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Spielbericht vom 23.04.2009

von Mario Haßler, 29.04.2009 - 23:37 – Spielbericht · Multiplayer

Erstes Spiel: "Pentagramm"

Zu Beginn des Abends sind wir zu fünft, und wir spielen "Pentagramm". Meine Nachbarn sind Mario und Sven, meine Gegner Axel und Sabine. Ich schnappe mir mein Mauer-Deck "...Bewegung ins Spiel" und bringe als Erstes eine Speermauer ins Spiel, gefolgt von einer Schwertmauer. Zu dem Zeitpunkt haben Mario bereits einen mit einer Bleichholzrüstung verzauberten Elfischen Visionär, Axel zwei Raureif-Auftragsmagiere, Sabine einen Tel-Jilad-Bogenschützen und Sven Terohs Gläubige im Spiel. Dann spielt Sven einen Marodierenden Fleischsack, und die meisten der genannten Kreaturen sind wieder fort.

Während ich mir mit einer Wachfels-Gargoyle Offensivmöglichkeiten schaffe, kommt mit Axels Traumunhold eine Kreatur ins Spiel, der sich meine Schwertmauer nur unter Lebensgefahr in den Weg stellen kann – was sie dann lieber gleich sein lässt. Das ist insofern schlecht, als auch Sabine mir mit einem Gepanzerten Brammenwurm ans Leder geht, und als sie, kurz bevor sie an die Reihe kommt, noch spontan einen Nadelkäfer berbeiruft, der im folgenden Angriff mit einem Blutgeruch die Aufmerksamkeit meiner Mauern auf sich lenkt, ist es um mich bereits geschehen.

Sven lässt es mit einem Wolkenziegenhüter gemütlicher angehen, und Marios Moosbrückentroll zaubert er mit einem Vergessenheitsring weg. Mario wiederum sieht sich nun Sabines Angriffen mit Gepanzertem Brammenwurm und den Trollen von Tel-Jilad ausgesetzt, und er kontert mit Gegenangriffen seiner Unyarobienen, die bei zehn Wäldern auch mit einer Bleichholzrüstung ausgestattet sind. Diese machen das Rennen, und Sabine ist als Nächstes draußen. Jetzt geht es Sven an den Kragen, dem gemeinsamen Gegner von Mario und Axel. Zunächst zerstört Mario den Vergessenheitsring und bekommt seinen Moosbrückentroll zurück, dann händigt er Bleichholzrüstung Nummer drei an seine Flußboa aus, die zwischen Svens Inseln eine hervorragende Deckung findet – und dann ist auch Sven bezwungen. Mario und Axel teilen sich den Sieg.

Zweites Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

In der Zwischenzeit sind Christine und Stefan eingetroffen, und in der Diskussion, was man denn spielen könne, fällt der Vorschlag: "Verräter" zu siebt! Kurzerhand werden die 5-Personen-Regeln erweitert auf einen Fürsten, zwei Verräter und vier Bauern sowie einem zweistufigen Verrat. Das soll sich als so gelungen erweisen, dass diese erweiterten Regeln mittlerweile bereits Eingang in die Beschreibung gefunden haben. In dieser Partie ist Axel der Fürst, ich bin Bauer und lege es mit dem Deck "Die Wilden Kerle" auf wachsenden Druck mit roten Kreaturen an. Ein früher Mückengassen-Kriecher lässt mich Shivs Umarmung herbeiwünschen, die aber nicht kommt. Mit einer Wasserstrang-Spinne zeigt sich Mario ebenso zurückhaltend wie Sabine mit Hankyu (nicht ausgerüstet) und Minamo-Spruchbewahrerin.

