Ayli, die Ewige Pilgerin ebenfalls eine weibliche Anführerin, und mein Kommandeur ist Mizzix vom Izmagnus (→ zur Deckliste). Es geht gleich stark los: Auf eine Mutter der Runen folgt bei Sebastian bereits die Kommandeurin Ayli, ich beschleunige mit einem Sonnenring, um Mizzix ebenfalls schon im zweiten Zug auszuspielen, und auch Tobias hat seine Yasova früh im Spiel. Diese borgt sich einmal meinen Mizzix aus, aber dann kann ich mit der Vandalenrandale ein Manaartefakt zerstören, sodass Tobias erst einmal andere Sorgen hat.

Benjamin deckt für Fakt oder Fiktion unter anderem Sheoldred die Flüsternde auf, die wir als Fiktion in den Friedhof befehlen, von wo aus sie kurz darauf aber mit Zusammenflicken zurückgeholt wird – dank Grenzwert auch gleich ins Spiel. Ich habe jedoch ein Replikationsritual und erzeuge eine Kopie von Sheoldred, sodass Benjamin seine im nächsten Zug gleich wieder opfern muss. Unsere Freude über diesen Triumph währt nur kurz, denn dann lässt Benjamin mit den Lebenden Toten alle Kreaturen im Spiel gegen die im Friedhof tauschen, und der Vorteil ist wieder klar auf seiner Seite.

Tobias hat derweil ein Größeres Gargadon ausgesetzt, dessen Hauptaufgabe es nicht ist, möglichst bald ins Spiel zu kommen, sondern als unantastbare Opfermöglichkeit bereit zu stehen. Trotzdem wagt Sebastian sich mit dem Baum der Verdammnis auf das gefährliche Terrain, in der Hoffnung, seinen schädlichen Lebenspunktetausch im nächsten Zug einsetzen zu können, bevor er für Sheoldred geopfert werden muss. Es kommt freilich ganz anders: Tobias ruft die Pöbelherrschaft aus, schnappt sich meinen neu ausgespielten Mizzix und Sebastians Verdammnis-Baum, nutzt die Fähigkeit von Letzterem, um unsere Lebenspunkte auf 13 sacken zu lassen, und opfert dann die beiden Kreaturen für sein Größeres Gargadon. Dieser Schuss ging aus unserer Sicht also nach hinten los.

Mit seinem Helm der Requisition übernimmt Tobias dann auch noch den Höllischen Verfolger von Sebastian. Zwar kann ich dann Benjamins Sheoldred mittels Beherrschen auf unsere Seite ziehen und den Helm der Requisition mit der aus dem Friedhof gefischten Vandalenrandale zerstören, doch auf Benjamins Skarabäen-Gottheit folgt bei Tobias ein groß angelegter Aufruhr, der alle im Spiel befindlichen Kreaturen bei ihm versammelt und ihnen Eile gibt. Die weniger starken werden für das Größere Gargadon geopfert, das für noch mehr Schaden sorgt, und so ist es mit einem Schlag aus mit uns. Erneuter Sieg für Tobias und Benjamin.

Kleiner Tisch, drittes Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Das ging schnell, aber auch die folgende Partie wird nicht lange dauern. Grund dafür ist mein Kommandeur Dornenschädel, das wandernde Grab (→ zur Deckliste), der wunschgemäß im zweiten Zug bereits in die Offensive geht. Zwar kann Benjamin ihn mit dem Marodierenden Fleischsack in die Kommandozone zurückbefördern, aber von dort kommt er ja mitsamt der Marken für vier Mana wieder zurück und stürzt sich eilig gleich wieder in den Kampf. Als Benjamin seine Kommandeurin Meren vom Klan Nel Toth ins Rennen schicken will, kann Sebastian das mit einer Auflösung vereiteln.

