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Spielbericht vom 27.03.2018 – Common-Highlander-Osterabend

von Mario Haßler, 28.03.2018 - 21:12 – Spielbericht · Multiplayer

Erstes Spiel: "Zombie-Magic" (6 Spieler)

Heute sind wir zu sechst: Gert, Axel, Sabine, Benjamin, Stefan und ich. In der Absicht, das erste Spiel nicht zu lang werden zu lassen, entscheiden wir uns gegen "Endloses Uhrzeiger-Magic" und für "Zombie-Magic" – nicht ahnend, dass es (beinahe) zu einem "Endlosen Zombie-Magic" ausarten wird... Los geht's mit dem Frenetischen Raptor bei mir und einem Besucher aus Naya bei Axel, während Gert sich mit dem Kaijin des Verschwindenlassens und der Gomazoa einigelt. Sabines Grenzlandwaldläufer sorgt für Landnachschub, muss dann aber einsam mit den Drachenflügeln die Stellung halten, da außer einer Vigischen Hydrokultur lange Zeit keine Kreatur nachkommen soll. Stefan bereitet mit einer Geätzten Weissagung, die auch noch einen Schädelstrammer übergezogen bekommt, das ganz große Kartenziehen vor, und auch wenn er viele Runden davon keinen Gebrauch macht, hält er sich doch sicherheitshalber immer ein Mana offen. Bei Benjamin erscheint ein Blinder Jäger, der gerne auch mal blockt, um danach mit Gewähr bei Fuß wieder auf die Hand genommen zu werden, von wo aus er ein zweites Mal ins Spiel kommen und Lebenspunkte absaugen kann.

Auch bei mir hat sich in der Zwischenzeit ein Besucher aus Naya eingefunden, und mit dem Magiertöter werte ich die Angriffe des Frenetischen Raptors auf, bis Benjamin ihn In die Turbulenz hinein schickt. Stefan baut mit dem Avior-Schicksalsformer seine Lufthoheit aus, und sein Wolkenjagdadler zerstört Sabines Drachenflügel, weil es sonst keine Verzauberung gibt. Es dauert ein paar Runden, dann ist mit den Flugversuchen aber Ersatz gefunden. Gerts Angriff auf mich erreicht das Ziel, den Angreifer an Kampfschaden durch den Blocker sterben zu lassen, damit danach seine Dämmerwaldspinne mit zwei +1/+1-Marken kommen kann. Derweil habe ich den Magiertöter dem Besucher aus Naya anvertraut, der dank dem Labyrinth-Wächter Wachsamkeit hat. Aber mein Versuch, mit dem Siegel des Schlafes außerdem für freie Bahn zu sorgen, kontert Axel mit Negieren. Er selbst hat seinen Besucher mit dem Mantel aus Flüsterseide ausgestattet und greift stets den Gegner an, der ihn zuletzt angegriffen hat.

Stefans Kampfmagier des Nachtpfads kann Gerts Gomazoa und die Dämmerwaldspinne fortschicken, damit wenigstens ein Angriff mit den Fliegern möglich ist. Außerdem sorgt eine Abrissbirne für ein unsanftes Ableben vom Kaijin des Verschwindenlassens, sodass auch ich eine Attacke auf Gert wagen kann. Doch mit der Berührung der Leere schießt dieser meinen Besucher aus Naya ab, sodass dieser nicht mal mehr eine Marke verteilen darf. Die Lücke fülle ich mit dem Schneehornreiter, und Gert holt sich den Drachenseelen-Ritter dazu, der aber fängt sich einen Vergessenheitsschlag von Benjamin ein. Aber damit nicht genug, nachdem Stefans Schimmelschlurfer mir den Magiertöter zerstört hat, lässt Benjamin außerdem den Kreisenden Sandsturm über das Spielfeld fegen, der so gut wie alle nichtfliegenden Kreaturen dahinrafft.