Stefans Ritter des Reliquienschreins lockt noch keinen Verräter aus dem Hinterhalt, aber Svens Boggart-Spielchen schaffen es: Mario gibt sich zu erkennen, neutralisiert den Stammeszauber und beendet die Diskussion darüber, ob der laufende Lebenspunktegewinn des Fürsten durch dessen Schwefeligen Strudel unterbunden wird. Als Sven ein weiteres Boggart-Spielchen nachlegt, sorgt Mario für Beruhigung, und das entsorgt dann auch endlich den Schwefeligen Strudel seines Fürsten. Mit einem Wespenstachel-Lanzenträger greift Christine Axel an, der mit seinem Goblin-Himmelsräuber blockt und den Goblin-Rodler opfert, um ungünstige 2:1 abzutauschen, aber auch 3 Schaden zu entgehen.

Während bei mir ein Laccolith-Geiferer dem Mückengassen-Kriecher in Wartestellung Gesellschaft leistet, kommt Stefan mit Ritter des Reliquienschreins Nummer zwei und drei. Letzterer ruft den zweiten Verräter auf den Plan: Es ist Sabine, die den Kreaturenzauber neutralisiert, den im Spiel befindlichen Ritter entfernt und Axel mit 10 frischen Lebenspunkten versorgt. Allerdings reicht das nicht. Nachdem Sven endlich Boggart-Spielchen gefunden hat, die er behalten darf, kommt Christine mit einer Makabren Fee, und auch meine roten Knilche wenden sich im Kampf gegen Axel. Schließlich genügen meine zwei Gezackten Blitze, und der Fürst ist dahin. Sieg für Christine, Stefan, Sven und mich.

Drittes Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

Das hat ganz gut geklappt, also gleich ein weiterer Test. Diesmal ist Stefan der Fürst, er startet mit einem Phyrexianischen Ghoul und entsorgt Marios Selesnija-Gildenmagier mit einem herbeigerufenen Kreischmaul. Ich habe mein Deck "Wie ungemütlich", das mittlerweile mit vier Wiedererwachten Llanowars aufgepeppt ist, von denen sich in den ersten Runden zwei zeigen, um aus einem Arbeiterstachel eine 4/4-Kreatur zu machen. Deren Entsorgung lässt sich Stefan wahrhaftig zwei Teerfeuer kosten, und das ohne zu wissen, ob ich nicht vielleicht auf seiner Seite bin. Sven hat einen Organmüller aufgestellt und will mit dem Schmerzensbringer eine weitere Verwertungsmöglichkeit für seine Friedhofskarten installieren, da gibt sich Christine als Verräterin zu erkennen, die diesen Kreaturenzauber neutralisiert und Stefans Lebenspunkte um 3 aufstockt. Der hat es wiederum auf mich abgesehen; mit einem Bedrohen leiht er sich meinen Wurzelsippen-Zytoplast aus, greift mich mit ihm an und opfert ihn am Ende, damit er ihn mir nicht zurückgeben muss.

Nach einem eher gemächlichen Aufbau – eine Samenschaukelhexe bei Mario, Hana-Kami und Gratpfropfer bei Axel – versucht Sven, einen Durchbruch zu erzielen, aber das weiß Verräter Axel mit seinem Outing zu vereiteln. Ein Todesbringer eröffnet Stefan zusammen mit dem Phyrexianischen Ghoul üble Möglichkeiten, und ich ahne Schlimmes, als die ausgerüstete Kreatur im Block stirbt – und bin sehr erleichtert, nur einen Grubenhüter das Spiel betreten und die Ausrüstung an sich reißen zu sehen.