Tobias hat einen Sceada-Brutplatz eingerichtet, jetzt soll eine Astralrutsche folgen, die Sebastian mit einer Zauberverkrümmung zwar nicht verhindern kann, aber doch teurer macht als von Tobias geplant. Dafür bekommt es Benjamins Sporenfrosch mit einer Mystischen Schlange zu tun, und so kann Sebastian den Weg für meinen immer stärker werdenden Dornenschädel frei halten, ohne dass seine Kommandeurin Tishana, Stimme des Donners selbst zum Einsatz kommen muss. Für das Durchkommen sorgt allerdings auch mein Shizo, Lagerhaus des Todes, und mit der Macht der Eichen kürze ich die Strecke zum Ziel ein wenig ab. Meine Pionierstiefel macht Benjamin zwar mit seinem Malmhorn kaputt, und mithilfe seines Astralen Füllhorns kann Tobias dann auch seine Kommandeurin Atraxa, Stimme der Prätoren in Stellung bringen, doch mein Gnadenloser Scharfrichter lässt die beiden Kreaturen zusammen mit Sebastians Schlange wieder verschwinden, und so kann Dornenschädel sein Werk vollenden und die Gegner mit seinem Kommandeurschaden besiegen. Dieses Spiel geht an Sebastian und mich.

Kleiner Tisch, viertes Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Für das nächste Spiel bleiben Tobias und Sebastian bei ihren Kommandeurinnen Atraxa, Stimme der Prätoren bzw. Tishana, Stimme des Donners, denn von ihnen hat man ja nicht viel gesehen. Benjamin wechselt zu Oona, Königin der Feen, und ich greife mir das Deck rund um Riku der Doppelspiegler (→ zur Deckliste). Ich habe einen langsamen Start, der weiter erschwert wird, als Benjamin mit seiner Einöde meinen Zug-zwei-Gruulgrund zerstört. Dafür kann Sebastian eine Seidenpeitschen-Spinne beschwören, die zunächst zwar von Benjamins Geiselnehmerin entführt wird, aber in einer konzertierten Aktion verleiht erst Sebastian der Piratin eine Schlangengestalt, und dann lasse ich sie an einer Straßenwölbung draufgehen, sodass die Seidenpeitschen-Spinne wieder zu Sebastian zurückkehrt.

Dieser Einsatz soll sich auszahlen, denn die Decks unserer Gegner enthalten viele Flieger, und die haben nun ein Problem. Da wären beispielsweise Kommandeurin Atraxa und eine Unheilvolle Sphinx bei Tobias, die mit der Spinne vom Himmel gepeitscht werden. Mit Teferi, Magier von Zhalfir schränkt Benjamin dann zwar unsere Handlungsmöglichkeiten ein, was mit Hinblick auf die Neutralisierungszauber von Sebastian durchaus störend ist, aber dafür kann ich mit der Weisen der Renaturierung und einer Kristallscherbe das Feld der Gegner nach und nach von Artefakten und Verzauberungen befreien und hin und wieder einen Moment der Unachtsamkeit nutzen, um die eine oder andere gegnerische Kreatur wieder auf die Hand zu schicken.

Während Benjamin ob der Seidenpeitschen-Spinne sichtlich ausgebremst ist, lässt Tobias sich nicht ganz so leicht einschüchtern und bringt einen Kurator der Mysterien ins Spiel, der in der Kleinstadt in Gaven gemästet wird, um dem Rundumschaden zu entkommen. Davon profitiert auch die Muse des Samenflugs, die es zudem erlaubt, die +1/+1-Marken-Verteilung zweimal pro Runde durchzuführen. Zusätzlich setzt Tobias das Rift des Sturmtiefs ein, um das Feld von Sebastian und mir zu räumen und anschließend mit den Verstrichenen Jahren ein paar Karten aus dem Friedhof zurück zu holen. Nun endlich traut Benjamin sich auch, Oona herbeizuzaubern, doch sie wird umgehend von Sebastian mit einer Froststarre belegt.

Die Kreaturen von Tobias werden immer größer, aber ich kann nun ein Turbulenzelementar verpflichten, das mit dem nächsten Land den 9/9 Kurator der Mysterien auf meine Seite holt, und mit dem übernächsten Land die 7/9 Muse des Samenflugs, die ich für einen Folgenreichen Fall opfere. Tobias wechselt daraufhin zu einer völlig anderen Taktik und versucht sich an dem Herannahen der zweiten Sonne, wobei Das Gitrog-Monster dafür sorgt, dass er mehr Karten zieht und somit die Hexerei eigentlich schneller wieder auf die Hand bekommt. Dann aber durchsucht er seine Bibliothek nach einem Land, und nach dem Mischen ist völlig ungewiss, ob und wann das Herannahen der zweiten Sonne zum zweiten Mal kommt.