Mit dem Schoßtier des Hintermanns bekommt Benjamins Spiel dann deutlich Auftrieb. Hatte er zuvor schon Tricks vorgeführt wie den Sägezahn-Seetaucher, der lediglich zur Verbesserung der Handkarten-Qualität sich selbst wieder auf die Hand schickt, kommen nun Sandsteinorakel und Spinnenvermehrung dazu, die nicht nur ihrem eigentlich Zweck dienen, um Karten zu ziehen und Spinnen ins Spiel zu bringen, sondern nebenher per Abnötigen für ein ordentliches Plus auf dem Lebenspunktekonto sorgen – was aus Benjamins Sicht allerdings auch dringend nötig war. Ich bringe derweil eine Bleiche Einsiedlerspinne in Stellung, und mein Goblin-Kesselflicker knöpft sich erst Sabines O-Naginata und dann Stefans Schädelstrammer vor. Dort holt die Ewige Zeugin den Kampfmagier des Nachtpfads aus dem Friedhof zurück, und seinen Wellenberührenden Avior verzaubert Stefan mit dem Mantel des Gürteltiers.

Aber es ist vor allem Benjamin, der das Spiel vorantreibt, wie beispielsweise mit dem Meister des Äthers, der meinen Labyrinth-Wächter fortschickt, und dem Gewitterfrontreiter, der nur ins Spiel kommt, um Soldaten-Spielsteine zu erzeugen und wieder zu verschwinden. Nebenher werden fleißig Lebenspunkte abgenötigt, dann folgt Durch die Gegend trampeln, das allen seinen Kreaturen Trampeln verleiht und +5/+5 gibt – wohlgemerkt ohne die Länder, über die im "Common Highlander" jeder Spieler schon bei Spielbeginn verfügt. Damit startet er einen Großangriff auf mich, der mit 37 Schaden ausgesprochen tödlich für mich wäre. Da aber Gert nun mit Fleisch zerreißen das Schoßtier des Hintermanns eliminiert und Axel mit dem Göttlichen Verdikt einen weiteren Angreifer ausschaltet, kann ich es mir sogar erlauben, überhaupt nicht zu blocken. So überlebe ich schwer angeschlagen mit 8 Lebenspunkten, habe aber noch Blocker, um andere davon abzuhalten, einen Abstauber einzustreichen.

Mit dem Basilikakreischer will Benjamn dann das Abnötigen fortsetzen, aber diesmal wartet Gert nicht und schaltet die Fledermaus mit einem Flammenstreich aus. Sabine findet mit dem Stinkwurzbold endlich eine weitere Kreatur und verzaubert ihn mit dem Temur-Runenzeichen. Ich lasse einen Hexennebel heraufziehen, und Benjamin belegt Stefan mit dem Fluch der Geschwätzigkeit, um zwecks Kartenvorteil ihn auch gleich anzugreifen. Dann aber sorgt erst einmal sein Wilder Wirbelwind für einen leeren Tisch. Stefan findet mit dem Verdammten Dommelgreif wieder ins Spiel, und seine Ewige Zeugin fischt den Zerlegenden Schlag aus dem Friedhof, mit dem er sich von Benjamins Fluch befreien kann. Der wiederum beschwört eine Galeerenqualle, mit der er meinen Neuanfang ausbremst, dann aber kann ich die Schwere Ballista in Position bringen, die zusammen mit dem Hexennebel zur tödlichen Waffe wird. Das bekommt Axel zu spüren, dessen Sicherer Kämpfer aus Bant in die Offensive gehen wollte und mitsamt Behemoth-Vorschlaghammer und Dämonenwirbel-Peitsche auch die nötige Überzeugungskraft gehabt hätte.

Benjamins nächste Spielereien mit dem Gewitterfrontreiter durchkreuzt Gert mit einer Existenzauslöschung, aber immerhin bekommt die Galeerenqualle einen weiteren Auftritt und verschafft allen Spielern eine Verschnaufpause von meiner Schweren Ballista. Dafür schicke ich den Messermaul-Oni in den Kampf, der mithilfe der Schädelöffnungsklinge zu ordentlicher Schlagkraft anwachsen kann. Dass Benjamin dann mit dem Jeskai-Amulett meinen Merrow-Levitator um die Ecke bringt, hat aber weniger mit dessen Fähigkeit zu tun: Es dient schlicht der Vorbereitung des nächsten Generalangriffs auf mich, diesmal unterstützt von Die Horde wecken. Ein zweites Mal kann mich keiner retten, und so werde ich zu Benjamins Zombie.