Nun hat Sabine, die in diesem Spiel bislang kaum in Erscheinung getreten ist, ihren ersten von drei entscheidenden Auftritten: Mit einer Detonation sorgt sie dafür, dass der Todesbringer nicht doch noch für irgendwelche Schweinereien missbraucht wird. Als ob dies der Ansporn für die übrigen Spieler war, aktiv zu werden, regt es sich allerorten: Mario bringt Rhys den Rehabilitierten ins Spiel, ich kann die Vitalität präsentieren, und nachdem Christines Woandersbuddel für erhöhtes Wälderaufkommen gesorgt hat, ruft ein Heulen des Nachtrudels sieben 2/2-Wölfe beisammen. Diese machen Sven den Garaus, dessen Organmüller Stefan noch einmal 3 Lebenspunkte nimmt. Zwar kann Stefan mit einem Gottlosen Befehl meine Lebenspunkte auch um 5 schröpfen und per Kreischmaul-Wiederbelebung mir meine Vitalität nehmen, aber in dieser Runde muss er kräftig Schaden einstecken: Angriffe von mir und Mario, dazu – die zweite entscheidende Aktion – ein Feuerball für X=7 von Sabine, und Stefan hat in einer einzigen Runde 19 Schaden abbekommen! Das ist eine Menge, hat aber aus unserer Sicht das Ziel knapp verfehlt: 1 Lebenspunkt ist ihm noch verblieben. In seinem Zug bläst er zum Gegenangriff. Da Mario und ich uns völlig verausgabt haben, genügt ein verteilter Angriff, und auch wir sind beide draußen. Nun ruhen die Hoffnungen auf Sabine, und sie enttäuscht uns nicht: Die dritte entscheidende Aktion ist ganz nonchalant ein Gezackter Blitz auf Stefan – Sieg für die Bauern Sabine, Mario, Sven und mich.

Viertes Spiel: "Pentagramm"

Nachdem sich Axel und Sabine ausgeklingt haben, kehren wir übrigen fünf zu "Pentagramm" zurück. Jetzt sind Christine und Stefan meine Gegner mit Pili-Pala plus Gonds Ausstrahlung auf der einen Seite und zwei Bannerträgern des Gehölzes plus Futterfetzenhexe auf der anderen. Nachdem Stefan auch noch einen Loxodon-Kriegshammer sowie zwei Laubkronen-Älteste präsentiert, sehe ich mich schon untergehen, zumal ich bei meinem Deck "YTONG" aus Unachtsamkeit eine Starthand mit zu wenig Ländern und zu teuren Kreaturen gehalten habe. Einzig ein Lichtbogen-Schläger wagt den Sprung ins Spiel, was sich neben Mogg-Kriegsmarschall, Rußwesen-Feuerkundler, Rakdos-Schleimspeier und Blut-Kultist bei Mario als ausgesprochen harmlos darstellt.

Trotzdem ist es keiner von ihnen, der das Spiel nachhaltig beeinflusst, sondern Sven, der sich bislang nur um den Aufbau seiner Manabasis gekümmert und dazu einen Elfischen Zweigflechter ins Spiel gebracht hat. Nun wandelt er ein Dekret der Vernichtung um, und damit ist Christines Harztropfen-Wald ebenso Geschichte wie alle anderen Länder, und ich kann meine Aussichten, von den teuren Karten auf meiner Hand in diesem Spiel noch eine spielen zu können, vollends begraben. Entsprechend langweilig gestaltet sich das Spiel aus meiner Sicht.

Stefan bringt einen Wolfsschädelschamanen, dann löscht Sven mit einer Götterdämmerung die neuen Ländereien wieder aus. Marios Direktschaden-Kreaturen kümmern sich zwar darum, die eine oder andere von Svens Mana-Kreaturen zu entsorgen, aber es geht insgesamt nur schleppend voran. Wenn Sven die mit Ländern vollgestopften Friedhöfe wenigstens nutzen würde, um das Spiel für sich zu entscheiden! So folgt ein Hurrikan, der Christines Pili-Pala mitsamt Aura entsorgt, und es gibt ein bisschen Schaden für jeden. Dieser ist für Mario tödlich, aber mit Hilfe der Direktschaden-Fähigkeiten seiner Kreaturen und einem Blitzschlag reißt er Sven mit in den Tod. Stefans Baumvolk-Angriffen habe ich nicht mehr als den Lichtbogen-Schläger entgegenzusetzen, und so bin ich schnell erledigt. Das Spiel und der Abend enden somit mit einem Sieg, den sich Christine und Stefan teilen.


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