Mit Mizziummörser und Inferno-Titan werde ich dann Das Gitrog-Monster los, und auch wenn Benjamin seinen Mystischen Lehrmeister nutzt, um einen Dämonischen Lehrmeister zu finden, kommen unsere Gegner auf keine Idee, wie sie sich gegen uns behaupten können. Zwar ist das Spiel noch längst nicht entschieden, aber Tobias und Benjamin malen sich nur noch geringe Chancen aus und geben daher an dieser Stelle auf. Sieg für Sebastian und mich.

Kleiner Tisch, fünftes Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Das nächste Spiel soll dann wieder ein klares Ende haben, und darauf müssen wir auch gar nicht lange warten. Das liegt an dem erhöhten Aufkommen von Planeswalkern. Während Sebastian auf Muldrotha die Gräberflut als Kommandeur baut und mein Deck von Kaalia von der Weite (→ zur Deckliste) angeführt wird, hat Tobias sich für Aminatou die Schicksalswandlerin entschieden, die nach einer Desinformationskampagne bereits das Spielfeld betritt. Sebastians Polyederarchiv wird von Benjamins Malmhorn zermalmt, dann erzählt Tobias uns die Sage von der Wiedergeburt des Ältesten – und wann immer Aminatou es will, fängt die Geschichte wieder von vorne an. So kommen Sebastian und ich auf keinen grünen Zweig, und die aggressive Kaalia-Strategie kann sich nicht entfalten.

Benjamin holt sich Vraska, Königin der Golgari dazu, Tobias Venser den Gast, und wir können nichts dagegen tun, weil sich alles, was uns zur Verfügung steht, bloß gegen Kreaturen richtet. Immerhin kommt dann Benjamins Kommandeur Meren vom Klan Nel Toth, dem zwar Sebastians Siegel der Verdammnis nichts anhaben kann, wohl aber mein Terminieren. Doch das Heft geben unsere Gegner nicht mehr aus der Hand. Das Spiel endet, indem Benjamins Kreaturen uns Kampfschaden zufügen, während er bereits das Emblem von Vraska hat. Klarer Sieg für Benjamin und Tobias.

Kleiner Tisch, sechstes Spiel: "Zweiköpfiger Riese" (4 Spieler)

Noch einmal werden die Decks ausgewechselt. Die neuen Kommandeure sind: Jori En, Ruinentaucherin bei Tobias, Yuriko, Schatten des Tigers bei Benjamin, Bruna vom Alabasterschwarm bei Sebastian und Ezuri, Klaue des Fortschritts bei mir (→ zur Deckliste). Den besten Start hat Benjamin, der mit einer Hypnotischen Sirene früh in die Offensive geht, um dann Yuriko per Kommandeur-Ninjutsu ins Spiel zu mogeln. Danach hilft Shizo, Lagerhaus des Todes beim Durchkommen, und der Kartennachschub ist gesichert. Dass ich dann Ezuri in Stellung bringen und kurz darauf Edric, Meisterspion von Trest nachlegen kann, nimmt Benjamin zum Anlass, mit einer Toxischen Sintflut das Spielfeld wieder zu leeren. Nun kann Sebastian seine Bruna ausspielen, doch schon der Herrscher des verlorenen Alara landet nicht bei ihm, sondern nach einer Zauberentführung bei Tobias. Mit einem herbeigerufenen Kreischmaul entsorgt Benjamin dann auch noch Bruna, sodass es bei uns wieder übersichtlich aussieht.

Ich verpflichte einen Jhessischen Infiltrator und kann Ezuri zum zweiten Mal ausspielen, und auch Sebastians Bruna bekommt einen weiteren Auftritt, während Benjamin eine Gequälte Seele vorausschickt, um den Oni der lautlosen Klinge ins Spiel zu bringen. Dass dann auch noch der Gossenschütze von Tobias sich anschickt, uns Lebenspunkte abzuknöpfen, nimmt Sebastian zum Anlass, mit einem Finalen Urteil den Tisch leerzuräumen, auch wenn dabei mein Wunder nicht da landet, wo es hin soll. Doch es nützt alles nichts, Tobias legt einen Rätselhaften Sceada nach, bei Benjamin erscheint wieder die Gequälte Seele, und die Arkane Adaption sorgt dafür, dass die ausgelöste Fähigkeit von Yuriko für alle seine Kreaturen gilt, die mit Kampfschaden durchkommen. Das bekommen wir nicht mehr in den Griff, und so gehen Tobias und Benjamin auch aus diesem Spiel als Sieger hervor.



Das war's für heute. Beim nächsten Mal ist Weltenjagd (Planechase) dran!


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