Damit wird in gewisser Weise auch die Endphase dieses langen Spiels eingeleitet. Zwar wird der neue Auftritt meiner Schweren Ballista von Sabine mit einem Erstickenden Ruß beendet, doch Benjamin kann ohne Beeinträchtigung aus dem Vollen schöpfen. So sorgt der Stadtschreiber dafür, dass die Kreaturen ein weiteres Mal Durch die Gegend trampeln können, und dieser Angriff holt Axel ins Team. Izzet-Chronarch und Wiederverwertung machen dann sogar eine Kombination aus Die Horde wecken und Durch die Gegend trampeln möglich, und 41 Schaden sind definitiv zu viel für Stefan. Der setzt seinen Schlafzauber gegen Gert ein, der auf diese Weise zum leichten Opfer der Zombie-Meute wird, und zuletzt kann Axel auch noch Sabine bezwingen. Und damit geht das Spiel durchaus verdientermaßen an Benjamin.

Zweites Spiel: "Allianzen" (4 Spieler)

Sabine und Axel machen Feierabend, also spielen wir zu viert weiter und probieren aus, wie denn wohl "Allianzen" in diesem Format funktioniert. Gert findet mit zwei Morph-Kreaturen ins Spiel, bei mir zeigt sich ein Diener der Luft, doch den größten Schreck jagt uns Stefan ein, der im ersten Zug mit Gemmenhautremasuri, Flitzender Remasuri und Geflügelter Remasuri aufwartet. Auch wenn die Gefahr nun überwiegend aus der Luft kommt, sieht Benjamin zu, dass er mit dem Naga-Orakel und den Mitternächtlichen Grabplünderern den Truppenaufbau beginnt, auch wenn Letzterer bei leerem Friedhof sein Potenzial nicht ganz entfalten kann.

Während Gert einen Alabaster-Kirin nachlegt und Stefans Lymphremasuri die Remasuris schadenunempfindlicher macht, lasse ich meinen Stadtpfadfinder mithilfe eines Traumschleichers zweimal ins Spiel kommen, ohne mich für eine Allianz mit einem der anderen Spieler zu entscheiden. Als Stefan den Gezackten Remasuri dazu holt und Gert angreift, zeigt Gert, dass eine seiner Morph-Kreaturen ein Frostfeder-Avior ist, der fähig ist, den Angriff ein wenig abzumildern. Stefan revanchiert sich, indem er den Alabaster-Kirin Kalt bis auf die Knochen werden lässt.

Wie zuvor schon die Mitternächtlichen Grabplünderer kommt auch Benjamins Unterjochender Engel eigentlich zur falschen Zeit, denn seine Fähigkeit hat keine nachhaltigen Auswirkungen auf das Spiel. Dafür sorgt die Entdeckungsreise dafür, dass nun Benjamin und ich zwei übereinstimmende Länder haben, und so werden wir zu dem einen Team, und Gert und Stefan zum gegnerischen Team – was allerdings auch den Nutzen der Abnötigen-Fähigkeit meines Basilikakreischers ein wenig schmälert. Aber für mehr Lebenspunkte schicke ich den Wandelwicht-Held ins Rennen, der den Stadtpfadfinder beschützt, und angesichts von Stefans Rathi-Fallensteller bekommt lieber eine andere meiner Kreaturen den Mantel des Gürteltiers.

So kann ich in die Offensive gehen und zugleich mein Lebenspunktekonto aufbessern, und mit dem Flammenzungen-Kavu schieße ich dann auch noch Stefans Lymphremasuri ab. Benjamin kann einen Verdammten Dommelgreif und ein Schreckliches Schwarmgetier mitsamt der beiden Insekten-Spielsteine beschwören, und das hilft ihm, die folgenden Angriffe von Stefan und Gert zu überleben – denkbar knapp mit nur noch einem Lebenspunkt. Aber so bekommt er die Gelegenheit, mit einer Attacke auf Stefan diesem das Licht auszuknipsen, und danach kann ich mich auf Gert stürzen. Der hätte das vielleicht noch eine Weile ausgehalten, aber da er die letzten Runden nur Länder gezogen hat, während ich bei über 40 Lebenspunkten bin, gibt er an dieser Stelle auf. Dieses Spiel können somit Benjamin und ich für uns entscheiden.

Tja, das ging vergleichsweise schnell. Aber weil das erste Spiel so lange gedauert hat, ist der Abend leider schon wieder rum. Ich wünsche allen Lesern frohe Ostern! Beim nächsten Mal steht dann Kommandeur auf dem Programm.


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