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Spielbericht vom 19.03.2025

von Mario Haßler, 30.03.2025 - 12:00 – Spielbericht · Multiplayer

An diesem Magic-Abend konnte ich leider nicht teilnehmen. Ich danke Gert und Sebastian ganz herzlich für die folgenden Berichte zu den Spielen.


Erstes Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

Zum heutigen Abend haben sich sieben Spieler eingefunden. Als Format ergibt sich darum fast zwangsläufig "Verräter" in der großen Variante. Das Los macht Axel zum Fürsten. Reihum folgen Sabine, Gert, Stefan, Sebastian, Mario und David. Nach einem 1-Schaden-Angriff von David auf Axel zeigt sich recht früh Mario als der erste Verräter, um den Arkanen Stellvertreter von David zu verhindern. Diese Front scheint also geklärt. Und so schickt Axel sein Unterweltgespenst samt Einhornschlachtfest zweimal zu David, was diesen schon erheblich schwächt. Die Bauern wollen aber auch nicht untätig sein. Gert versucht, mittels Schleuderkurs eine von Axels Kreaturen zu entfernen. Jedoch greift hier der zweite Verräter ein – es ist ausgerechnet David! – der den Spontanzauber verpuffen lässt. Unmittelbar darauf greift jedoch Stefan ein. Sein Zergliedern und ein anschließender Tragischer Ausrutscher kosten Axel beide Kreaturen. Die Bauern konzentrieren sich dennoch zunächst auf David. Ihm helfen weder das von Mario ins Spiel gebrachte Vierblättrige Kleeblatt noch die Scharrenden Klauen, er scheidet als Erster aus. Da Axel immer noch ohne Kreaturen ist, geben er und Mario auf. Sieg für die Bauern Sabine, Gert, Stefan und Sebastian.


Zweites Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

In der zweiten Partie ist Mario der Fürst. Nach einigen wenig erhellenden Zügen – Axel bringt den Apostel der Gnade, Sabine erzeugt fleißig Eldrazi-Brut-Spielsteine, auf Gerts Grimmigen Schinder folgt bei Stefan die Schinderhülle – kommt David furios mit einer Halo-Erbeuterin ins Spiel. Diese holt ihm seinen vorher abgeworfenen Unvermeidlichen Verrat aus dem Friedhof, und damit wiederum aus Stefans Bibliothek den Blutlinien-Bewahrer. Sebastian will auf den Wandelnden Wildwuchs einen Jadelicht-Höhlenforscher folgen lassen. Dies verhindert jedoch David, der sich als Verräter zu erkennen gibt. David hat inzwischen auch so viel Kreaturenpower versammelt, dass er einen tödlichen Angriff auf Sebastian wagen kann. Sebastian versucht, mittels Schlangengestalt auf den kräftigsten Angreifer das Aus zu verhindern. Jetzt greift allerdings Verräter Nummer zwei ein – es ist Gert – und Sebastian ist wirklich raus. Die restlichen Bauern sehen keine Siegoption mehr und geben auf. Sieg für Fürst Mario und seine Vasallen David und Gert.


Drittes Spiel: "Verräter" (7 Spieler)

Mit Sabine steht im dritten Spiel zum ersten Mal heute Abend eine Fürstin im Zentrum. Sie sucht sich mit der Zeit der Not für spätere Verwendung Sosuke, Sohn von Seshiro auf die Hand. Axel bringt den Nomadischen Elf. Stefan hat mittlerweile zwei Basilikakreischer im Spiel. Mario will wohl eher gegen Kreaturen spielen, mit zweimal Kapsel des Henkers, ergänzt durch Syr Makrone, Beenderin des Mahls. Hier zeigt sich David als Verräter, und Syr Makrone kommt doch nicht. Axel konnte mit lediglich drei Mana immerhin drei Zauberer ins Spiel bringen. Sebastian hingegen hat bisher nur Nicht-Standardländer im Spiel. Über alle Zauber hat sich Gerts Vergessenes Urwesen gefreut. Es gibt seine Marken gerne an den Beutegreifenden Schlamm ab. Ausgerüstet mit dem Basiliskenhalsband greift der Sabine an. Diese ist wenig beeindruckt – ein simpler Schlangen-Spielstein verhindert den Schaden. Auch das "Nachtreten" des Schlamms mittels Durchrammen kostet lediglich einen entbehrbaren Blocker. Durch das Basiliskenhalsband steigt aber Gerts Lebenspunktezähler auf 44. Auch Stefan und Mario greifen Sabine an, können jedoch nicht entscheidend punkten. Sebastian, der mutmaßliche zweite Verräter, räumt das Spielfeld mit Urzas vernichtendem Strahl – seine erste Nicht-Landkarte, die er in diesem Spiel spielt. Dies trifft vor allem die Bauern. Lediglich Stefan kann mit der Kriechenden Teergrube und dem Feenkonklave den kreaturenlosen David angreifen und aus dem Spiel nehmen.

