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Spielbericht vom 09.12.2025

von Mario Haßler, 17.12.2025 - 16:00 – Spielbericht · Multiplayer

Erstes Spiel: "Pentagramm" (5 Spieler)

Ich komme heute später dazu, daher findet das erste Spiel ohne meine Beteiligung statt. Anwesend sind Sebastian, Mario, Axel, Sabine und Stefan, gespielt wird "Pentagramm". Vielen Dank an Stefan, der das Geschehen wie folgt zusammenfasst: Sebastian spielt ein weiß-blaues Deck und macht so gut wie nichts, bis er überraschend einen Uralten Steingötze in Marios Zug spielt, als der gerade Sabine angreift. Dann kommen ein Antikausaler Abkömmling und ein Koloss der Vergangenheit, die man mit Warp billig spielen und dann durch Blinken dauerhaft behalten kann. Marios Deck ist blau-schwarz und zeigt das Beste vom Besten beim Thema "Ich spiele alle Kreaturen immer nur aus dem eigenen Exil". Axel hat ein rot-grünes Deck gewählt, das seine Kreaturen stärker werden lässt, wenn er alle Länder getappt hat. Schlüsselkarten sind hier die Scoriakatze und ein Chimärenstandbild. Sabine hat mono-weiße Kreaturen mit Bushido am Start, und Stefan hat sich für ein rot-schwarzes Deck mit dem Thema Feuerbändigen entschieden, das zu hundert Prozent Karten aus Avatar enthält. Die Partie gewinnt Mario, möglicherweise in Form eines mit Sebastian geteilten Sieges.


Zweites Spiel: "Emperor" (6 Spieler)

Nun steige ich mit ein, das heißt wir sind zu sechst und machen mit "Emperor" weiter: Auf der einen Seite ist Sebastian Kaiser und hat Mario und Sabine als Generäle, gegenüber sind Stefan und ich die Generäle von Kaiser Axel. Stefan findet mit einem Verlassenen Minenarbeiter ins Spiel, meinem Deck "Geklonte Händler" entspringt Tymaret, Auserwählter des Todes, der Sebastian sogleich aufschreien lässt, weil er seine Strategie durchkreuzt. Dennoch schickt er einen Feen-Traumdieb in Sabines Gebiet, wo sie genauso von einer von Axel herbeigeführten Schwäche getroffen wird wie Marios Eiferer der Legion. Letzterer tröstet sich mit Dranas Gesandter, die aber von meinem Ausgehungerten Chupacabra gefressen wird. Sabine hat einen Bestatter verpflichtet, Sebastian hat Gau, verwilderter Junge bei sich aufgenommen, und während Stefan Sephiroth, sagenumwobener SOLDAT in Stellung bringt, sichert Axel sich die Dienste eines Meistermeuchlers. Der wird jedoch von Sabine abgeschossen, bevor er aktiv werden kann, woraufhin Axel Sebastians Gau mit Terror loswird, nachdem dieser sich in Sabines Territorium vorgewagt hat.

Per Totenschlamm holt Mario Dranas Gesandte aus dem Friedhof zurück, sie gesellt sich zu Vraan der Henker-Than. Ich kann allerdings mithilfe des Schädelsammlers einige Runden lang den Ausgehungerten Chupacabra immer wieder neu ausspielen und so das gegnerische Feld übersichtlich halten. Unterstützt wird das von Axel, der Sabines Eindringling il-Vec mit einer Lähmung belegt, nachdem dieser durch eine Sinnlose Raserei zu einer 5/3-Kreatur geworden ist, die jederzeit irreal werden und so unblockbar angreifen kann. Stefan baut seine Truppe mit Garland, Ritter von Cornelia aus und holt sich den Schwarzen Tenor 3 dazu, dann plättet er Sebastians Voldaren-Ausgestoßene per Overkill. Bei Mario geht es weiter mit Sorin, rachsüchtiger Blutfürst, einer Blutdürstigen Luftakrobatin und schließlich Sorin, Grimmige Nemesis, mit dem er meinen Ausgehungerter Chupacabra endlich loswird. Der hat bis dahin gute Dienste geleistet – und wird wenig später durch einen Riesenwildjäger ersetzt, als die Luftakrobatin in Reichweite kommt.

Inzwischen hat Stefan Sabine so weit bearbeitet, dass sein nächster Angriff für sie tödlich ist. Kaum ist die Runde kleiner geworden, räumt Mario mit Kayas Zorn den Tisch ab. Mithilfe von Rakdos' Bandenbeitritt kann Stefan jedoch seinen Schwarzen Tenor 3 gestärkt zurückholen und ihn gegen Sebastian einsetzen. Der hat wie befürchtet darunter gelitten, dass ich zunächst mit Tymaret, später mit einem Modernden Verdammten den Friedhof sauber gehalten habe. Eine Abwehr gegen Stefans Attacken kann er nicht mehr aufbauen, und so segnet auch er bald das Zeitliche. Sieg für Axel, Stefan und mich.