Immer besser kommt jedoch Sebastian ins Spiel. Nach Jegantha der Urquell kommen weitere Karten aus seinem Deck "Legendäre Vielfalt" mit langen, eher unbekannten Legendennamen. (Gert merkt an, dass er sich ein wenig wie Winnie the Pooh fühlt, der, sinngemäß zitiert, von sich sagte "Ich bin ein Spielberichtschreiber (Pooh: Bär) von geringem Verstand".) Neben Sebastian, der jetzt natürlich das erste Ziel der Bauern ist, ist auch Sabine gut zurückgekommen. Ihrer wachsenden Macht von diversen Schlangen fällt zuerst Axel zum Opfer. Leider, aus Sicht der Bauern, kann selbst der Dämmerhüllenseher von Stefan keine Wendung bewirken. Sebastian und Sabine zeigen innert zwei Zügen nur Länder. Den Versuch von Gert, mit einem Grünen Zorn auf seinen neuen Beutegreifenden Schlamm nochmal etwas zu bewirken, kontert Sebastian, indem er sich nun auch offiziell als der zweite Verräter outet. Angriffe von Sabine werfen zunächst Mario, dann Gert aus dem Spiel. Stefan versucht bei 6 Lebenspunkten einen letzten, allerdings erfolglosen, Angriff auf Sabine. Es reicht nicht, und er gibt als letzter Bauer auf. Sieg für Fürstin Sabine mit den Verrätern David und Sebastian.


Viertes Spiel: "Verräter" (5 Spieler)

Sabine und Axel verabschieden sich, sodass die Runde auf fünf Spieler schrumpft, aber es bleibt bei "Verräter", nun in der kleinen Variante. Das Schicksal krönt David zum Fürsten, und von den übrigen Spielern Gert, Stefan, Sebastian und Mario machen sich zumindest die Bauern bereit, ihm das Handwerk zu legen. Doch sie alle haben noch keine Vorstellung, dass es dieses Mal ganz anders laufen soll. David startet mit einem Glimmernde Knirps in die Partie. Auch Gert bevölkert schon im ersten Zug das Spielfeld mit einem Purzelgeist. Und Sebastian gelingt es gleichermaßen, Leben ins Spiel zu bringen, indem er einen Leoniden-Älteren in Stellung bringt. Das ist, insichtlich des fürstlichen Plans, Spielsteine zu produzieren, die dann vom Knirps geschluckt werden können, sicherlich keine schlechte Ausgangslage. David lässt sich dennoch nicht von dieser Idee abbringen und beginnt mit der Erzählung Tamiyo findet den Geschichtenkreis, was direkte Aggressionen gegen ihn während des ersten Kapitels verhindert. Derweil zeigt sich bei Gert ein Azorius-Gildenmagier, während sein Geist bei Sebastian stichelt und somit ein Anzeichen darauf liefert, wie es um seine Gesinnung gestellt ist. Bei Stefan wird ein Ausgezeichneter Paladin verpflichtet. Sebastian bleibt seiner Linie treu und gesellt zum ersten noch einen zweiten Leoniden-Älteren, während Mario Marken-Spielereien mit der Schlängelnden Boa vorbereitet.

Und schon sind wir auch schon beim Anfang vom Ende. Kapitel 2 von Tamiyo findet den Geschichtenkreis erlaubt es David, drei Karten abzuwerfen, um ganze sechs Hinweis-Spielsteine ins Spiel zu bringen. Zwar liefern diese Sebastian auf einen Schlag 12 Lebenspunkte, doch die scheinen nach einem beinahe kostenfrei gewirkten Kappa-Kanonier nicht mehr so ausschlaggebend. Eine Kreatur mit Abwehr 4 lässt sich in Zug 3 gar nicht so einfach entsorgen. Gert bringt einen Eisgeformten Wachposten und hat als Einziger eine solide Präsenz auf dem Spielfeld, was für die Bauern aber kein Trost ist, da Gerts Spielweise bereits klar gemacht hat, dass es sich bei ihm um den Verräter handelt. Das bestätigt sich dann auch, als Sebastian versucht, einen Wutentzieher zu wirken, den Gert postwendend neutralisiert. Selbst ein Kami der geraunten Hoffnungen bei Mario ist da nur noch ein schwacher Trost, denn als David wieder an den Zug kommt, gesellt sich neben eine Unermüdliche Spurensucherin noch ein weiterer Kappa-Kanonier zu seinen Streitkräften. Und als er erst neun Hinweis-Spielsteine in seinen Knirps opfert, um dann gleich neun neue Spielsteine zu erschaffen, den Kappas zu unmöglicher Stärke zu verhelfen und somit bereits tödlichen Schaden bei zwei Bauern zu verursachen, geben sich die Bauern geschlagen. Sieg für Fürst David und seinen Verräter Gert.


Fünftes Spiel: "Verräter" (5 Spieler)

Nach diesem kurzweiligen Spiel folgt nun die letzte Partie des Abends, und sie soll auch etwas länger gehen. Fürst ist dieses Mal Sebastian, was Mario, David, Gert und Stefan zunächst zu seinen Gegnern macht. Dieses Mal geschieht in der ersten Runde nichts, bis sich in der zweiten bei Sebastian eine Elfheim-Druidin zeigt, die sein Deck rund um Bonuskosten in Schwung bringen soll. Bei David erscheint ein Geätzter Slith, bei Gert eine Geschwürblüte und bei Stefan ein Bannerträger des Gehölzes. Durch den druidischen Manaschub trampelt im dritten Zug bei Sebastian ein durch Bonus verstärkter Ungezähmter Kavu aufs Spielfeld, während Mario die Wogen mit einer Tafelberg-Zauberin wieder etwas beruhigt. Lunarch Mikaeus kommt bei David mit zwei +1/+1-Marken ins Spiel, und sein Slith stürzt sich auf Sebastian, der wegen dessen Bedrohlichkeit nicht blocken kann und dadurch eine der eigenen +1/+1-Marken auf seinem Kavu einbüßt. Gert findet leider keine weiteren Länder und kann so nur wenig am Geschehen mitwirken, dafür bewirkt Stefan mit einem Wolfsschädelschamanen und einem Blitzschlag gegen Sebastians Elfheim-Druidin einiges. Das Ableben der Druidin bremst Sebastian nun aus, der im Gegensatz zu Gert leider rundenlang nur Länder zieht. Mario versieht seine Zauberin mit einer Ätherrüstung, die sich daraufhin aber auf Davids Anraten mittels Die Flucht der Prinzessin auf die Flucht begibt. Ein deutliches Zeichen, dass David auf Sebastians Seite ist, was sich dann auch bestätigt, als Mario ein Siegel des Feuers zeichnet, das vom Verräter David neutralisiert wird. Außerdem entfernt er die Geschwürblüte bei Gert.

Die Fronten sind geklärt, der Ausgang des Spiels noch lange nicht. Denn Stefan tröstet sich mit einem Weissagekreisel des Senseis, der das Ausnutzen der Verwandtschaft-Fähigkeiten bei seinen Kreaturen erleichtert. Mit nur einem Wolf im Schlepptau wirft Sebastian ein Dornenwolfelementar ins Rennen, das ein wenig den Druck durch Stefans Schamanen lindern soll. David sichert sich ebenfalls ab und spielt Oonas Lumpenpack, das für allgemeines Kartenabwerfen bei den Bauern sorgt. Gert gelingt es zumindest, der Giftzahn von Shigeki als Defensive zu verpflichten, und bei Stefan folgt auf den Wolfsschädelschamanen ein Laubkronen-Ältester, der wesentlich schlimmere Dinge hervorbringt als nur Wölfe, wie zum Beispiel im nächsten Zug den Meister der Wölfe, den Herrn der Wilden Jagd. Da Sebastian in Ländern ertrinkt, hofft er, mit einer Schattenhaften Ophis auf seinem Ungezähmten Kavu schneller an bessere Karten zu kommen. Mario zeichnet mithilfe des Auraschöpfers sein Siegel des Feuers neu und nutzt dieses gleich, um bei David Oonas Lumpenpack unschädlich zu machen. Dafür revanchiert sich David mit einem tödlichen Angriff aus der Luft dank dem Abzan-Falkner, denn um Marios Lebenspunkte ist es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr gut bestellt.

Damit verbleiben noch die beiden Bauern Gert und Stefan. Um sich gegen Stefans Angriff zu schützen, verschafft David noch Elesh Norn einen Auftritt. Nachdem sich jetzt der Herr der Wilden Jagd bei Stefan durch Familienbande der Truppe anschließt, plant Sebastian bereits, wie er diesen unschädlich machen kann, bevor Stefan ihn nutzen kann. Hierfür greift er zunächst bei Gert mit drei Kreaturen an, genug um mit einem aufgeblitzten Hackebeil-Himmelsreiter in einem Nebenschauplatz 3 Schadenspunkte an den Schamanen zu bringen, doch Gert wirkt eine Essenzzerstäubung und macht Sebastian einen Strich durch die Rechnung. Dadurch kommt der Wolfmeister doch noch zum Zuge und jagt Elesh Norn vier Wölfe auf den Hals, und Sebastians Wolf-Spielstein fängt sich einen Blitzschlag ein. Doch auch wenn es für Stefan gar nicht so schlecht aussieht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich den Angriffen aus der Luft von David und Sebastian geschlagen geben muss. Bei Letzterem erscheint noch Shalais Tempeldienerin, für die auch die Bonuskosten bezahlt werden. Angesichts der Lufthoheit ergeben sich an dieser Stelle die verbliebenen Bauern Gert und Stefan. Sieg für Fürst Sebastian und Verräter David.


Das war's für heute. Beim nächsten Mal ist Kommandeur angesagt.


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