Drittes Spiel: "Emperor" (6 Spieler)

Neue Decks für die Revanche, ansonsten bleibt die Team- und Rollenverteilung unverändert. Sabine startet mit dem Blasenkokon ihr Eldrazi-Thema und nutzt das Auge der Pilger für kleine Sticheleien gegen Stefan. Mein Deck "Fernöstliche Kampfkunst" schickt einen Ornithopter voraus, um per Ninjutsu-Trick einen Schädelschnapper daraus zu machen, und mit dem Shuriken werde ich Marios Nebelwiesenhexe los. Dort folgt ein Reflexionsmagier, der den neu ausgespielten Ornithopter verbannt, und kurz darauf ein weiterer, um als Nächstes meinen Ausgestoßenen Wandelwicht wieder fortzuschicken. Stefans Tektonischer Riese scheitert an der Mystischen Schlange von Kaiser Sebastian, dann baut sich dieser eine sehr effektive Maschine zum Ausbau der Ländereien in Form von einem Grenzführer in Kombination mit der Prophetin des Kruphix. Tatsächlich übersehe ich, dass ich dem mit dem Shuriken beikommen könnte, dafür bemüht Stefan sich um Abhilfe: Zuerst wirkt er einen Tödlichen Stoß auf den Grenzführer, was jedoch durch die nächste Mystische Schlange der Kaisers gekontert wird. Doch damit hat Stefan gerechnet, und er zückt nun ein Aufscheuern, um die Kruphix-Prophetin zu eliminieren, aber dummerweise hat Sebastian auch darauf eine Antwort parat, und er macht seine Kreatur mithilfe einer Landhebung widerstandsfähiger, sodass sie den Schaden überlebt.

So scheitert Stefans Vorhaben, und Ob Nixilis, der Widersacher kann ihn auch nicht retten. Denn Sabine hat ihre Eldrazi-Armee kontinuierlich ausbauen können und bekommt nun noch Unterstützung vom Ertränker der Hoffnung. Hier kann zwar Axel mit seinen zwei Thrullküstern dafür sorgen, dass es nicht zu schnell dem Ende zu geht, aber dennoch ist Stefans Schicksal besiegelt, und er scheidet als Erster aus. Mein Ninja-Deck zeigt sich zwar nicht von seiner besten Seite, aber mit dem Shinobi der Okiba-Bande kann ich dennoch punkten, und eine Schlagverzerrung hilft zusätzlich. Später kommt dann Higure, der laue Wind dazu und sorgt für das Durchkommen, und Mario fliegt als Nächster raus. Doch das ändert nichts daran, dass Axel den Eldrazis nicht wirklich paroli bieten kann, und sein Agent der Masken bringt in dieser Phase auch nicht mehr die Wende. Mit seinem Ableben geht das Spiel an Sebastian, Sabine und posthum Mario.


Viertes Spiel: "Emperor" (6 Spieler)

Also ist ein Entscheidungsspiel vonnöten. Ich besorge mir mit einer Expeditionskarte einen zweiten Wolkenposten, Mario schickt einen Otepec-Jagdführer los, und Sebastian stellt ihm ein Sapardisches Simulakrum an die Seite. Das wird kurz darauf geopfert, um meine Mechanische Hydra zu zerstören. Stefan findet mit der Nachfahrin der Stürme ins Spiel und nimmt dann 4 Schaden, um Sebastians Lästigen Teufel zu verhindern. Während Sabine mit dem Schoßtier des Hintermanns, den Basilikawachen und dem Syndicus der Zehntabgaben auf Abnötigen setzt, verfolgt Axel mit seinem Himmeljäger-Jungen und dem Leonidenkrummsäbel ein Ausrüstungsthema.

Bei Mario ist in der Zwischenzeit der Hirte der Kolosse dazu gekommen, Stefan mobilisiert den Titelverteidiger und dazu Neriv, Herz des Sturms, den Sabine jedoch Beseitigen kann. Stefan rächt sich daraufhin mit einer Unausweichlichen Niederlage, die das Schoßtier des Hintermanns dahinrafft. Sebastian versucht sich an einem neuen Lästigen Teufel, doch diesmal nehme ich den Schaden, um ihn gleich wieder loszuwerden. Das juckt Sebastian allerdings wenig, denn nun startet er das Aufspüren von Überlebenden und holt alle bisher ausgespielten Kreaturen mit Verstärkung aus dem Friedhof zurück. Die nachfolgende Gemarterte Rusalka erlebt dann aber auch eine Unausweichliche Niederlage.

Und mittlerweile hat mein Deck "Künstliche Mechanik" eine satte Manabasis aufgebaut, sodass nun die krassen Sachen kommen können. Zuerst ist das die Nachtstahl-Schmiede, auch wenn mich das eine weitere Runde ohne Verteidigung dastehen lässt und Mario seine Truppe um Kogla und Yidaro vergrößert hat. Dann aber kommen ein Stählerner Höllendrache und ein Platin-Engel dazu, und ich gehe in die Offensive. Mit Marios Lebenspunkten geht es schnell nach unten, dank einem Loxodon-Kriegshammer gehen meine nach oben, und bald ist Mario raus. Der nächste Angriff gilt Sebastian, und weil er nichts gegen Flieger hat, genügt eine einzige Attacke, um mit einem bisschen Aufpumpen 20 Schaden an den Mann zu bringen und Sebastian auszuschalten. Dieses Spiel geht an Axel, Stefan und mich.


Fünftes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Sabine und Axel klinken sich aus, wir machen mit "Allianzen" weiter, wo früh Sebastian und Stefan mit je einer Ebene und einer Insel zueinander finden. Marios Zwergischer Anwerber holt Magda, tollkühne Banditin dazu, und zusammen mit Sram, leitender Konstrukteur und Depala, vorbildliche Pilotin wartet man auf Fahrzeuge. Ich habe mir mein Deck "Die Harpyen des Lobotomisten" geschnappt und starte mit dem Orakel aus Seetor und der Tafel der Gilden, auf die die titelgebende Höhlenharpye folgen soll, doch Stefan meint, Der erfrischt! und nutzt die erste und beste Gelegenheit, dies zu verhindern. Aber ich kann für einen Ewigen Ausgleich sorgen und so mit meinen anderen nachfolgenden Kreaturen das Spielfeld der Gegner stets übersichtlich halten.

Darum begnügt sich Sebastian mit der Runenverzierten Krone, an die er die Rune der Sterblichkeit anheftet, und Stefan gibt den Kyoshi-Kriegerinnen eine Chance, weil es für mich wenig reizvoll ist, diese wieder auf die Hand zu schicken. Mit zweimal Pfad der Wiedergutmachung macht Stefan Sram und Depala zu Pazifisten. Das hält sie jedoch nicht davon ab, Himmelsfürst, Flaggschiff des Konsuls zu bemannen, mit dem Mario nun in den Kampf gegen Sebastian zieht. Der wiederum kann einen Unsichtbaren Schleicher für sich gewinnen, dem ich nichts anhaben kann, und der mit der Rune der Nährung im Gegenangriff wieder ein paar Lebenspunkte gutmachen kann. Mit Danitha Capashen, die Vorbildliche, die mit der Rune der Flugfähigkeit ausgestattet wird, kann Sebastian sich weitere Zeit erkaufen, aber letztlich zieht er den Kürzeren, und Marios Attacken führen zu seinem Ende. Stefan, der zuletzt noch Sokka, erfinderischer Stratege zu sich geholt hat, sieht keine Chance mehr und gibt auf. Sieg für Mario und mich.


Sechstes Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Einen guten Start hat Stefan mit den Gehärteten Schuppen, auf die der Diener der Schuppe folgt, und weil er außerdem einen Wiedererwachten Llanowar kontrolliert, kommt kurz darauf Der Endlose für nur zwei Mana als 5/5-Kreatur ins Spiel. Witzigerweise zeigt mein Vigischer Pfropfmagier, dass auch bei meinem Deck "Simische Himmelsexperimente" Pfropfen ein Thema ist. Mario widmet sich hingegen mit dem Nessischen Wanderer Verzauberungen wie dem Wetterkern-Abkommen. Zu dem Zeitpunkt haben aber je zwei Wälder bei Sebastian und mir uns bereits zu einem Team vereint. Sebastian gelingt dann ein beachtlicher Coup, indem er mit dem Weißglühenden Seelenverheizer den Wanderer des Hains ins Spiel mogelt und dadurch den Schädelsporen-Nexus für nur zwei Mana wirken kann. So bleiben am Ende des Zuges vom Hain-Wanderer ein Elementarwesen-Spielstein, der dank dem Weißglühenden Seelenverheizer 5/5 ist, und ein 8/8 Pilzwesen-Dinosaurier-Spielstein übrig.

Damit das eine einmalige Sache bleibt, schickt Mario den Schädelsporen-Nexus mit dem Bannenden Licht ins Exil. Zugleich rüstet Stefan mit dem Avatar der Entschlossenen auf und sichert sich die Dienste von Vivien, Essenzbogen-Jägerin. Während er und Sebastian sich gegenseitig mit Angriffen überziehen, kommt bei mir die Maralaub-Fee dazu, die zwar mit den mächtigen Kreaturen der anderen nicht mithalten kann, aber fliegt. So kann sie im Kampf gegen Stefan für zusätzlichen Schaden sorgen, was diesem schließlich das Genick bricht. Danach geht es Mario an den Kragen, der keine nennenswerte Verteidigung aufbauen konnte, während Sebastian seine Truppe um den eiligen Feuerschlag-Falken erweitern kann. Eine Wende kann Mario nicht mehr herbeiführen, und so geht dieses Spiel an Sebastian und mich.


Damit machen wir Feierabend. Beim nächsten Mal steht unser alljährlicher Weihnachtsabend auf dem Programm.


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